Alternative Rohstoffe in der Zementindustrie
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Im Jahr 2013 wurden gut 62 % des gesamten Brennstoffenergiebedarfs der deutschen Zementindustrie durch den Einsatz geeigneter Abfälle substituiert. Dadurch konnten bundesweit mehr als 1.900.000 Tonnen Steinkohleeinheiten an Primärenergie eingespart werden.

Was lange währt, wird Kompromiß
© Rhombos Verlag (12/2012)
Die EU hat verbindliche BVT-Schlussfolgerungen für die Herstellung von Zement-, Kalk- und Magnesiumoxid erstellt

Rahmenbedingungen und Kriterien für den Einsatz von Biokohle in Kalk- und Zementwerken.
© ANS e.V. HAWK (10/2012)
Die Herstellung von Kalk- und Zement ist sehr energieintensiv. Bei den Brennprozessen herrschen in den Öfen Temperaturen von 800 – 1.400 °C bei der Erzeugung von Branntkalk bzw. von 800 bis 2.200 °C bei der Herstellung von Zementklinker. Traditionell wurden dafür fossile Energieträger eingesetzt. Die gebotenen Einsparungen bei den Kosten und den CO2-Emissionen fossilen Ursprungs fördern schon seit Jahrzehnten den Einsatz von geeigneten Sekundärbrennstoffen. Geeignet bedeutet im Wesentlichen: Sie müssen Primärbrennstoff und nach Möglichkeit CO2 fossilen Ursprungs substituieren. Sie dürfen die Qualität der Kalk- und Zementprodukte auch bei deren Anwendung nicht negativ beeinflussen. Ihr Einsatz muss bei den emissionsseitigen Auswirkungen im Einklang stehen mit der TA-Luft und ggf. mit der 17. BImSchV.

Rauchgas als Rohstoff: Neu entdeckte Mikroorganismen verwerten CO2
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
Was zunächst wie ferne Zukunftsmusik klingt, ist dem Stromproduzenten RWE Power zusammen mit dem Biotechnologieunternehmen Brain erstmalig gelungen: Sie entdeckten Mikroorganismen, die CO2-haltige Rauchgase aus Braunkohlenkraftwerken direkt als ‚Futter’ verwerten. Zu diesem vielversprechenden Zwischenstand gelangten die beiden Projektpartner in ihrer zweijährigen Zusammenarbeit.

Die Klimaschutzinstrumente der Europäischen Union
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2010)
Die weitere Entwicklung der CO2-Emissionen wird durch nur einige wenige Faktoren bestimmt. Doch wie lassen sich die für den Klimaschutz notwendigen Maßnahmen gesellschaftlich wie (wirtschafts)politisch durchsetzen?

Erzeugung von Ersatzbrennstoffen für die deutsche Zementindustrie
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2010)
Rahmenbedingungen, Herkunft, Aufwand und Realisierung

Anforderungen der Zementindustrie an geeignete Ersatzroh- und -brennstoffe
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Unabhängig von der Art der eingesetzten Roh- und Brennstoffe stellt das Klinkerbrennen einen Stoffumwandlungsprozess dar. Dabei werden die feingemahlenen Rohstoffe in Drehrohröfen bis zum Sintern erhitzt. Aus den Ausgangsstoffen bilden sich dann die Klinkerphasen, die dem Produkt Zement seine charakteristischen Eigenschaften der hydraulischen Erhärtung verleihen. Damit die mineralogischen Reaktionen zur Bildung des Klinkers ablaufen können, müssen die Rohstoffe auf etwa 1.450 °C erhitzt werden, wozu Flammentemperaturen von etwa 2.000 °C erforderlich sind.

Möglichkeiten und Grenzen des EBS-Einsatzes in Zementwerken / Auswirkungen auf fossile CO2-Emissionen
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (3/2010)
Unabhängig von der Art des eingesetzten Brennstoffs stellt das Klinkerbrennen einen Stoffumwandlungsprozess dar. Dabei werden die feingemahlenen Rohstoffe (Kalkstein, Ton, Kalkmergel) in Drehrohröfen bis zum Sintern erhitzt. Aus den Ausgangsstoffen bilden sich dann die sogenannten Klinkerphasen, die dem Produkt Zement seine charakteristischen Eigenschaften der hydraulischen Erhärtung verleihen. Damit die mineralogischen Reaktionen zur Bildung des Klinkers ablaufen können, müssen die Rohstoffe auf ca. 1 450 °C erhitzt werden, wozu Flammentemperaturen von etwa 2.000 °C erforderlich sind.

Status und Charakterisierung der Ersatzbrennstoff-Kraftwerke
© Rhombos Verlag (12/2009)
Bei planmäßiger Inbetriebnahme werden bis zum Jahr 2011 insgesamt 36 Anlagen für den Einsatz von Ersatzbrennstoffen zur Verfügung stehen

A.RO.MA® – Einsatz von alternativen Rohmaterialien in der Zementproduktion
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
In der Schweiz fallen jährlich 30 bis 40 Mio. m3 Aushub-, Abraum und Ausbruchmaterial an (BAFU 1999). Von der Menge her gesehen ist das der größte Abfallstrom. Weiter fielen 1997 11.1 Mio. t Bauabfälle an (BAFU 2001). Rund 10 Mio. t davon waren mineralische Bauabfälle wie Straßenaufbruch, Beton, Mischabbruch, Ausbauasphalt u.a. Bei den übrigen Materialien handelte es sich um brennbare Bauabfälle, Holz, Metalle und vermischte Bauabfälle. Gemäß BAFU (2001) wurden 81 % der Bauabfälle verwertet (direkt auf der Baustelle oder in Aufbereitungsanlagen), 15 % auf verschiedenen Deponietypen abgelagert und 4 % verbrannt.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?