Einsatz von Elektroden zur Steigerung des mikrobiologischen Abbaus in der Boden- und Grundwassersanierung

Zur Stimulation des mikrobiologischen Chlorethen-Abbaus wurde ein integrierter Bio-Elektro-Prozess entwickelt. Die Elektrolyse-Produkte H2 und O2 können von Mikroorganismen zum sequentiell reduktiv/oxidativen Abbau von Perchlorethen (PCE) genutzt werden. Die Stimulation des mikrobiologischen Abbaus durch Elektroden wurde sowohl in Batch-Versuchen wie auch in durchströmten Säulen nachgewiesen. Begleitende Untersuchungen haben gezeigt, dass die Aktivität der Mikroorganismen bei den benötigten elektrischen Feldstärken nicht negativ beeinflusst wird.

1. Kurzfassung
2. Theoretische Grundlagen
3. Material und Methoden
4. Ergebnisse
5. Zusammenfassung
6. Danksagung
7. Literatur



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: 10. Karlsruher Altlastenseminar - 2009 (Juli 2009)
Seiten: 15
Preis inkl. MwSt.: € 7,50
Autor: Dr. rer. nat. Andreas Tiehm
Tobias Augenstein
Svenja T. Lohner
Heico Schell
D. Ilieva

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Durchströmte Reinigungswände zur in situ-Behandlung von kontaminierten Grundwässern – Aufgaben, Ziele und Ergebnisse des BMBF-Förderschwerpunktes „RUBIN“ 2000-2010
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
In diesem Beitrag werden die Ergebnisse des BMBF-Förderschwerpunktes „RUBIN I“ („Reinigungs-wände und -barrieren im Netzwerkverbund“), Laufzeit 2000-2006, zusammengefasst. Im Vortrag werden die Aufgaben und Ziele von RUBIN II (2006-2010) beschrieben, und es wird über erste Zwischenergebnisse zur Langzeituntersuchung der Sorption von PAK, NSO-PAK und BTEX in Aktivkoh-lewänden sowie über Anwendung und Leistungsfähigkeit von Bio-Reinigungswänden bei Teeröl- und verwandten Schäden (RUBIN-Standort-Projekt Offenbach usw.) berichtet (hier nicht aufgeführt).

Innovative In-situ-Sanierungsverfahren - Aufbau und Zielsetzung der neuen ITVA Arbeitshilfe
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
In den letzten Jahren werden zunehmend „innovative“ In-situ-Sanierungsverfahren angeboten, um insbesondere bereits lang laufende Sanierungen mit konventionellen Verfahren und nicht absehbarem Sanierungserfolg in überschaubaren, kurzen Zeiträumen erfolgreich zu beenden. Diese innovativen Verfahren machen sich komplexe physikalische, chemische und biologische Vorgänge zu Nutze und stellen einen hohen Anspruch an den Planer und an die Genehmigungsbehörden. Sie bieten – einen sorgfältigen und sachgerechten Einsatz vorausgesetzt – ein hohes und Sanierungspotential.

Geokunststoffbasierte Lösungen für den Umgang mit kontaminierten subaquatischen Ablagerungen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Es kann festgehalten werden, dass unter Berücksichtigung der jeweiligen Standortfaktoren und durch Kombination unterschiedlichster Verfahren mit der Zuhilfenahme von Geokunststoffen nachhaltige Sanierungskonzepte für den Umgang mit kontaminierten subaquatischen Ablagerungen entwickelt werden können.

Bodenschutz und Altlasten im europäischen Kontext- sind Forschung und Sanierungsbranchen gerüstet?
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
In allen Bereichen der Umwelt spielen Böden neben den Medien Wasser und Luft eine zentrale Rolle. Deshalb kommt dem Schutz des Bodens in seiner Funktion als Lebensgrundlage für künftige Generationen eine besondere Verantwortung zu. Die Europäische Kommission hat im Jahr 2002 mit ihrer Mitteilung „Hin zu einer spezifischen Bodenschutzstrategie― die Weichen für die künftige Bodenschutzpolitik der EU gestellt.

Revitalisierung und Reintegration vorgenutzter Standorte – Verwertungsprobleme und Lösungskonzepte bei der Entwicklung von Altstandorten
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Die Ausgangssituation für die erfolgreiche Revitalisierung von vorgenutzten Standorten und Brachflächen ist in der Regel sehr komplex, da häufig unterschiedliche Interessen und Problemfelder in Einklang gebracht werden müssen. Vielfach sind bedingt durch die Vornutzung der Liegenschaft Problemstellungen in den Bereichen Altlasten und Gebäudebestand, Baurecht und Artenschutz sowie der Erschließung anzutreffen. Die Entwicklung von Brachflächen unterscheidet sich daher grundlegend von der bisherigen Praxis der Baulandbereitstellung durch die Erschließung neuer Baugebiete im Außenbereich von Kommunen. Das konventionelle Instrumentarium kann daher kaum erfolgreich für das Flächenmanagement eingesetzt werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abfallausstellung
Nur wer die Geschichte kennt,
siegt im ewigen Kampf
gegen den Müll