Hydraulische Auslegung von Erdwärmesondenanlagen

Anhand hydraulischer Betrachtungen an Erdwärmesonden unterschiedlicher Bauart und Dimension werden im folgenden Beitrag verschiedenartige Einflüsse auf die Wärmeübertragungsfähigkeit von Erdwärmesonden dargestellt. Es wird der Einfluss von laminarer und turbulenter Rohrströmung auf die Wärmeübertragungsfähigkeit von Erdwärmesonden erläutert. Diese Betrachtungen berücksichtigen verschiedene Parameter, wie die Auswirkung verschiedenartiger Frostschutzmittel und die unterschiedlichen Bautypen von Erdwärmesonden.

Der Wärmeübergang in einem Wärmeübertrager wird im Wesentlichen von der Strö mungsart des wärmeübertragenden Mediums (Fluid) beeinflusst. Grundsätzlich können sich zwei unterschiedliche Arten von Strömungen einstellen. Bei der Art der Strömung wird unter laminarer und turbulenter Strömung unterschieden. Welche Strömungsart vorherrscht, wird durch eine von der Strömungsgeschwindigkeit, der Viskosität, der Dichte des Mediums und einer charakteristischen Länge (hydraulischer Durchmesser) bestimmte Kenngröße, der Reynolds-Zahl, bestimmt. Der Unterschied zwischen einem Wärmeübergang bei einer laminaren Strömung und einer turbulenten Strömung ist nicht unwesentlich.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 09 - 2011 (September 2011)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Dipl.-Ing. Christoph Rosinski
Dipl.-Ing. Franz Josef Zapp

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