Wann ist das Messergebnis ausgewählter Brennstoffe repräsentativ?

Im vorliegenden Beitrag wird über Untersuchungen zur repräsentativen Bestimmung der brennstofftechnischen Eigenschaften in ausgewählten Brennstoffen berichtet. Die Ergebnisse der Untersuchungen dienen der Anfertigung von Stoff- und Massenbilanzen an der Wirbelschichtverbrennungsanlage VERENA. Dabei interessierte das Transferverhalten ausgewählter Brennstoffinhaltsstoffe in die Asche- und Abgasfraktionen.

Basis dieser Untersuchungen stellt die hier dargestellte Inputcharakteristik dar. Die Brennstoffuntersuchungen wurden nach den Ergebnissen des letztjährigen EBSAnalytik Workshops durchgeführt, wobei insbesondere die Problematik der Proben-Heterogenität von Ersatzbrennstoffen beziehungsweise das Erhalten repräsentativer Ergebnisse beachtet wurde. Anhand der Untersuchungsergebnisse ließen sich Thesen hinsichtlich der folgenden Fragestellungen ableiten:
• Sind 10 Messungen zur repräsentativen Bestimmung brennstofftechnischer Eigenschaften ausreichend?
• Inwieweit dient die Entnahme von Teilproben der Erhöhung der Repräsentativität?
• Lässt das Vorliegen einer Normalverteilung Rückschlüsse auf die Repräsentativität des Messergebnisses zu?
• Wie viele Messungen sind notwendig, damit keine signifikanten Änderungen des Messwert- Mittelwertes festgestellt werden?
• Mit welchen Schwankungsbreiten muss bei den Mittelwerten gerechnet werden?



Copyright: © Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden
Quelle: EBS - Analytik 3 Repräsentativität - Qualitätskontrolle - Analytikdienstleistungen (März 2010)
Seiten: 11
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Gaston Hoffmann

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Monitoring der Schwermetallgehalte im Wiener Restmüll von 2000 – 2008
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2010)
Seit dem Jahr 2000 wird die elementare Zusammensetzung des Wiener Restmülls mit Hilfe der MVA Spittelau bestimmt. Zur Bestimmung der elementaren Zusammensetzung wird nicht der Restmüll selbst analysiert, sondern die homogeneren Verbrennungsrückstände (Schlacke, Flugasche, Abwasser, Abgas) des Restmülls nach der thermischen Behandlung.

Bestimmung von Leitparametern in Abfällen durch Einsatz eines tragbaren Röntgenfluoreszensgerätes LAGA Project L.2.08 / 2008 – 2010
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (3/2010)
In der Folge verschiedener EU-Richtlinien (u. a. Deponierichtlinie, 1999/31/EG; Richtlinie über die Verbrennung von Abfällen, 2000/76/EC; RoHS-Richtlinie, 2002/95/EG) besteht steigender Bedarf an schnellen und für die Routine praktikablen Verfahren der Identifizierung gefährlicher Stoffe bzw. des sicheren Ausschlusses von deren Vorhandensein.

Kontinuierliche Zustandserfassung von Kesselverschmutzung und Reinigungseinrichtungen im Betrieb
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Die im Abgas von Abfallverbrennungsanlagen transportierte Flugasche wird im Dampferzeuger abgelagert. In der Flugasche enthaltene Komponenten mit tiefem Schmelzpunkt – Kalium, Chlor, Natrium – sowie aus dem Abgas kondensierende Schwermetallchloride führen dort zu starken Verschmutzungen. Im verschmutzten Zustand haben die Wärmetauscherflächen im Dampferzeuger eine Wirksamkeit der Wärmeübertragung von 50 % bis 60 % im Vergleich zum sauberen Zustand.

Verhalten von Tropfen bei der Online-Kesselreinigung mit Wasser
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Die Online-Kesselreinigung nach dem Schwandorfer Modell wurde 2001 zum Patent angemeldet [3]. Durch das Verfahren konnten die Reisezeiten und/oder die Verbrennungsleistung der Kessel deutlich gesteigert werden, ohne dabei die Abgastemperatur vor dem konvektiven Zug unzulässig zu erhöhen. In einem genehmigten Test wurde im Müllkraftwerk Schwandorf die Kesselleistung um 25 % erhöht, ohne dass dabei die Abgastemperaturen vor dem konvektiven Zug über 630 °C anstiegen.

Turbinenerneuerung zur Effizienzsteigerung – am Beispiel MHKW Nordweststadt, Frankfurt Main –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2010)
In den Jahren 1962 bis 1968 entstand die Trabantenstadt Nordweststadt auf den Gemarkungen der Stadtteile Niederursel und Heddernheim/Frankfurt am Main. Um diese neue Siedlung komplett mit Fernwärme zu versorgen und klimaschädliche Einzelfeuerungen von vornherein überflüssig zu machen, errichteten die Stadtwerke Frankfurt, heute die Mainova AG, in unmittelbarer Nähe ein Heizkraftwerk (HKW).

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?