Einflüsse von chemisch-analytischen Aufbereitungsverfahren auf die Bewertung von heterogenen Ersatzbrennstoffen

Wie in umfangreichen Projektstudien am Umweltbundesamt gezeigt werden konnte, ist das Probenahmeverfahren nicht die einzige Hauptquelle für die Streuungen der Daten für Schwermetalle und Chlor in Ersatzbrennstoffen. Ein gut ausgearbeiteter Probenahmeplan, der die Mindestmengen in Abhängigkeit der Heterogenität der Proben ausreichend berücksichtigt, ist relativ leicht in die Praxis umsetzbar. Die Schwierigkeit besteht in der weiteren Folge darin, die Charakteristik des Ersatzbrennstoffes aus den ausreichend bemessenen „Vor-Ort-Proben“ auch über alle weiteren Stufen der Probenzerkleinerung und Teilprobenentnahmen, letztendlich bis zur Einwaage für den Aufschluss zu erhalten!

1 Einleitung
2 Material und Methoden
2.1 Untersuchungsmaterial
2.2 Probenaufbereitung
2.3 Aufschlussverfahren
2.3.1 Aufschluss „ox./HF“ - gemäß VORNORM ÖNORM CEN/TS 15297:2006
2.3.2 Aufschluss „KW/HF“ gemäß VORNORM ÖNORM CEN/TS 15411:2006
2.4 Bestimmungsverfahren
3 Untersuchungen zum Einfluss der Feinaufbereitung und Säuremischung
3.1 Prüfung auf Vorliegen einer Normalverteilung
3.2 Vergleich der Ergebnisse der Mischproben in Abhängigkeit von Säuremischung und Aufbereitungsstufe
3.3 Prüfung des Einflusses der Feinaufbereitung und Vergleich der Mittelwerte der Tagesmischproben
4 Schlussfolgerungen
5 Literatur



Copyright: © Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden
Quelle: EBS - Analytik 3 Repräsentativität - Qualitätskontrolle - Analytikdienstleistungen (März 2010)
Seiten: 13
Preis: € 0,00
Autor: Monika Denner

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