Eine Abschätzung am Beispiel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden
Im Rahmen des Verbundprojektes „Anpassungsstrategien an Klimatrends und Extremwetter und Maßnahmen für ein nachhaltiges Grundwassermanagement“ wurde eine Wasserbedarfsprognose für Südhessen 2100 aufgestellt. Neben der Frage nach der Entwicklung des Wasserbedarfs in klimatischen Normaljahren war dabei insbesondere auch zu klären, in welchem Ausmaß der Klimawandel den Wasserbedarf in zukünftigen Trockenjahren beeinflusst. Hierzu wurde auf der Grundlage zurückliegender Ereignisse am Beispiel der Stadt Wiesbaden eine Abschätzung vorgenommen. Danach wird der für die Grundwasserbewirtschaftung maßgebliche Jahresbedarf unabhängig vom Verlauf der Einzelereignisse nur relativ geringfügig zunehmen.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 01/2011 (Januar 2011) | |
| Seiten: | 7 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 7,00 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Ulrich Roth Dr. Hermann Mikat Dipl.-Geol. Holger Wagner | |
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Aufbereitetes Abwasser - Eine Alternative fuer kommunale Anwendungen?
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In Bad Oeynhausen verschärfen Dürreperioden Nutzungskonflikte um Trinkwasser. Eine Lösung bietet die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser als alternative Wasserquelle. Das Forschungsprojekt „DigiWaVe“ bereitet die Grünflächenbewässerung mit digitaler, KI-gestützter Steuerung vor. Geplant ist eine Brauchwasserleitung ins Stadtzentrum. Da rechtliche Anforderungen für Bau und Betrieb noch ungeklärt sind, soll ein Austausch aller Akteure Risiken minimieren und die Akzeptanz fördern. In Bad Oeynhausen findet dieser Prozess bereits statt.
Lösungsansätze für Klimawandel bedingte Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung
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Um Klimawandel bedingten Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung begegnen und effiziente sowie nachhaltige Lösungen entwickeln zu können, stehen aktuelles Fachwissen und innovative Verfahren zur Verfügung. Damit diese in praxistaugliche und flächendeckende Anwendungen überführt werden können, bedarf es Transferleistungen von der Wissenschaft in die Praxis. Der Handlungsdruck ist hoch, aktives Handeln dringend geboten. Es sind Entscheidungen zu treffen, die mit hohen Investitionen verbunden sind und lange in die Zukunft wirken. Diese sind von allen Beteiligten und Verantwortlichen mitzutragen und sie erlauben keinen Aufschub.
Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.
Auswirkungen der regionalen Klimaentwicklung auf
die Wasserversorgung am Beispiel Wasserwerk Potsdam Leipziger Straße
© Vulkan-Verlag GmbH (12/2008)
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) betreibt als lokaler Versorger die Wasserversorgung der Landeshauptstadt von Brandenburg, die sich als urbanes Zentrum stark entwickelt. 174 000 Einwohner, davon 24 000 im Umland, werden mit naturnah aufbereitetem Grundwasser aus pleistozänen Grundwasserleitern (GWL) mit anteiligem Uferfiltrat aus fünf Wasserwerken versorgt. Die Fassungsstandorte zeichnen sich durch unterschiedliche geogene und anthropogene Beeinflussungen aus.
Umweltpreis für Schnellerkennung - Gewässerüberwachung per Handy
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2008)
In Gewässer eingeleitete Gifte können schwere Schäden verursachen. Ein Schnellsystem zur Überwachung solcher Umweltschäden, das Veränderungen via Handy an einen Rechner liefert, haben Forscher des Heinz Nixdorf-Lehrstuhls für Medizinische Elektronik der TU München entwickelt. Dafür erhielten sie den E.ON-Umweltpreis 2008.