Ressourcenverschwendung: Zu viele Landkreise verweigern sich noch immer der Biotonne
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2017)
Dem Kreislaufwirtschaftsgesetz zum Trotz: Jeder fünfte Landkreis in Deutschland bietet entweder kein oder ein nur mangelhaftes Trennsystem für Bioabfälle an. So landen auch in 2017 noch rund sechs Millionen Tonnen Bioabfälle im Restmüll. Der NABU fordert von den Landkreisen und den Landesbehörden, geltendes Recht in die Praxis umzusetzen und die Biotonne flächendeckend einzuführen.

Editorial: Ungenutzte Chance
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2017)
Wir haben an dieser Stelle schon häufig ein Umfrageergebnis des Umweltbundesamtes zitiert, demzufolge die Mülltrennung des Bundesbürgers vornehmlichste Aufgabe ist, wenn es um die Frage des Umweltschutzes geht. Es ist nicht der Verzicht auf das Auto, es ist nicht die Einschränkung beim Fleischkonsum aus Massentierhaltung, und es ist schon gar nicht der Verzicht auf den Kurztrip mit dem Billigflieger. Jeder trennt einen Müll – und fühlt sich gut dabei. Dabei gibt es jede Menge Unsinnigkeiten und Widersprüche, vor allem wenn es um den gelben Sack geht und welche Inhalte davon tatsächlich recycelt werden.

Recycling – ein wichtiger Baustein für Klima- und Ressourcenschutz
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
Aufgaben und Selbstverständnis der Entsorgungswirtschaft in Deutschland haben sich in den letzten drei Jahrzehnten enorm verändert. Das ENTSORGA-Magazin hat diese Entwicklung stets begleitet. Fachlich qualifiziert, mit der gebotenen Objektivität, aber auch keinem Diskurs aus dem Weg gehend.

Umweltschutz im Unternehmen?! - Vorschau auf den 3. Umweltgipfel 2017 in Frankfurt-Offenbach
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
Univ.-Prof. Dr. Claudia Hornberg, Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen, ist Key Note-Speakerin auf dem 3. Umweltgipfel 2017 in Frankfurt-Offenbach. Sie wird über das Thema Unternehmenspolitik im Spannungsfeld ökologischer Herausforderungen referieren.

Wie wir Bürgern und Umwelt am besten dienen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
Zum 35-jährigen Bestehen des ENTSORGA-Magazins gratuliere ich im Namen des Verbandes kommunaler Unternehmen herzlich. Für mich und viele meiner Kollegen ist das ENTSORGA-Magazin eine der wichtigsten Fachpressepublikationen in Deutschland.

Das metabolische System Stadt: Die historische Betrachtung der Entsorgungslogistik im Spiegel der Gesellschaft
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
Die Abfallsammellogistik verursacht mit den größten Teil der Kosten bei der Sammlung und Abfuhr von Haus- und Siedlungsabfällen. Das wird sich künftig kaum ändern. Zusätzlich wird die Digitalisierung darüber entscheiden, wie effektiv die moderne Kreislaufwirtschaft gestaltet werden kann, um auch folgenden Generationen ausreichend und bezahlbare Rohstoffe für ihre wirtschaftliche Entwicklung zur Verfügung zu stellen. Ein Historiker macht sich Gedanken über die Zukunft.

Die Vermeidung bleibt auf der Strecke: Gastkommentar von Prof. Dr. iur. Helmut Maurer, Europäische Kommission
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
Seit 2014 wird in Europa sehr intensiv über Kreislaufwirtschaft geredet und Ende 2015 hat die Europäische Kommission das ‚Kreislaufwirtschaftspaket’ angenommen. Es ist aber auffällig, dass Kreislaufwirtschaft allzu häufig vor allem mit der Forderung nach mehr Recycling assoziiert wird. So wird der Eindruck erweckt, man müsse im Wesentlichen nur die Rahmenbedingungen für das Recycling verbessern. Eine Fehleinschätzung. Ein Kommissionsmitglied gibt hier eine ganz persönliche Einschätzung wieder – und nicht die offizielle der EU-Kommission.

Editorial: Ein Blick vor und zurück
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
35 Jahre ENTSORGA-Magazin. Das ist wahrlich ein guter Anlass, sich feiern zu lassen. Zu dem obligatorischen Blick in die Vergangenheit gehört auch der in die Zukunft.

Sind neuartige Faserbetone nachhaltig? - Carbonfasern im Beton sollen die klassische Stahlbewehrung ersetzen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2017)
Auf der Suche nach immer neuen Materialien mit angeblich immer besseren Eigenschaften kamen Wissenschaftler der TU Dresden auf die Idee, Stahl in Beton durch Carbonfasern zu ersetzen. Damit sollte nicht nur die Haltbarkeit verbessert werden, nein, auch wertvolle Rohstoffe sollten eingespart werden (vgl. auch Titelgeschichte S.12). Doch in der Entsorgungsbranche regt sich Widerstand. Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. bezieht hier eindeutig Stellung.

Ständig neue Hindernisse: Baustoffrecycling setzt sich nur mühsam durch
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2017)
Wenn in Deutschland von der Menge her etwas von höchster Relevanz ist, sind es Baustoffe. Das Umweltbundesamt errechnete vor einigen Jahren eine gigantische Menge von 28 Milliarden Tonnen an Gebäuden und Infrastrukturen in Deutschland. Dieses menschgemachte Rohstofflager könnte wieder rezykliert werden. Könnte. Denn menschgemachte Unzulänglichkeiten und Lobbyismus verhindern mehr denn je, was Ökologie und Ökonomie gebieten.

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