Das vorgestellte Konzept zeigt einen Weg zur Behandlung von Problemen rund ums Wasser in intensiv genutzten Einzugsgebieten unter Minimierung der Eingriffe in den Wasserhaushalt auf.
In einem ganzheitlichen Lösungsansatz, der unter umfassender Einbeziehung von Kommunen, Verbänden und Bürgerinitiativen erarbeitet wurde, verknüpft es überörtliche mit lokalen Maßnahmen. Das durch die vorgesehenen Maßnahmen komplexere wasserwirtschaftliche Sysstem soll durch ein zentrales Wassermanagement gesteuert werden.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasser Wirtschaft 03 / 2007 (März 2007) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Baudirektor Dipl. -Ing. Jürgen Decker Dr.-Ing. Michael Probst Dr.-Ing. Christoph Schöpfer Ministerialrat Dipl.-Ing. Jürgen Stein | |
| Artikel weiterleiten | In den Warenkorb legen | Artikel kommentieren |
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.
Die neuen Umweltqualitätsnormen nach dem Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinien 2000/60/EG und 2008/105/EG in Bezug auf prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Zu den vordringlichen Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie1
(WRRL) gehört das Erreichen eines guten
chemischen und ökologischen Zustands von Oberflächengewässern
und Grundwasserkörpern. Die Richtlinie wird von
den Mitgliedstaaten auf der Ebene der Flussgebietseinheiten
umgesetzt. Dazu waren die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis
2009 Bewirtschaftungspläne für ihre Einzugsgebiete sowie
Maßnahmenprogramme für jede Gebietseinheit zu verabschieden.
Die Vorgaben der WRRL wurden in Deutschland
legislativ durch die Siebte Novelle zum Wasserhaushaltsgesetz
und durch Änderung der Landeswassergesetze umgesetzt.
Um das Ziel eines guten chemischen Zustands zu erreichen,
müssen Wasserkörper die Umweltqualitätsnormen2
(UQN) einhalten, die auf EU-Ebene als sog. prioritäre und
prioritär gefährliche Stoffe festgelegt worden sind3.
Durchflussbestimmung beim Abfluss über wehrartige Strukturen unter Rückstaueinfluss
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2007)
Die Berechnung des Abflusses über Wehre ist bislang an einer eindimensionalen Betrachtung orientiert, welche durch einen formabhängigen Überfallbeiwert angepasst wird. Unter Rückstau werden Abminderungsfaktoren eingeführt, welche für einzelne Wehrtypen mit dem Einstaugrad verknüpft sind.
Leittechnik für den Polder Söllingen/Greffern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2007)
Die Automatisierungsmaßnahmen und das Prozessleitsystem des am Rhein gelegenen Polders Söllingen/Greffern, der Teil des Integrierten Rheinprogramms (IRP) des Landes Baden-Württemberg ist, dienen dessen Überwachung und Steuerung. Zusammen mit örtlichen Automatiken wird damit ein Betrieb ohne ständige Besetzung der Betriebszentrale in Rheinmünster-Greffern, Landkreis Rastatt, ermöglicht.