NOVATECH 2007 – Sustainable Techniques and Strategies in Urban Water Management

Vom 25. bis 28. Juni 2007 fand in Lyon die NOVATECH 2007 statt. Seit 1992 wird diese Fachtagung alle drei Jahre von der Groupe de Recherche Rhone-Alpes sur les Infrastructures et l’Eau (Graie) organisiert und hat sich zu einer der wichtigsten internationalen Fachtagungen für Stadtentwässerung und Stadthydrologie entwickelt.

Die 675 Teilnehmer aus 37 Ländern nutzten die mehr als 170 Vortrage und 40 Posterprasentationen, um sich über aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Praxis zu informieren. Mit einer Mischung aus Workshops, parallelen Vortragsreihen, Fachexkursionen und einer Podiumsdiskussion boten sich den Teilnehmern hierzu vielfaltige und abwechslungsreiche Moglichkeiten. Der "Ice-Breaker" über den Dachern von Lyon, das Forum mit 30 Fachausstellern und eine gelungene Abendveranstaltung gaben zudem Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Kontaktpflege in einer gelosten Atmosphare. Die Teilnehmer kamen zu gleichen Teilen aus den Bereichen der Forschung, der lokalen und nationalen Wasserwirtschaftsverwaltungen sowie der Privatwirtschaft (Betreiber, Hersteller und Inge nieurburos). Das Thema der Konferenz lautete "Design, implementation and operation of sustainable solutions for wet-weather flow in urban and suburban areas". Neben Vortragen zu Ergebnissen aus der Grundlagenforschung wurden praxisorientierte Planungs- und Bewirtschaftungskonzepte sowie Technologien vorgestellt und diskutiert. Erstmals wurden die Vortrage live im Internet ubertragen. Dabei wurden neben einem Livestream der Vortrage auch die Vortragsfolien eingespielt.



Copyright: © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Quelle: GWF 11/2007 (Oktober 2007)
Seiten: 3
Preis: € 3,00
Autor: Dr.-Ing. Holger Hoppe
Elodie Brelot

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Erhebung und Bewertung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern – Versorgungssicherheit derzeit und künftig
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist für Verbraucher eine Selbstverständlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch künftig zu gewährleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grundsätzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, zählt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gewährleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterstützen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen großen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. Über eine der zahlreichen Aktivitäten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die „Erhebung und Bewertung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern“, wird hier berichtet.

Falsche Dimension - Wasserinfrastruktur ist für die Zukunft schlecht gerüstet
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2005)
Seit einem Jahrhundert ist das Leitungsnetz für die Wasserversorgung ein- und dasselbe, doch der Verbrauch an Wasser ist gesunken. In der Folge steht das Wasser in den überdimensionierten Rohrleitungen, kann selten abfließen, und die Abwasserkanäle verlanden. Was zunächst harmlos klingt, ist tatsächlich eine Gefahr für Einwohner und Kommunen.

Zweifel sind berechtigt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2001)
Wasser ist ein ererbtes Gut, das verteidigt werden muss: Die Länderarbeitsgemeinschaft Wasser gibt sich kämpferisch. So war es zu erwarten, denn das vor kurzem vorgelegte Gutachten zu Möglichkeiten einer Liberalisierung der Wassermärkte wurde federführend von Prof. Hans-Jürgen Ewers geschrieben. Das ist ein ausgewiesener Freund freien Marktes und Wettbewerbs. Der ist im Wassermarkt nicht üblich. Mit knapp 7.000 hält sich Deutschland zahlreiche Inseln der seligen Monopole.

Große Chancen liegen im Wasser - Wassermarkt und kommunale Privatisierung bieten Möglichkeiten für Entsorger
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2001)
Eine „im Aggregat zufriedenstellende Ertragslage“ bescheinigt die Düsseldorfer IKB-Bank ihren Kunden aus der Entsorgungswirtschaft. In der jährlichen Branchenbilanz des Kreditinstitutes zeigt sich, dass eine Liberalisierung des Wassermarktes und Beteiligungen an kommunalen Betrieben derzeit die besten Voraussetzungen für weiteres qualitatives Wachstum schaffen.

Anforderung an die Qualifikation von Personal großer Stauanlagen – Finden wir eine gemeinsame Sprache?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Talsperren sind hochkomplexe Bauwerke, die, in Verbindung mit ihren unterschiedlichen Nutzungsansprüchen, die Erschließung eines vielfältigen und breiten Wissens einerseits aber auch Spezialwissen andererseits bei dem betreuenden Personal erfordern. Auch in Hinblick auf das Gefährdungspotenzial rechtfertigt sich ein Blick auf die erforderliche Qualifikation des Personals an Stauanlagen. Um Transparenz und Klarheit zu erzielen, werden die Anforderungen an die Qualifikation von Personal an großen Stauanlagen hinsichtlich des Aufgaben- und Verantwortungsspektrums konkretisiert. Die Veröffentlichung stellt einen Zwischenstand dar und steht somit zur Diskussion.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?