Villingen-Schwenningen erhält neues Trinkwasserkonzept – Umbau im laufenden Betrieb

Die Wasserversorgung der Stadt Schwenningen ist ein seit über hundert Jahren gewachsenes System. Bereits 1898 wurden die Einwohner mit Trinkwasser aus den sog. Keckquellen versorgt.Mit steigendem Wasserbedarf reichten die Möglichkeiten der Eigenversorgung nicht mehr aus.Man griff aufWasser vom Bodensee-Wasserverband zurück und schloss damit eine Deckungslücke. Der Nachteil des Versorgungssystems lag darin, dass es zwei Versorgungszonen mit unterschiedlicher Wasserzusammensetzung gab.

Im Hochbehälter Türnleberg betreiben der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (ZV BWV) und die Stadtwerke Villingen-Schwenningen (SWVS) bereits je zwei Reinwasserkammern. Das Wasser aus der Keckquelle wird zum Hochbehälter geleitet und über einen Strahlapparat zusammen mit dem BWV Wasser in einer vorgelagerten Mischkammer gemischt. Von hier aus wird das Trinkwasser über die Reinwasserkammern im Gefällebetrieb in das Verteilernetz von Villingen-Schwenningen eingespeist. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurden die beiden Kammern saniert und das Volumen um ca. 10 Prozent vergrößert. Das Speichervolumen beträgt jetzt 3.000 bzw. 5.000 m3. Um die Versorgung in dieser Form sicherzustellen, musste im Rohrkeller des Hochbehälters ein neues Pumpwerk während des laufenden Betriebes eingerichtet werden.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 09 - 2009 (September 2009)
Seiten: 3
Preis: € 0,00
Autor: Maik Wötzel

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