Die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes - Ein nachhaltiger Beitrag zu mehr Ressourcen- und Klimaschutz

In vieler Hinsicht wurde in der Abfallwirtschaft in den vergangenen 2 Jahrzehnten hierzulande Beispielhaftes geleistet. Das Potenzial der Abfallwirtschaft ist damit aber längst noch nicht erschöpft. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des BMU in der nächsten Zeit wird der weitere Ausbau der Kreislaufwirtschaft sein.

Angesichts der Endlichkeit der Reichweite einer ganzen Reihe von Rohstoffen muss neben der Entsorgungsfunktion die Bedeutung der Abfallwirtschaft als Lieferant von Rohstoffen immer stärker in den Vordergrund treten, wenn es um die Versorgung der Volkswirtschaft mit knapper werdenden Ressourcen geht. Grund hierfür ist die weltweit kontinuierlich ansteigende Nachfrage nach Rohstoffen. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass die derzeitige Rohstoffextraktion von weltweit jährlich rund 150 Milliarden Tonnen auf bis zu 660 Milliarden Tonnen im Jahr 2050 zunehmen wird, wenn zukünftig mehr als 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben, und auch die Menschen in den ärmeren Staaten einen deutlich steigenden Rohstoffverbrauch haben werden. Gleichzeitig wird die zukünftige Verfügbarkeit von einigen nichtenergetischen Rohstoffen nicht weniger kritisch wie die von fossilen Rohstoffen. Insbesondere bei der Gewinnung schwer zugänglicher Rohstoffe geht ihre Gewinnung mit starken Beeinträchtigungen der natürlichen Umwelt u. a. durch hohe Emissionen treibhausrelevanter Gase, irreversible Boden- und Grundwasserbeeinträchtigungen sowie mit sozialen und vielleicht sogar außenpolitischen Konflikten einher.



Copyright: © ANS e.V. HAWK
Quelle: 71. Symposium 2010 (Januar 2011)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: MinDir Dr. Thomas Rummler

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