Stand und Perspektiven der Abfallvermeidung in Deutschland und Europa
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Abfallvermeidung als oberste Priorität der Abfallhierarchie hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. In Deutschland ist spätestens 2019 das Abfallvermeidungsprogramm zu evaluieren und fortzuschreiben. Vor diesem Hintergrund werden hier Ergebnisse einer Analyse von Abfallvermeidungsprogrammen in den OECD-Mitgliedsstaaten dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Vielzahl von Ansätzen existiert, es aber häufig noch an verlässlichen Zahlen zur Wirksamkeit und damit an Grundlagen für eine erfolgreiche Priorisierung mangelt. Zentrale Herausforderung wird zudem die konsequente Verankerung der Abfallvermeidung als politisches Querschnittsthema sein, über die alleinige Zuständigkeit der Abfallresorts hinaus.

Zielkonflikte, Prioritäten und neue Indikatoren
© Rhombos Verlag (12/2016)
Experten aus Forschung und Praxis haben für Österreich den Beitrag der Abfallwirtschaft zur Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz untersucht

48er-Tandler – Der Standort für Re-Use in Wien
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Abfallvermeidung und Wiederverwendung sind die obersten Ziele der Wiener Abfallwirtschaft und neben den entsprechenden europäischen, nationalen und landesweiten Gesetzen sowohl im Bundesabfallwirtschaftsplan, als auch im Wiener Abfallwirtschaftsplan verankert. Im Wiener Abfallvermeidungsplan 2013 - 2018 wurde ein eigenes Maßnahmenbündel für den Bereich Re-Use definiert und vom Wiener Landtag beschlossen. Altwaren wieder in den Wertstoffkreislauf einzubringen stellt in diesem Zusammenhang einen wichtigen Teil des regionalen Wiener Re-Use-Konzepts dar.

Re-Use, Reduce, Refuse - Konfus? Zur Systematisierung von Abfallvermeidung und Wiederverwendung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Ressourcen- und Ökoeffizienz sind in der Nachhaltigkeitsdebatte zu wichtigen Schlagwörtern geworden, was sich in EU- ebenso wie OECD Publikationen spiegelt. Bereits 2008 schlägt die OECD die Stärkung von 3R (Reduce, Re-Use, Recycle) Strategien in Bezug auf Abfälle vor, in denen „Reduktion“ und „Re-Use“ vor dem Recycling positioniert werden. Auch die EU Abfallhierarchie (2008) räumt der Vermeidung und Vorbereitung zur Wiederverwendung Priorität vor anderen abfallwirtschaftlichen Optionen ein. Seither finden, weitgehend ohne Beteiligung der großen abfallwirtschaftlichen Player, Bemühungen statt, die Bedeutung von Vermeidung- und Wiederverwendung (im Folgenden „Re-Use“) zu stärken.

Ressourceneffizienz im Online-Handel
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Der vorliegende Artikel vergleicht am Beispiel von mehreren Produktgruppen – Bücher, Autoteile/ Autozubehör, Bekleidung – die Effizienz der Verpackungen im Onlinehandel und zeigt die Folgen dieses Handelns beispielhaft auf. Außerdem wird ein Verfahren vorgestellt, das es erlaubt, den Verpackungsverbrauch zu minimieren.

RUN: Sammlung, qualitätsgesicherte Aufarbeitung und Vermarktung gebrauchter Notebooks aus Haushalten
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Ziel des Projekts „RUN“ (ReUse Notebook) ist der Aufbau eines Systems zur Sammlung, Wiederaufarbeitung und Wiederverkauf gebrauchter Notebooks und ähnlicher Geräte aus privaten Haushalten sowie von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Die Sammlung von Notebooks konzentriert sich zunächst auf den deutschen und österreichischen Markt. Im Fokus der Wiederverkaufsaktivitäten stehen vorerst Osteuropa, Deutschland und Österreich.

Kleine Teile, große Wirkung
© Rhombos Verlag (9/2016)
Die Förderung der Reparatur und insbesondere die Ersatzteilverfügbarkeit können die Nutzungsdauer von Produkten deutlich verlängern

Repair und Re-use – gesellschaftliche und ökologische Herausforderung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Mit COP 21 gibt es seit Dezember 2015 zum ersten Mal in der Geschichte ein völkerrechtlich verbindliches Klimaabkommen. Deutschland wird zugetraut diese gesetzten Klimaziele zu erreichen.

bifa-Text Nr. 67: Umweltrisiken der Nanotechnologie: Sicherung der Kreislaufwirtschaft mit biologischen Testverfahren
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2016)
Es wurde vom bifa Umweltinstitut die Wirkung ausgewählter Nanomaterialien auf aerobe und anaerobe Abbauvorgänge in verschiedenen biologischen Testverfahren untersucht.

bifa-Text Nr. 65: Eigenverwertung von Bioabfällen - Eigenkompostierung, Eigendeponierung, illegale Eigenentsorgung
© bifa Umweltinstitut GmbH (12/2015)

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