Kosteneffizienz bei der Aufstellung von Maßnahmenprogrammen nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie

Bei der Auswahl von Maßnahmen für das Maßnahmenprogramm ist die Kosteneffizienz zu berücksichtigen. Ein EU-Leitfaden empfiehlt hierzu Kostenwirksamkeitsanalysen. Am Beispiel der Oberflächengewässer in Niedersachsen wurde untersucht, wie Theorie mit praktischem Vorgehen und wasserwirtschaftlichen Strukturen verknüpft werden können. Die Kostenwirksamkeitsanalysen erwiesen sich als ungeeignet. Trotzdem wurden Voraussetzungen geschaffen, um kosteneffiziente Maßnahmen in das Programm aufzunehmen.

1. Einführung
2. Kosteneffizienz auf Ebene der Maßnahmenträger
2.1. Methodische Überlegungen
2.2. Durchführung von Fallstudien
3. Die Funktion der Gebietskooperationen
4. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
5. Abschließende Bemerkungen



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 01/2010 (Januar 2010)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Jörg Cortekar
Dipl.-Ök. Falk R. Lauterbach

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