Smart Bioenergy – Die Rolle der energetischen Verwertung von biogenen Abfällen und Reststoffe im Energiesystem und der biobasierten Wirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung muss die Energieversorgung in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten vollständig auf erneuerbare Energien ausgerichtet und die Versorgung der Industrie mit organischen Grundstoffen in diesem Jahrhundert von petro- auf biobasierte Stoffe umgestellt werden. Das Ziel der nachhaltigen Integration von Bioenergie in einem Energie- und Bioökonomiesystem der Zukunft kann nur gelingen, wenn die Bioenergie möglichst effizient, umweltverträglich und mit höchstmöglichem volkswirtschaftlichem Nutzen eingebunden wird. Unsere Aufgabe ist es, diese langfristig angelegte Entwicklung wissenschaftlich zu begleiten und mittels „Smart Bioenergy“ einen Beitrag zur Optimierung der energetischen Biomasseverwertung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu leisten.

Gewinnung von Kraftstoffen aus Mikroalgen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Flüssige Kraftstoffe besitzen eine hohe Energiedichte, sind einfach zu transportieren und zu speichern. Es existiert eine umfassende Infrastruktur für deren Verteilung und Vertrieb. Ihr Einsatz in modernen Verbrennungskraftmaschinen ist mit guten Wirkungsgraden möglich.

Optimierung der Anbau-THG-Bilanz ausgewählter Biokraftstoffe
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Ausgehend von schlagspezifischen Praxisdaten wurden auf der Stufe Rohstoffbereitstellung bei Raps bzw. Winterweizen (B- und C-Qualität) für die Biokraftstoffherstellung THG-Bilanzen errechnet und mit den Standardwerten der EU-RED sowie den NUTS2-Werten verglichen. In der zweiten Phase gilt es, geeignete Maßnahmen/Pflanzenproduktionsverfahren für eine THG-Emissionsreduzierung zu entwickeln, um die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen gemäß der EU-RED ab 2018 einzuhalten.

Perspektiven für Antriebstechnologien und biogene Energieträger im Verkehr bis 2050
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Die Bereitstellung und Nutzung von Biokraftstoffen sowie perspektivisch auch weiteren erneuerbaren Energie(träger)n wurden und werden stark beeinflusst durch die Ausgestaltung entsprechender politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen. Diese sind auf nationaler und europäischer Ebene bis 2020 gesetzt und absehbar.

Zukünftige Brennverfahren für biomethanbetriebene Traktormotoren
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Die motorische Verbrennung von methanbasierten Energieträgern bietet ein erhebliches Potential zur signifikanten Reduktion von Treibhausgasen.

Untersuchung der Ablagerungsbildungsneigung von Biodieselblends mit Dieselkraftstoff und HVO auf Injektorbauteilen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
In Versuchsreihen an der Universität Rostock wurde eine modifizierte Methode entwickelt, kraftstoffbedingte Ablagerungen auf Prüfplättchenoberflächen nachzubilden und die Ablagerungsbildungsneigung von Dieselkraftstoffen und ihren Blends zu untersuchen.

Emissions- und Betriebsverhalten eines Biomethan-Traktors mit Zündstrahlmotor
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Ziel des Vorhabens ist es, das Emissions- und Betriebsverhalten eines für komprimiertes Erdgas (CNG) geeigneten Dual-Fuel-Traktors über einen längeren Zeitraum am Prüfstand und im Feld zu erfassen. Am Prüfstand sollen die Einflüsse der Betriebsweisen Dual-Fuel und 100 % Diesel auf die bei Diesel-Traktoren gesetzlich limitierten Abgaskomponenten untersucht werden.

Der rechtliche Rahmen des Einsatzes von Biokraftstoffen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Ein wesentlicher Anteil der in der Europäischen Union bzw. Deutschland entstehenden Treibhausgasemissionen ist dem Verkehrssektor, vor allem dem Straßenverkehr, zuzuschreiben. Daher ist der Verkehrssektor in den letzten zehn Jahren zunehmend in den Fokus klimapolitisch motivierter Emissionsminderungsmaßnahmen gerückt.

Harmonisierte THG-Bilanzierung der dezentralen Rapsölkraftstoffproduktion in Bayern
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Für Biokraftstoffe und Strom aus flüssigen Biobrennstoffen wurde mit der Richtlinie 2009/28/EG neben dem festgeschriebenen Mindestmaß an THG-Einsparungen auch erstmals eine Methode zur Bilanzierung der THG-Emissionen vorgeschrieben. Diese Entwicklung kann sich auch in anderen Sektoren der Bioenergiebereitstellung fortsetzen.

Ende der Abfalleigenschaft – am Beispiel von Brennstoffen aus der hydrothermalen Karbonisierung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2015)
Ein Beitrag zur Ressourceneffizienz in der Bioökonomie

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