Phosphate als Korrosionsinhibitoren zur Trinkwasserbehandlung

In der Trinkwasserverordnung 2001 wurden die Grenzwerte für einige Schwermetalle deutlich herabgesetzt. Dies gilt insbesondere für Kupfer, Nickel, Blei und Cadmium. Die Einhaltung der Grenzwerte erweist sich bei älteren Installationen, die nicht nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet wurden, teilweise als problematisch. Die zentrale oder dezentrale Dosierung von Phosphaten zur Korrosionsinhibierung kann zu einer Reduzierung des Schwermetalleintrags beitragen.

Bei der Verteilung und Einspeisung von Trinkwässern unterschiedlicher Beschaffenheit kann es durch den Eintrag von Korrosionsprodukten zu nachteiligen Veränderungen der Wasserqualität kommen. Da diese Trinkwässer den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen müssen, sind im Allgemeinen Korrosionsschutzmaßnahmen erforderlich. Die zentrale Dosierung von Phosphaten beeinflusst das korrosionschemische Verhalten des Trinkwassers günstig. Im DVGW-Arbeitsblatt W 215 sind die Grundlagen und Verfahrensziele einer zentralen Phosphatdosierung beschrieben.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 6-2007 (Juni 2007)
Seiten: 6
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Autor: Dipl.-Ing Mario Hoffmann

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