Ringkolbenventile als Regelarmaturen in der Wasserversorgung

Die im Rahmen des deutsch-indonesischen Verbundprojektes der Universität Karlsruhe (TH) gebaute Wasserkraftanlage staut ein Volumen von rund 300 000 m3 auf, und das in einer Höhle 100 m tief unter der Erde. Der darin angestaute Wasserdruck von rund 15 m treibt Pumpenturbinen an, die über ein Getriebe mit Förderpumpen gekoppelt sind. Sie drücken einen Teil des Wassers 220 m hoch in einen Speicher an der Erdoberfläche, um die ca. 80 000 Menschen der Region mit Wasser zu versorgen . Die Regelung der angestauten Wassermenge erfolgt über ein VAG-RIKO®-Ringkolbenventil (Bild 1).

Der Schutz unserer Umwelt erfordert anspruchsvolle Anlagen- und Prozesstechnik. Damit steigen auch die Anforderungen der Planer und Betreiber von Anlagen in der Wasserversorgung an die Funktionssicherheit und Zuverlässigkeit der eingesetzten Armaturen. Zusätzlich orientieren sich Planer, Anlagenbauer und auch die Betreiber bei der Auswahl der Armaturen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten verstärkt an universell einsetzbaren Fabrikaten mit Montagevorteilen und einem hohen Maß an Betriebssicherheit. Es werden höchste Anforderungen an Qualität und Bedienungsfreundlichkeit der Armaturen gestellt. Sämtliche Bauteile müssen den absolut störungsfreien und vollautomatischen Betrieb von Wasseraufbereitungs- und Versorgungsanlagen ermöglichen. Ringkolbenventile erfüllen die besonderen Anforderungen des Regelbetriebes in Wasserversorgungsleitungen, indem Volumenströme genau dosiert oder Wasserdrücke exakt eingeregelt werden können. Armaturen von VAG sind für einen störungsfreien Betrieb konzipiert, bei bestimmungsgemäßer Anwendung auch über Jahrzehnte hinweg.

 



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 07-08 / 2009 (September 2009)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Peter Oppinger

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