Im Beitrag werden der aktuelle Stand und die Potenziale der Wasserkraftnutzung in Ostdeutschland beschrieben. Ausgehend von der historischen Entwicklung im letzten Jahrhundert wird insbesondere die Reaktivierung von Wasserkraftanlagen nach der Wiedervereinigung diskutiert.
Die bestehenden Wasserkraftanlagen und die ausbauwürdigen Potenziale liegen vor allem an den Nebenflüssen der Elbe, die Leistung übersteigt nur bei wenigen Anlagen 1 MW. Das bis zum Jahr 2010 nutzbare Potenzial liegt bei 650 GWh/a, eine Nutzung des größeren Potenzials der Elbe (1 TWh/a) ist gegenwärtig nicht absehbar.
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| Quelle: | Wasser Wirtschaft 06 / 2007 (Juni 2007) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Prof. Dr. Udo Rindelhardt | |
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Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.
Ökologische Umgestaltung der Mittleren Altmühl
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2009)
Im Rahmen des bayerischen „Auenprogramms“ hat sich das Wasserwirtschaftsamt Ansbach zum Ziel gesetzt, die Mittlere Altmühl von Gunzenhausen bis Treuchtlingen umfassend ökologisch umzugestalten. Dadurch soll sowohl das anthropogen überformte Gewässer, als auch die angrenzende Talaue wieder hin zu einem ungestörten, vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna entwickelt werden. Im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kurparks in der Stadt Treuchtlingen wurde bereits vor über 15 Jahren ein kleines Teilstück neu gestaltet. Seit etwa 10 Jahren wird nun intensiv an der Renaturierung des etwa 23 km langen Altmühlabschnittes gebaut. Im Jahr 2009 sind rund 80 % erfolgt. Ziel ist es, bis zum Jahre 2015 die Gesamtmaßnahme fertig zustellen. Die Gesamtkosten betragen rund 8 Mio. Euro, davon ca. 3 Mio. für den umfangreichen Grunderwerb.
„Thesen zur Modernisierung und Strukturveränderung in der süddeutschen
Wasserversorgungswirtschaft“
© Vulkan-Verlag GmbH (9/2009)
Die Auswirkungen durch den Klimawandel, der rückläufige Wasserabsatz, der demografische Wandel und die gesetzlichen Anforderungen erhöhen den Druck auf eine sichere, nachhaltige und effiziente Wasserversorgung in Deutschland. Diesem Druck sieht sich zunehmend gerade die kleinteilig strukturierte Wasserversorgung in Süddeutschland ausgesetzt.
Planung eines 120 m hohen Steinnschüttdammes im Zuge des Wasserkraftausbaus in Tirol
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2007)
Die TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG plant eine Erweiterung ihrer größten Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz durch Zubau eines weiteeren Jahresspeichers und Beileitung von Wasser über ein neues Beileitungssystem.
Die 249 m hohe Deriner-Bogenmauer in der Türkei
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2007)
Die 249 m hohe doppelt gekrümmte Deriner-Bogenmauer liegt am Fluss Coruh im Nordosten der Türkei und soll 2010 fertig gestellt sein. Im April 2007 hat die Mauer eine Höhe von 53 m erreicht.