Sparsame Sanierung: Integriertes Altlastenmanagement zur Eindämmung von Altlasten-Gefahren

Am Ortsrand der bayerischen Stadt Memmingen ist ein neues Wohngebiet in der Nähe einer ehemaligen Kiesgrube vorgesehen. Neben einer Belastung des Deponiekörpers mit Schwermetallen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen waren auch Deponiegase Teil der Altablagerung. Da eine Gefährdung nicht auszuschließen war, wurde unter anderem eine Teilauskofferung des Auffüllmaterials vorgenommen.

Foto: TÜV Süd(01.09.2010) In Deutschland sind mehr als 360.000 Standorte in Altlasten-Katastern erfasst. Vor allem am Rande ehemaliger Deponien oder Industriestandorte bestehen nicht selten komplexe Gefährdungen aufgrund von Umwelteinwirkungen. Zwar werden in den Bebauungsplänen für viele Neubaugebiete am Stadtrand wieder Flächen ausgewiesen. Doch häufig sind diese Grundstücke mit Umweltrisiken belastet, die die Ortsentwicklung erheblich beeinträchtigen. Dennoch ist es in einigen Fällen möglich, die so genannten Verdachtsflächen mit wirtschaftlich effizientem Mitteleinsatz neu zu erschließen. Ob und in welchem Umfang dies geschehen kann, lässt sich mit einem integrierten Altlastenmanagement klären. Es umfasst die so genannte historische Erkundung, ein Erkundungskonzept, Boden- und Grundwasserproben sowie eine konkrete Sanierungsempfehlung...


Unternehmen, Behörden + Verbände: TÜV Süd Industrie Service
Autorenhinweis: Dirk Walter, TÜV Süd Industrie Service GmbH
Foto: TÜV Süd



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September 2010 (September 2010)
Seiten: 3
Preis: € 0,00
Autor: Dirk Walter

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