Der Einfluss moderner Toilettenspülungen auf den Trinkwasserbedarf der Haushalte

Im Rahmen des Verbundprojektes „Anpassungsstrategien an Klimatrends und Extremwetter und Maßnahmen für ein nachhaltiges Grundwassermanagement“ wurde eine Wasserbedarfsprognose für 2100 aufgestellt. Als Grundlage hierfür wurde die bisherige Entwicklung des Wasserverbrauchs in verschiedenen Verbrauchssektoren untersucht. Der vorliegende Artikel befasst sich im Speziellen mit den Auswirkungen moderner Toilettenspülungen durch Umstellung von 9-Liter- auf 6-Liter-Spülkästen, der Einführung von Stopptasten und anderen Entwicklungen.

Im Rahmen des im Förderschwerpunkt klimazwei des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes „Anpassungsstrategien an Klimatrends und Extremwetter und Maßnahmen für ein nachhaltiges Grundwassermanagement“ (AnKliG) [1], das zum Ziel hat, die wasserwirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels im Raum Südhessen bis zum Jahr 2100 abzuschätzen, wurde eine entsprechend langfristige Wasserbedarfsprognose aufgestellt [2]. Eine der Grundlagen dieser Prognose bildet die Analyse der bisherigen Entwicklung des Trinkwasserverbrauchs bzw. des Pro-Kopf-Verbrauchs in Deutschland, der Ursachen und Hintergründe dieser Entwicklung sowie der daraus abzuleitenden Trends im Prognosezeitraum. Dabei wurden die Entwicklungen in allen Verbrauchssektoren betrachtet. Ein wesentlicher Aspekt ist die Entwicklung des Verbrauchsanteils für die Toilettenspülung, der anteilig etwa ein Drittel des  Trinkwasserverbrauchs ausmacht.



Copyright: © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Quelle: GWF 03/2011 (März 2011)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 7,00
Autor: Dr.-Ing. Ulrich Roth
Dr. Hermann Mikat
Dipl.-Geol. Holger Wagner

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