Wirbelschichtverfahren für die energetische Verwertung von Ersatzbrennstoffen und Biomassen

Seit ihrer erstmaligen Anwendung für die Kohlevergasung durch Fritz Winkler im Jahr 1921 hat die Wirbelschichttechnik eine eindrucksvolle Entwicklung durchlaufen. Heute wird sie bei chemischen Prozessen, zum Trocknen und Kühlen, zur Vergasung, Verbrennung und Abgasreinigung eingesetzt. In der Feuerungstechnik hat sie sich zunächst bei der Verbrennung von ballastreicher Kohle und Klärschlamm bewährt. In neuerer Zeit wird sie auch für die Trocknung von Klärschlämmen, zur Hausmüllverbrennung – z.B. in Japan und Schweden – sowie zur Vergasung und Verbrennung von Ersatzbrennstoffen, von Biomassen – Holzpellets, Hackschnitzel, Stroh, Kakaoschalen usw. – und von Rückständen aus der Papierfabrikation – z.B. in Deutschland und Österreich – angewandt.

1. Grundlagen der Wirbelschichttechnik
2. Betriebsparameter und Eigenschaften
3. Aufbereitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen
4. Wirbelschichttrockner
5. Wirbelschichtfeuerungssysteme
5.1. Ofen mit stationärer Wirbelschicht
5.2. Wirbelschichtofen mit Sauerstoffeintrag
5.3. Etagenwirbelschichtofen
5.4. Ofen mit rotierender oder intern zirkulierender Wirbelschicht
5.5. Ofen mit zirkulierender Wirbelschicht
5.6. Hinweise zum Düsenboden
6. Emissionen aus der Wirbelschichtverbrennung
7. Vergasung in Wirbelschichtreaktoren
8. Wirbelschichtverfahren zur Abgasbehandlung
9. Zusammenfassung
10. Quellen



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Band 2 (2010) (September 2010)
Seiten: 66
Preis: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky

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