Herstellung und Nutzung bieten die größten Potenziale zur Reduzierung der Umweltbelastungen von Elektronik-Komponenten im Auto
Um fundierte Kenntnisse über eine nachhaltigere Gestaltung der elektrischen und elektronischen Systeme (EES) im Automobilbereich zu erlangen, wurden in dem europäischen Forschungsprojekt SEES (Sustainable Electric & Electronic System for the Automotive Sector) verschiedene Design- und Entsorgungsvarianten für repräsentative EES-Komponenten verglichen. Des Weiteren wurden verschiedene mechanische und chemische Recyclingtechnologien sowie Technologien für das Kunststoffrecycling entwickelt, mit denen es möglich ist, zusätzliche marktfähige Materialen der EES-Komponenten zurück zu gewinnen. Es konnte gezeigt werden, dass Designänderungen, die eine verbesserte Demontage zum Ziel haben, nur geringe ökologische Wirkung besitzen und dass eine Demontage vor dem Schreddern nur in den seltensten Fällen profitabel ist. Aus Sicht des gesamten Lebensweges kann eine Verbesserung, die nur die Entsorgungsphase einbezieht, nicht empfohlen werden, da die Herstellung und die Nutzung im Allgemeinen aus ökologischer und ökonomischer Sicht weitaus relevanter sind. Diese Ergebnisse wurden in der Entwicklung optimierter EES-Designs und -Konzepte berücksichtigt, welche dazu beitragen können, den Einsatz von elektrischen und elektronischen Systemen im Automobilbereich künftig nachhaltiger zu gestalten.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag | |
| Quelle: | RECYCLINGPOTENZIALE IN EUROPA (Juni 2008) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Prof. Dr. rer. nat. Matthias Finkbeiner Dipl.-Ing. Kathy Reimann | |
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Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
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Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
Ziele und Chancen
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Das Eigeninteresse des Produzenten an einer effizienten Nutzung der eingesetzten Ressourcen wird die Produktverantwortung stärker befördern als ordnungsrechtliche Vorgaben
Interessante Aufschlüsse - Die UMTEC-Methode zur Bestimmung der Metallgehalte in MVA-Schlacken liefert exakte Ergebnisse
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Abfälle wurden bis vor wenigen Jahren überwiegend aus der Schadstoffperspektive betrachtet und als umweltschädlich angesehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Abfälle auch als Sekundärrohstoffe betrachtet werden können (Ressourcenperspektive). Die Separatsammlung stellt eine Möglichkeit dar, Wertstoffe aus Abfällen zu gewinnen. In diesem Fall führt der Konsument stark wertstoffhaltige Abfallfraktionen einer direkten Verwertung zu (etwa Altmetalle, Elektronikschrott oder Batterien). Dennoch verbleiben im Haus- und Gewerbemüll noch erhebliche Mengen an Wertstoffen, insbesondere Metalle.
Schatzsuche in der Steiermark - Autowracks liefern wertvolle Edelmetalle
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Die Rückgewinnung wertvoller Edelmetalle aus Autowracks und Elektroschrott wird immer wichtiger. An der österreichischen Montanuniversität Leoben nimmt man sich dieses Problems an und sucht nach neuen Wegen, die wertvollen Bestandteile zurück zu gewinnen.
Trennen voll im Trend - Automatische Sortier-Techniken als Hoffnungsträger
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Steigende Rohstoffpreise machen die Mehrfach-Nutzung von Wertstoffen ökonomisch immer interessanter. Weltweit wird daher die Nachfrage nach Technologien zur automatischen Sortierung von Abfallstoffen künftig mit zweistelligen Jahresraten wachsen. Deutsche Anbieter haben bei diesem Trend die Nase vorn.
