Technologieanforderungen und Zukunftsmärkte
Wasser in ausreichender Menge und Qualität sicherzustellen, ist eine der großen weltweiten Herausforderungen. Megatrends werden den Druck, Wasser effizienter zu nutzen, neue Wasserquellen zu erschließen und die Abwasserentsorgung zu verbessern, verstärken und die Wasserwirtschaft erheblich verändern. Für Automatisierungstechnologien ergeben sich hier neue Einsatzfelder – und auch neue Anforderungen. Mit der Integrierten Technologie Roadmap II für Automation setzt der ZVEI den 2006 initiierten, sehr erfolgreichen Roadmapping-Prozess zur Früherkennung von technologischen, marktlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen [1] fort. In der neuen Roadmap wurden als wichtig und zukunftsträchtig erkannte Marktsegmente weiter vertieft, darunter Wasser und Abwasser. Gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft, Investoren, Projektentwicklern und Infrastrukturbetreibern wurden Technologiebedarfe und Anforderungen identifiziert.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 11/2010 (November 2010) | |
| Seiten: | 9 | |
| Autor: | Dr. Siegfried Behrendt Dr. Markus Winzenick | |
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Simulation von Biofilmverfahren
© Vulkan-Verlag GmbH (6/2012)
Sowohl Biofilmverfahren als auch Belebungsverfahren sind die derzeit gebräuchlichsten biologischen Verfahren in der Abwasserreinigung. Im kommunalen Bereich haben sich bisher die Belebungsverfahren durchgesetzt. Allerdings besitzen die Biofilmverfahren im Vergleich zum Belebungsverfahren einige klare Vorteile, gerade im Hinblick auf den Einsatz in anderen Klimazonen und Entwicklungsländern. Im Rahmen eines BMBF-Verbundprojektes wurden die relevanten Biofilmverfahren unter Verwendung experimenteller Daten aus verschiedenen Labor- und Technikumsanlagen und des im Simulationsprogramm SIMBA® enthaltenen Biofilmblockes erfolgreich in der Simulation nachgebildet
Developing an Integrated Water Resources Management (IWRM) Concept for the Capital Brasília
© Vulkan-Verlag GmbH (8/2010)
IWAS-Áqua DF Brasília
Wenn jeder Tropfen zählt - Singapur – globales Zentrum für nachhaltiges Wasser-Management
© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2007)
Mangels eigener Quellen setzt Singapur auf eine viergleisige Strategie, in deren Mittelpunkt die Schließung des Wasserkreislaufs steht. Im Zuge der Umsetzung entwickelt sich der asiatische Tigerstaat zum internationalen Zentrum für nachhaltige Wasser-Technologien.
Modellbasierte Generierung hochaufgelöster Hochwasserkennwerte für kleine, unbeobachtete Fließgewässer im Nordostdeutschen Tiefland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Eine zentrale Fragestellung im Bereich des wasserrechtlichen Vollzugs und der Bauleitplanung ist die Bewertung der damit verbundenen hydrologischen und hydraulischen Konsequenzen. Eine wichtige Grundlage hierfür stellen unter anderem Hochwasserkennwerte dar, die jedoch für kleine, unbeobachtete Fließgewässer nicht zur Verfügung stehen. Sie werden daher modellbasiert berechnet.
Automatisierte Erstellung digitaler Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Vorgestellt wird eine Methode zum Erstellen von digitalen Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen, die auf digitalen Geländemodellen und Open-Source-GIS-Software basiert. Über die Verarbeitung von hochauflösenden DGM-Daten und der Ableitung eines Ersatzfließgewässernetzes wurden die Böschungsoberkanten identifiziert und mit Attributen wie Gefälleneigung und Qualitätsklassen versehen. Für den Freistaat Sachsen konnten so über 63.600 km Böschungsoberkanten mit differenzierten Qualitätsmerkmalen und Abstandsflächen identifiziert werden.