Die Einzelhofanlage Schmidle Ranch GbR: Gute Erfahrungen mit NawaRo Fruchtfolgen seit 2002

Als mein Vater und ich im Jahre 2002 die Biogasanlage planten, waren die NawaRo Biogasanlagen noch nicht weit verbreitet. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen gesammelt. Die Stromvergütung lag damals nur bei ca. 10 Cent/ kWh. Die Biogasanlage hatte eine Leistung von 65 kWel. Wir hatten als NawaRo Rindergülle, Maissilage, Grassilage, GPS aus Wintergerste und Grünroggen.

Im Sommer 2004 haben wir ein weiteres Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 65 kWel installiert. Die Biogasanlage hat seither eine Leistung von 130 kWel. Die Vollaststunden betragen jährlich ca. 8.600 Stunden (Jahresstundenzahl beträgt 8760 Stunden). Nach der Erweiterung kam gleichzeitig das neue Erneuerbare Energie Gesetz (EEG). Wir hatten dann als NawaRo Rindergülle, Maissilage, Grassilage, Hirse, Sudangras, GPS aus Wintergerste/ Triticale mit Weidelgrasuntersaat und Grünroggen. Da wir im Sommer 2005 mit Grünroggen Schiffbruch erlitten, (Erläuterung in Präsentation), verwenden wir erfahrungsgemäß nur noch gut verwertbare und problemlose NawaRos außer Grünroggen.

Eine Besonderheit des Standortes der Biogasanlage Schmidle Ranch ist die klimatische Bedingung. Wir bauen im Frühjahr nach Weidelgras Mais und Hirse an. Die Maissorten, die als spät eingestuft sind, haben eine Siloreife (S) ab 300 S als Zweitfrucht nach Weidelgras. Als Hauptfrucht wird die Sorte Mikado mit 500 S angebaut. Die Erträge liegen jährlich je nach klimatischen Bedingungen bei 18 bis 25 Tonnen GTM/ ha, somit bei dieser späten Sorte überdurchschnittlich hoch.

Detaillierte Erfahrungswerte erhalten sie durch die Präsentation.



Copyright: © Fachverband Biogas e.V.
Quelle: Jahrestagung 2007 (Februar 2007)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 3,50
Autor: Alexander Schmidle

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