Netz- und Schadenstatistik Wasser – Ergebnisse aus den Jahren 2013 bis 2015
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Die hier vorliegenden Auswertungen haben die Autoren in Absprache mit den Vertretern von Versorgungsunternehmen im DIN/DVGW-Gemeinschaftsarbeitsausschuss (dem früheren Technischen Komitee) „Wassertransport und -verteilung“ und dem zuständigen Projektkreis durchgeführt. Grundlage sind Daten aus den Berichtsjahren 2013 bis 2015. Der DVGW hat bislang vier Auswertungen der DVGW-Schadenstatistik für die Jahre 1997 bis 1999, 1997 bis 2004, 2006 bis 2009 und 2010 bis 2012 veröffentlicht.

Drei Rheindüker für Koblenz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Koblenz, die Stadt an Rhein und Mosel, benötigt für die Versorgung der Stadtteile rechts und links der Flüsse mit Erdgas, Trinkwasser und Strom Versorgungsleitungen, die an Brücken oder in sogenannten Dükern verlegt werden. Aufgrund des geplanten Neubaus einer Brücke und Instandhaltungsbedarfs an einer Trinkwasser- und einer Erdgasleitung beschloss die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein AG (evm-Gruppe) 2014, diese wichtigen Versorgungsleitungen über den Rhein zu erneuern. Nach technischer und wirtschaftlicher Prüfung wurde entschieden, die Rohre als sogenannte Dükerleitungen unter dem Rhein zu verlegen.

Grabenlose Bauweisen – Anwendung und Überarbeitung des DVGW-Regelwerks
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Grabenlose Bauweisen sind seit den 1990er-Jahren in verdichteten urbanen Gebieten salonfähig. Das DVGW-Regelwerk und die Zertifizierung liefern die Grundlagen zur sicheren Anwendung dieser Verfahren. Sie werden auf hohem technischem Niveau und zunehmend auch in ländlich geprägten Regionen eingesetzt. Der Prozess der Neufassung des DVGW-Arbeitsblattes GW 302 „Grabenlose Bauweisen“ ist ein Anlass, um über die Anwendung eines „PE-Relining ohne Ringraum“ nach DVGW-Arbeitsblatt GW 320/II beim Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV) im Land Brandenburg zu berichten.

Erneuerung von Hauptfeldleitungssystemen im dichten Netz der Kavernenanlage Etzel
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Anlagen zur Aufbereitung und Verteilung, aber auch zur Lagerung von Öl und Gas erfordern prozessbedingt eine hohe Dichte von Rohrleitungen. Sehr ausgeprägt stellt sich diese Situation dar, wenn die Anlagen bereits seit Jahrzehnten in Betrieb sind und sich durch Erweiterungen und Optimierungen die Anzahl der Leitungen immer weiter erhöht hat. Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten auf engem Raum werden in Zukunft immer wichtiger und erfordern eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Neben den technischen Herausforderungen für den Tiefbau ergeben sich hohe Ansprüche für die Schweißarbeiten und für den Rohrleitungsbau. Im beschriebenen Bauprojekt auf dem Südfeldabschnitt der Kavernenanlage der STORAG ETZEL GmbH in der ostfriesischen Ortschaft Etzel waren zwei Hauptfeldleitungssysteme auszutauschen, die im Abstand von nur ca. einem Meter betrieben wurden.

Radarantennen im HDD-Bohrkopf – Wie sieht die Zukunft aus?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Der Einbau von Radarsende- und Radarempfangsantennen in prototypische, spezielle HDD-Bohrköpfe ermöglichte in den letzten Jahren erhebliche Innovationen. Im Beitrag wird ein Statusbericht zur Entwicklung eines Radarortungssystems in einem HDD-Bohrkopf gegeben. Prototypische Anwendungen wurden bereits in drei europäischen Städten erfolgreich angewendet.

Brunnenuntersuchungen: Was ist zu beachten?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Genaue Zahlen zum Alter der in Deutschland in Betrieb befindlichen Brunnen existieren nicht. Jedoch kann davon ausgegangen werden, dass mehr als 100.000 Brunnen älter als 20 Jahre sind. Für Betreiber dieser Brunnen stellt sich oftmals die Frage, wie deren Zustand ist, wie lange diese noch störungsfrei betrieben werden können bzw. welcher Sanierungsbedarf besteht. Zur Klärung wird gerne auf die hierfür relevanten technischen Arbeitsblätter des DVGW verwiesen. In der Praxis erlebt man jedoch immer wieder, dass bezüglich der notwendigen Brunnendiagnostik sehr unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen bestehen, welche nicht immer zielführend sein müssen – mit entsprechend wenig „DVGW-konformen“ Ergebnissen. Im folgenden Beitrag wird umrissen, was bei der Planung und Durchführung von Brunnenuntersuchungen zu beachten ist.

Lösungsansätze für Steilhangquerungen in geschlossenen Bauweisen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Zur Querung von Hindernissen wie z. B. Gewässern, unwegsamem Gelände oder Naturschutzgebieten werden vermehrt grabenlose Bautechniken angewendet. Besondere Problemstellungen bietet dabei die Verlegung von Leitungen bzw. Kabeln im Bereich von Steilhängen. Anhand von ausgewählten Projektbeispielen werden Lösungsansätze für Steilhangquerungen mittels Rohrvortrieb und weiteren grabenlosen Verlegetechniken dargestellt.

Regionales Verbundsystem Westeifel – Wasserversorgung, Energie, Kommunikation
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Mit dem Regionalen Verbundsystem Westeifel entsteht ein spartenübergreifendes Infrastrukturprojekt in der Eifel für Trinkwasserversorgung, Erzeugung regenerativer Energie, Energieoptimierung und Ausbau des Glasfasernetzes. Das Projekt verbindet Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Strukturentwicklung

Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz – Teil 1: Verhinderung des Eintrages von Krankheitserregern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gefährdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gewährleisten. Im folgenden Beitrag werden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und mögliche Auswirkungen erläutert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Teil 2 des Beitrags (Ausgabe 11/2016 der „DVGW energie | wasser-praxis“) befasst sich anschließend mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeinträchtigung vorgegangen werden sollte.

Vorteile und Risiken des partiellen Gerinneabbruches bei haubenförmigen Kanalprofilen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Bei haubenförmigen Großprofilen, insbesondere wenn sie mit einem Sohlgerinne ausgebildet sind, ergibt sich bei geplanten Reliningmaßnahmen häufig die Frage, ob eine vollständige oder teilweise Entnahme sowie eine anschließende Reprofilierung möglich sind. Zielsetzung kann die Schaffung günstigerer hydraulischer Verhältnisse durch einen größeren Querschnitt oder aber die Senkung der Baukosten durch einen günstigeren Querschnitt des Reliningrohres sein. Am Beispiel einer in Radebeul (Sachsen)durchgeführten Kanalsanierungsmaßnahme mithilfe verdämmter GFK-Rohre wird u. a. aufgezeigt, welche besonderen Aspekte bei einem geplanten Eingriff in die bestehende Sohlkonstruktion zu beachten sind, welche Maßnahmen im Rahmen der Planung bedacht und bei der Ausführung ergriffen werden sollten, um eine ausreichende Standsicherheit zu gewährleisten und welche wirtschaftlichen Vorteile erwartet werden können.

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