Wasserwirtschaft im Wandel

Die Wasserwirtschaft steht vor neuen Herausforderungen. Gleich mehrere Faktoren zwingen die Akteure der Wasserwirtschaft zum Umdenken. Die entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel, der weltweit deutlich zu spüren ist. Zusammen mit der Zunahme der versiegelten Flächen, dem demografischen Wandel, dem in den Köpfen der Bevölkerung verankerten Wasserspargedanken und den knappen Energieressourcen muss dies zwangsläufig zu einer Neustrukturierung der versorgungstechnischen Infrastruktur führen.

Die Auswirkungen des Klimawandels, durch den natürlichen und vor allem durch den anthropogenen Treibhauseffekt hervorgerufen, sind weltweit zu erleben. Neben Dürren und Orkanen sind vor allem Flutkatastrophen an der Tagesordnung. Das Hochwasser ist auf den Anstieg der Meeresspiegel aufgrund der abschmelzenden Gletscher und Eiskappen zurückzuführen. In Verbindung mit den durch große Temperaturunterschiede entstehenden Stürmen kommt es immer wieder zu Überschwemmungen (Abb. 1). Weiterhin führen steigende Lufttemperaturen und die zunehmende Verdunstung zu einer weltweiten Veränderung der Niederschlagsverteilung und zu einer Zunahme der Starkregenereignisse. Diese in kurzer Zeit anfallenden Niederschlagsmengen müssen zuverlässig abgeleitet werden,um Überschwemmungen zu verhindern.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 06 - 2010 (Juni 2010)
Seiten: 5
Preis: € 4,00
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