Nachweis der Standsicherheit von Oberflächenabdichtungen nach dem Teilsicherheitskonzept

Die Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau sind mittlerweile bindend nach DIN 1054 (01/2005) [1] oder nach DIN EN 1997-1 (10/2005) (Eurocode 7) [2] zu führen. Die Analyse von jüngeren Schadensfällen an Deponien und Erfahrungen bei der bautechnischen Prüfung von Standsicherheitsnachweisen haben gezeigt, dass ein klares Nachweiskonzept der Gleitsicherheit von Abdichtungssystemen mit verbindlichen Angaben zur Ermittlung der Scherparameter erforderlich ist. Letzteres wurde mit der zuletzt 2005 aktualisierten GDA Empfehlung E 3-8 „Reibungsverhalten von Geokunststoffen“ [3] bereitgestellt. In diesem Jahr wurde eine überarbeitete GDA Empfehlung E 2-7 als Entwurf publiziert [4], welche sich mit der Methode des Standsicherheitsnachweises befasst.

1. Einleitung
2. Versagensformen von Oberflächenabdichtungen
3. Grundlagen des Teilsicherheitskonzeptes
4. Nachweis der Standsicherheit einer Oberflächenabdichtung
5. Zusammenfassung
6. Literatur



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2008 (Oktober 2008)
Seiten: 15
Preis inkl. MwSt.: € 7,50
Autor: Dr.-Ing. Robert-Balthasar Wudtke
Dipl.-Ing. Katja Werth
Prof. Karl J. Witt

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