Potenzial der Scheitelabminderungen bei Hochwasser durch Kleinrückhaltebecken

Kleinrückhaltebecken (KRH) sind kleine, dezentral angelegte Hochwasserrückhaltebecken in Flussauen, die Hochwasserabflüsse dämpfen und zeitlich verzögern können. Konkrete Aussagen über Wirkung und Dimensionierung sind im Allgemeinen mit einem – gemessen am jeweiligen Bauvolumen – enormen planerischen Aufwand verbunden.

In einem Real- und mehreren Fiktivsystemen bis 20 km² Einzugsgebietsfläche wurden KRH simuliert und ihr Einfluss auf den Hochwasserabfluss analysiert. Die Ergebnisse zeiigen, dass die Kenntnis des spezifischen Rückhaltevolumens [mm/km²] in Verbindung mit optimierten Drosselöffnungen eine einfache Abschätzung der Wirkung von KRH ermöglicht.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser Wirtschaft 06 / 2007 (Juni 2007)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Geogr. Rita Ley
Prof. Dr.-Ing. Markus Casper
Dr. rer. nat. Thomas Kreiter

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