Versickerungsplanung zwischen Naturschutz und Bauleitplanung Vernässung des Rintger Bruchs in Viersen (Niederrhein)

Zur Versickerung oder Rückhaltung von Niederschlagswasser werden ausreichend große und geeignete Flächen benötigt. Nahegelegene geschützte Naturschutzgebiete sind dabei oft Tabuflächen. Im beschriebenen Beispiel wird aufgezeigt, dass Naturschutz und Versickerungsplanung sich nicht ausschließen müssen.

Bereits seit Inkraftreten der Novellierung des Nordrhein-Westfälischen Landeswassergesetzes (LWG) [10] muss Niederschlagswasser vor Ort versickert, verrieselt oder ortsnah in ein Gewässer eingeleitet werden, sofern dies ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit möglich ist (§ 51a Abs. 1 LWG [10]). Somit bestand auch für die Stadt Viersen bei den geplanten Stadtentwicklungsmaßnahmen "Bahnhof/Stadtwald" die Verpflichtung zur Versickerung oder Verrieselung von Niederschlagswasser vor Ort oder zu einer ortsnahen Einleitung von Regenwasser in ein Gewässer.



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Quelle: Wasser und Abfall (04/2008) (April 2008)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Ökol., Dipl.-Ing. Heidi Rauers
Dipl.-Ing. Günther Schulze

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