Verwendung gebrauchter Aktivkohlen aus der Trinkwasseraufbereitung zur Spurenstoffentfernung bei der Abwasserreinigung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Aktivkohle ist als Adsorptionmittel ein wichtiger Bestandteil sowohl der Trinkwasseraufbereitung als auch der Abwasserreinigung. Das sehr hohe Adsorptionspotenzial des Stoffes wird jedoch gerade bei der Aufbereitung von Trinkwasser bei Weitem nicht vollständig ausgenutzt. In dem Projekt „ReAktiv“ wurde vor diesem Hintergrund untersucht, inwieweit sich „gebrauchte“ Wasserwerkskohle bei der Reinigung von Abwässern weiterverwenden lässt. Der nachfolgende Beitrag stellt die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung vor.

Erfahrungen zur Festlegung von Probennahmestellen, zu Probennahmen und Gefährdungsanalysen für Trinkwasser-Installationen am Beispiel Legionellen – Teil 1
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
In dem vorliegenden ersten Teil des Beitrags werden häufige Fehler in Gefährdungsanalysen infolge der Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an den Beispielen Festlegung von Probennahmestellen, Probennahmen und Fehler mit Bezug zum Gutachtenteil aus Sicht eines Sachverständigen vorgestellt. Am Beispiel eines Verfahrens vor dem Landgericht München werden dabei Erkenntnisse zur technischen Regel VDI/DVGW 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen; Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung“ diskutiert.

Netz- und Schadenstatistik Wasser – Ergebnisse aus den Jahren 2013 bis 2015
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Die hier vorliegenden Auswertungen haben die Autoren in Absprache mit den Vertretern von Versorgungsunternehmen im DIN/DVGW-Gemeinschaftsarbeitsausschuss (dem früheren Technischen Komitee) „Wassertransport und -verteilung“ und dem zuständigen Projektkreis durchgeführt. Grundlage sind Daten aus den Berichtsjahren 2013 bis 2015. Der DVGW hat bislang vier Auswertungen der DVGW-Schadenstatistik für die Jahre 1997 bis 1999, 1997 bis 2004, 2006 bis 2009 und 2010 bis 2012 veröffentlicht.

Neubau einer Aktivkohlefilteranlage im Wasserwerk Weilerbach
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Für die Sicherung der Trinkwasserversorgung des Zweckverbandes Wasserversorgung Westpfalz (ZWW) wurde das Wasserwerk Weilerbach um eine Aktivkohlefilteranlage erweitert. Die neue Anlage dient der Adsorption von Metaboliten bzw. Abbauprodukten von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen, leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffverbindungen und perfluorierten Tensiden (PFT).

Erweiterung einer Talsperren-Wasseraufbereitung zur Entfernung von Algen und deren Toxinen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
In der Sengbachtalsperre in der Nähe von Solingen kam es im Jahr 2013 zu einem Massenwachstum der Burgunderblutalge. Um eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität zu verhindern und auf ähnliche Ereignisse in Zukunft vorbereitet zu sein, entschlossen sich die Stadtwerke Solingen für eine Ertüchtigung des angeschlossenen Wasserwerkes. Diese umfasste die Einführung einer Vorfiltration sowie eine nachgeschaltete Dosierung mit Pulveraktivkohle. Die notwendigen Erkenntnisse zur optimalen Auswahl der Vorfiltration wurden u. a. im Rahmen von Pilotversuchen gewonnen.

Systematische Zustandsbewertung von metallischen Gas- und Wasserrohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Neue Vorgehensweisen bei der Zustandserfassung und -bewertung von nicht kathodisch geschützten metallischen Rohrleitungen – unterstützt durch die Anwendung von elektrischen und elektrochemischen Messverfahren – können die Aussagekraft von punktuellen Erfassungen bei Aufgrabungen, Wartungsarbeiten oder Umverlegungen erheblich verbessern. Im Rahmen der Erfassung und Bewertung von Zustandsdaten beschäftigt sich das neue DVGW-Richtlinientrio GW 19-1, GW 19-2 und GW 19-3 mit diesen neuen Vorgehensweisen.

Analyse der Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten im Brunnenbauerhandwerk
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Im Volksmund heißt es oft: „Handwerk hat goldenen Boden“. Eine berufliche Ausbildung im Baugewerbe und besonders im Tiefbau bietet aber weitaus mehr als eine angemessene Vergütung. Die Ausbildung im dualen System ermöglicht neben einer Karriere als Polier oder Meister auch die Möglichkeit eines Fachhochschul- oder sogar Hochschulstudiums. Die beruflichen Perspektiven, die eine Berufsausbildung in der Bauwirtschaft bietet, sind vielfältig, zukunftsorientiert und haben wenig mit einem womöglich noch vorherrschenden, tradierten Bild der Branche gemein.

Trockenlegung des Eidersperrwerks – Bohr- und Installationsarbeiten für ein System zur Überwachung der Auftriebssicherheit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Das Eidersperrwerk ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk und befindet sich an der Mündung der Eider in die Nordsee. 1973 wurde durch den Bau des Sperrwerks die Deichlinie im Mündungsbereich der Eider von ursprünglich rund 60 km auf 4,8 km verkürzt. Es besteht aus insgesamt fünf Sielfeldern, die in den Jahren 2014 bis 2018 für Sanierungsarbeiten über mehrere Monate sukzessive trockengelegt werden müssen. Um die Auftriebssicherheit der jeweiligen Sielfeldsohlen während der Trockenlegungen zu gewährleisten, werden mithilfe eines Packersystems innerhalb der Sohlplatten Porenwasserdruckaufnehmer sowie temporäre Entlastungsbrunnen installiert. Falls die Sohlwasserdrücke kritische Zustände erreichen sollten, kann mit dem Überwachungssystem eine Druckentlastung herbeigeführt werden.

Erfolgreiche Erhaltungsmaßnahmen an älteren Brunnenbauwerken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die fachgerechte Beseitigung von unvorhergesehenen Schäden an älteren Brunnenbauwerken beinhaltet insbesondere Fangarbeiten, Pumpversuche, Reparaturen, Reinigungen sowie die kurzfristige Lieferung von Neuausrüstung. Hinzu kommen qualitätssichernde Maßnahmen einschließlich der Wiederherstellung der vollen Funktionstüchtigkeit sowie eine exakte Dokumentation als Grundlage für das gesamte Brunnenbauwerk.

Pumpentechnik für Beschneiungsanlagen: Mit Hochdruck für Schneesicherheit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Das Attribut Schneesicherheit ist für zahlreiche Wintersport-Urlaubsregionen zu einem der wichtigsten touristischen Merkmale geworden. Bei Schneemangel setzen Bergbahnunternehmen und Skiliftbetreiber auf künstliche Beschneiung, um auch in den unteren und mittleren Höhenlagen eine ausreichende Unterlage für die Skiläufer bereitstellen zu können. Damit aus den Schneekanonen und Schneelanzen die weiße Pracht rieseln kann, muss ein Versorgungssystem das Wasser mit hohem Druck zu den Beschneiungsanlagen fördern. Der folgende Beitrag vermittelt am Beispiel der Skiregion Jenner am Königssee einen Einblick in die dafür eingesetzte technische Ausrüstung mit einem Hochdruckpumpensystem.

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