Schreddern im Labor - Müllzerkleinerung für Laboruntersuchungen

Abfalldeponien nehmen zur Qualitäts- und Prozesskontrolle fortlaufend Untersuchungen von Müllproben vor. Diese müssen für eine reibungslose Analyse zunächst zerkleinert und homogenisiert werden. In der Praxis führt dies allerdings zu einigen Schwierigkeiten, die ein Laborschredder vermeiden möchte.

Foto: Agrolab(22.02.2010) „Labormühlen sind teuer und zugleich empfindlich; wenn in dem zu mahlenden Stoff noch ein Nagel oder eine Schraube drinsteckt, kann leicht die ganze Mühle kaputt sein“, sagt Jürgen Graf, Vertriebsleiter der auf die Herstellung von Zerkleinerungsmaschinen spezialisierten Maschinenbaufirma Erdwich GmbH. Aus diesem Grund wurde in vielen Betrieben der Müll häufig entweder zunächst per Hand vorsortiert und zerkleinert oder die Proben nur abgesiebt. „Wenn aber nur kleine Mengen untersucht werden können, ist die Probenentnahme nicht repräsentativ“, erklärt Graf. Die von Erdwich eigens für die Müllprobenzerkleinerung entwickelten Schreddermodelle können nicht nur Mengen von bis zu 240 Litern auf einmal zerkleinern, sondern bei Bedarf die Proben dabei auch homogenisieren, von Metall befreien und abfüllen....

Unternehmen, Behörden + Verbände: Erdwich GmbH, AWV-Dr. Busse GmbH Agrolab, Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GFA)
Autorenhinweis: Cora Bethke, Pressebüro Gebhardt-Seele
Foto: Agrolab



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Januar/Februar 2010 (Februar 2010)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Cora Bethke

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