Stilllegung und Sicherung der Altdeponie Diepholz-Aschen

Die ehemalige Zentraldeponie des Landkreises Diepholz muss zeitnah stillgelegt werden und ist gemäß § 10 Deponieverordnung (DepV) mit einem Oberflächenabdichtungssystem zu sichern. Die aktuell bestehende Gefährdung für das Schutzgut Grundwasser wird somit unterbunden.

Die Altdeponie Diepholz-Aschen wurde 1981 als Zentraldeponie des Landkreises Diepholz in Betrieb genommen. Als Standort diente ein aufgelassener Sandabbau direkt an der B69 nordwestlich von Diepholz. Die Altdeponie wurde ohne technische Barrieren auf einem Untergrund mit hoher Durchlässigkeit errichtet. Aktuell ist eine Gefährdung des Schutzgutes Grundwasser im Bereich der Altdeponie zu besorgen. Aufgrund der bestehenden Grundwasserkontamination soll die Altdeponie entsprechend den Vorgaben der DepV [2] gesichert werden. Hierfür ist die Errichtung eines Oberflächenabdichtungssystems vorgesehen. Da ein Teil der Deponiefläche zurzeit als Wertstoffhof genutzt wird, soll dieser Teil der Deponie vorerst temporär gesichert werden. Nach der Schließung des Wertstoffhofes ist dieser Bereich ebenfalls durch die Herstellung eines Oberflächenabdichtungssystems an das aktuell geplante System anzuschließen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 06/2011 (Juni 2011)
Seiten: 5
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Manuel Bierfischer

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