Klärschlammentsorgung aus der Sicht der E.ON

„Klärschlammdüngung hat keine Zukunft“ Mit dieser Aussage hat Staatsminister Dr. Bernhard jüngst die Haltung der Bayerischen Staatsregierung zur landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlamm auf den Punkt gebracht.

Nur die thermische Verwertung von Klärschlamm garantiert eine sichere Schadstoffsenke und ermöglicht gleichzeitig die Rückgewinnung des im Klärschlamm enthaltenen Wertstoffpotenzials. Vom vorgestellten Konzept profitieren Kommunen und Industriepartner gleichermaßen. Den Kommunen bieten sich schon wegen der kurzen Transportwege kostengünstige Verwertungsmöglichkeiten. Für Industrieanlagen steht weitgehend CO2-neutral erzeugte Energie in Form von Wärme und Strom zur Verfügung. E.ON unterstützt mit dem Bau von Monoverbrennungsanlagen die Politik der Bayerischen Staatsregierung und bietet den Betreibern von Kläranlagen maßgeschneiderte Entsorgungskonzepte aus einer Hand, gerade auch in Form von standortbezogenen Partnerschaften. Dezentrale Monoverbrennungsanlagen ergänzen die Möglichkeiten der Mitverbrennung in Kraftwerken, ermöglichen Entsorgungssicherheit in Bayern und minimieren den „Klärschlamm-Tourismus“.
(Seitenanzahl beinhaltet Text und Folien)



Copyright: © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Quelle: Internationales Klärschlamm-Symposium (Juni 2008)
Seiten: 17
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. jur. Peter Deml

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