Moderne Mobilfunknetze: Technik, Struktur und Immissionen

Im Rahmen dieses kurzen Textbeitrages ist es natürlich völlig unmöglich, ausführlich und umfassend auf den Aufbau und die Funktionsweise von modernen Mobilfunksystemen sowie Details der Funknetzplanung einzugehen. Für Interessierte sei stattdessen auf drei Quellen verwiesen, in denen u.a. allgemeinverständlich einige wichtige technische Zusammenhänge des Mobilfunks darstellt werden [1], [2], [3]. Stattdessen sollen im Folgenden fünf häufig gestellte Fragen zum Thema „Mobilfunksendeanlagen und Handy“ näher behandelt werden.

1. Warum werden für den Mobilfunk immer noch neue Sendestationen gebraucht, obwohl die Handyversorgung offensichtlich ja bereits nahezu überall sichergestellt ist?
 
2. Ist es nicht möglich, Mobilfunksendeanlage aus bestimmten Bereichen (Wohngebiete, Schulen, Kindergärten etc.) zu verbannen und trotzdem die Versorgung sicherzustellen?
 
3. Welche Unterschiede in der Netzstruktur ergeben sich zwischen GSM und UMTS?
 
4. Könnten die Mobilfunksendeanlagen nicht mit deutlich niedrigerer Leistung betrieben werden, da Messungen immer wieder zeigen, dass in der unmittelbaren Umgebung einer Sendeanlage Felder generiert werden, die ein Vielfaches von dem betragen, was für ein Funktionieren der Funkverbindung notwendig wäre ?
 
5. Wie wirkt sich der Abstand zur Basisstation auf die Immission der Handynutzer selbst aus?



Copyright: © Bayerisches Landesamt für Umwelt
Quelle: Fachtagung Handy und Mobilfunk (August 2009)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Matthias Wuschek

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Monitoring von elektromagnetischen Feldern (EMF) in Wohngebieten EMF – Monitoring in Bayern
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (8/2009)
Innerhalb weniger Jahre wurde das Handy zu einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand für viele Menschen. Offenbar nutzen inzwischen große Teile der Bevölkerung die Vorteile einer flächendeckenden Kommunikation. Der Anstieg an Mobiltelefonaten hat zwangsläufig auch zu einem raschen Ausbau der Mobilfunknetze geführt. Als Folge mussten vielerorts neue Mobilfunkbasisstationen errichtet werden. Gleichzeitig entstand eine öffentliche Diskussion über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder (EMF).

Problematik des Handys
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (8/2009)
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlags aus: Reinhold Berz, „Krank durch Mobilfunk?“, Verlag Hans Huber, Bern, 2003.

Internationales Klärschlamm-Symposium
© Rhombos Verlag (9/2008)
Experten diskutierten Wege zu einer verantwortungsvollen Klärschlammentsorgung

Neues aus der Rechtsprechung
© Rhombos Verlag (9/2008)
Bundesverwaltungsgericht zur Alternativenprüfung und Drittschutz von Grenz- und Kontrollwerten / EuGH zur Auslegung der AbfRRL

CO2 Capture and Re-Use at a Waste Incinerator
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2016)
Recently a new innovative process developed by Procede Gas Treating B.V. has been commissioned at line 3 of the Twence plant, a Waste-To-Energy (WTE) plant located in the eastern part of the Netherlands. In this process the CO2, that usually is emitted to atmosphere, is in this new application, scrubbed from the flue gas and the obtained pure CO2 stream is used to produce a sodium bicarbonate slurry (SBC). Instead of the conventional SBC flue gas scrubbing process, where dry SBC particles are used, this SBC slurry will be injected to remove the acid components from the flue gas, before the gas is emitted to atmosphere. Due to the implementation of this process the carbon footprint of the Twence installation is reduced. The new SBC plant produces 8,000 tons of sodium bicarbonate annually and to produce this amount of SBC 2,000 ton per year CO2 is captured from the flue gas. The CO2 originates for about 50 percent from biomass.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?