Simulationswerkzeuge zum automatisierten Betrieb von Staustufen Bild 1: Struktur einer Wasserhaushaltsregelung mit zentralem Koordinator am Beispiel der oberen Mosel

Beim Betrieb von Staustufen sind unterschiedliche Benutzungsanforder-ungen und Restriktionen zu berücksichtigen, wobei die nichtlineare Systemdynamik der Fließgewässer eine besondere Herausforderung darstellt. Die Einsatzmöglichkeiten von Simulationswerkzeugen, die beim automatisierten Betrieb der Stauanlagen umfangreiche Unterstützung leisten, werden in diesem Artikel beschrieben.

Im Zuge von Unterhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen steht bei vielen Stauanlagen die Einführung eines automatisierten Betriebes an. Die Gründe hierfür liegen in einer Reduzierung von Personalkosten sowie einer verbesserten Betriebsweise (z. B. höhere Energieerzeugung). Simulationswerkzeugen zum automatisierten Betrieb von Staustufen liegt die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Hydraulik und Automatisierungstechnik zugrunde. Ein wesentlicher Baustein ist hierbei die Modellierung des Stauraumes, denn die Simulation zur automatisierten Betriebsweise beschreibt letztendlich die Wechselwirkung zwischen der Stauraumdynamik und den am Kontrollbauwerk durchgeführten Abflussänderungen. Für den Stauraum muss der physikalische Prozess der Strömung beschrieben werden. Hierfür eignen sich hydrodynamisch-numerische Modelle (HN-Modelle).



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser Wirtschaft 06 / 2008 (Juni 2008)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald

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