Praktische Erfahrungen bei der Modernisierung von Pumpwerken und Rechenanlagen

Viele Pumpwerke und Rechenanlagen sind aufgrund des fortgeschrittenen Alters, insbesondere der Maschinen- und EMSR-technischen Ausrüstung, mittlerweile modernisierungsbedürftig. Für viele Betreiber von Kanalnetzen und Kläranlagen ist ein erheblicher Investitionsbedarf vorhanden und es stellt sich die Frage, wie eine ganzheitliche Betrachtung der Planungsaufgabe und auszusehen hat.

Neben der energetischen Optimierung der Frage der Wirtschaftlichkeit sind heutzutage eine Vielzahl weiterer Aspekte, die Zugänglichkeit für das Betriebspersonal und eine weitergehende Betrachtung des Umweltschutzes hinsichtlich von Geruchs- und Lärmemissionen zu berücksichtigen. Eine nachhaltige Planung und nicht nur die Bewertung von Einzelmaßnahmen ist Voraussetzung für eine langfristige Investitionsentscheidung. Um heutige Anforderungen an zukunftsfähige Gesamtlösungen zu erreichen, ist eine hohe Qualität von der Grundlagenermittlung bzw. Bestandsaufnahme über die verschiedenen Planungsstufen der Konzepterstellung bis zur Abwicklung und Inbetriebnahme Grundvoraussetzung. Mit vorliegendem Beitrag wird anhand von aktuellen Praxisbeispielen des Kasseler Entwässerungsbetriebes und der LINEG, Kamp-Lintfort, aufgezeigt, welche positiven Erfahrungen bei der Modernisierung von Pumpwerken und Rechenanlagen gesammelt wurden.



Copyright: © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Quelle: GWF 05/2011 (Mai 2011)
Seiten: 11
Preis: € 11,00
Autor: Dipl.-Ing. Klaus Alt
Dipl.-Ing. Inge Barnscheidt
Dipl.-Ing. Hans-Markus Koll

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Saubere Leistung - Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2008
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2008)
Die Unternehmen der deutschen Wasserwirtschaft - Versorger wie Entsorger - haben ihre Leistungen in den letzten Jahren noch einmal steigern können. Weniger als sieben Prozent Wasserverluste und eine fast vollständige Behandlung der kommunalen Abwässer in Kläranlagen mit zusätzlicher Nährstoff-Elimination sind das Ergebnis.

Wenn jeder Tropfen zählt - Singapur – globales Zentrum für nachhaltiges Wasser-Management
© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2007)
Mangels eigener Quellen setzt Singapur auf eine viergleisige Strategie, in deren Mittelpunkt die Schließung des Wasserkreislaufs steht. Im Zuge der Umsetzung entwickelt sich der asiatische Tigerstaat zum internationalen Zentrum für nachhaltige Wasser-Technologien.

Developing an Integrated Water Resources Management (IWRM) Concept for the Capital Brasília
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (8/2010)
IWAS-Áqua DF Brasília

Sanierungsbedarf der öffentlichen Kanalisation in Bayern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2010)
In einem Untersuchungsvorhaben wurde Zustand und Sanierungsbedarf der öffentlichen Kanalisation in Bayern abgeschätzt. Für rund 16 % der Schmutz- und Mischwasserkanäle besteht kurz- oder mittelfristiger Sanierungsbedarf. Zwar ist der Zustand besser als bei einer bundesweiten Untersuchung angenommen wurde, allerdings sollte der Nachholbedarf an Kanaluntersuchungen und -sanierungen zügig abgearbeitet werden.

Wasser für die Stadt am Meer: Küstennähe als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gefährdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil überdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erlösstruktur.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?