Thermische Spritzschichten – ein wirkungsvoller Korrosions- und Erosionsschutz in Energieanlagen und Abfallverbrennungsanlagen

Anlagen in denen Abfälle und Biomassen verbrannt oder mitverbrannt werden, werden überwiegend betriebswirtschaftlich geführt. Die Korrosion und Erosion von Dampferzeugerwerkstoffen ist die unangenehme aber bis heute unvermeidliche alltägliche Begleiterscheinung in solchen Anlagen. Ungeplante Kurzstillstände wegen unerwarteter Rohrreißer oder lange Stillstände durch den, auch unerwarteten, Austausch abgezehrter Überhitzer- und Membranwandrohre zehren an der Wirtschaftlichkeit der Anlagen.

1. Prinzip der Schutzschicht 
1.1. Beständiger Werkstoff
1.2. Diffusion
2. Thermisches Spritzen
2.1. Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF)
2.2. Lichtbogenspritzen
2.3. Plasmaspritzen
2.4. Draht-Flammspritzen
2.5. Generelle Einschätzung der Eignung der Verfahren für den Korrosionsschutz
3. Verbesserung der Spritzschichten
3.1. Anlagen und Parameter
3.2. Legierungen
3.3. Beschichtung und Auslagerung
3.4. Erprobung im Einsatz
4. Qualitätsanforderungen
5. Erfahrungen aus der Praxis
5.1. Feuerraum von Abfallverbrennungsanlagen
5.2. Feuerraum von Wirbelschichtkesseln bei Altholzverbrennung 
5.3. Schottenüberhitzer
5.4. Rohrüberhitzer
5.5. Service und Instandsetzung von Schichten
5.6. Beschichtung vor Ort
6. Zusammenfassung
7. Literatur



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 6 (2009) (Juni 2009)
Seiten: 22
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Rüdiger W. Schülein
Dipl.-Kristallograf Steffen Höhne

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