Zukünftige Nutzung der Deponie als Ressourcenquelle

Durch Gewinnung von Wertstoffen und von Treibhausgaszertifikaten ist die wirtschaftliche Durchführung eines Deponierückbaus erreichbar. Die hierfür bei deutschen Deponien vorhandenen Voraussetzungen werden vorgestellt.

1 Deponierückbau
2 Rechtliche Bewertung
3 Kostenbewertung
4 Praxisbeispiele
5 Potential der deutschen Deponiestandorte als Ressourcenquelle
 
Schlüsselwörter: Deponierückbau, Ressourcengewinnung, Kosten, Treibhausgaszertifikate

Keywords: Landfill mining, utilisation of resources, costs, greenhouse gas certificates



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 11. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (Februar 2009)
Seiten: 9
Preis inkl. MwSt.: € 4,50
Autor: Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Optimierung der Ökoeffizienz von Vergärungsanlagen durch Integration in die thermische Abfallverwertung
© ATAB - Arbeitsgemeinschaft der Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Bayern (5/2010)
Ziel des Projektes war die Integration von Bioabfallvergärungsanlagen (BGA) in den Betrieb und die Infrastruktur bestehender Abfallheizkraftwerke hinsichtlich der Ökoeffizienz zu prüfen.

Kraftstoffe aus erneuerbaren Ressourcen – Potenziale, Herstellung, Perspektiven
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (8/2009)
Biomassepotenziale zur energetischen Nutzung sind zwar limitiert, sie können aber einen erheblichen Teil des Energiebedarfs decken. Unter der Annahme, dass 50 % der energetisch nutzbaren Biomasse für die Kraftstofferzeugung zur Anwendung im Verkehrsbereich verwendet werden, ergibt sich – bei einem moderaten Zubau von Energiepflanzen auf 2 Mio. Hektar – für Deutschland ein Substitutionspotenzial von ca. 7 %. Aufgrund der Energieverbrauchsstrukturen und der zur Verfügung stehenden Agrarflächen resultieren für die Europäische Union deutlich höhere Anteile von ca. 11 % für die EU-15 bzw. ca. 17 % für die EU-27. Das weltweite Potenzial beträgt ca. 27 %. In Ländern mit zukünftig sinkendem Kraftstoffverbrauch wie Deutschland, können die Substitutionspotenziale auch deutlich überschritten werden.

Mai-Fest für den Umweltschutz - IFAT 2008 in München
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2008)
Internationaler und größer - die IFAT 2008. Zur weltweit bedeutendsten Messe für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling werden vom 5. bis 9. Mai in München mehr als 100.000 Besucher erwartet. Für sie gibt es mit rund 2.500 Ausstellern ein noch breiteres Angebot als vor drei Jahren.

Gewerbeabfallaufbereitung – Entscheidung: Wertstoff-, Brennstoffgewinnung oder direkt in die MVA?
© IWARU, FH Münster (2/2013)
In Deutschland sind im Jahr 2007 ca. 6,4 Mio. Mg gemischte Gewerbeabfälle angefallen. Neben der direkten Zuführung in energetische Verwertungsanlagen kann zuvor eine mechanische Abfallaufbereitung erfolgen, um die Abfallpotenziale im Sinne einer hochwertigen Verwertung gezielt zu nutzen. Die Korrelation zwischen der Art der mechanischen Aufbereitung und den damit verbundenen Kosten sowie der entstehenden klimarelevanten Emissionen ist aufgrund der Heterogenität der Abfallzusammensetzung und der mehrstufigen Stoffstromteilung in Aufbereitungsanlagen sehr komplex. Es fehlen geeignete Entscheidungshilfsmittel zur Optimierung der mechanischen Abfallaufbereitung vor dem Hintergrund der Einhaltung von Outputqualitäten, des wirtschaftlichen Betriebes der Aufbereitungsanlage und der Reduktion klimarelevanter Emissionen.

The swedish voluntary Agreement for control of methane emissions from Biogas plants
© European Compost Network ECN e.V. (6/2012)
Swedish Waste Management Association has set up a voluntary agreement for control of methane emissions frombiogas and upgrading plants, starting in the year 2007. There were a number of reasons to start this system, mainlyenvironmental (GHG emissions and odour), economical and safety issues, but as important was to show that the biogasindustry acts responsibly and is pro-active regarding these issues, especially in relation to authorities. The voluntaryagreement system has been reviewed once and is currently set up in two parts; internal routines for leak detection andemission measurements performed every 3 years by an external consultant. Further Authors: H. Hellström - SP Technical Research Institute of Sweden A. Blom - Swedish Waste Management Association

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig