Daseinsvorsorge
ist mehr als Service für den Bürger.
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Irrungen und WirrungenWarum die Bezeichnung Kreislaufwirtschaft täuscht und die Verantwortung der Kommunen in der Abfallwirtschaft gestärkt werden sollte
Die Europarechtswidrigkeit des KrWG- Verstoß gegen die Warenverkehrsfreiheit für getrennt erfasste Haushaltsabfälle zur Verwertung und falsche Umsetzung der Abfallhierarchie
Am 1. Juni 2012 ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Kraft getreten. Es dient der Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL) 2008/98/EG in deutsches Recht. Das KrWG enthält Regelungen, die starken europarechtlichen Bedenken begegnen. Das betrifft zum einen die Organisation der Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten und zum anderen die Umsetzung der von der AbfRRL vorgegebenen fünfstufigen Abfallhierarchie.
Pilotprojekt Hochwasserrisikomanagement-Plan NaheIn Rheinland-Pfalz werden für die Erstellung von Hochwasserrisikomanagement-Plänen neue Wege beschritten. Im Vordergrund steht die Festlegung von Risiko mindernden Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden können. Die zuständigen Stellen, die Akteure und die Betroffenen werden in thematischen Workshops eng an der Erstellung des Planes beteiligt. Der Hochwasserrisikomanagement-Plan Nahe wird als Pilotprojekt unter der Anleitung und Federführung der Wasserwirtschaftsverwaltung erarbeitet.
Boden
Manchmal schmilzt das Fundament, auf dem man steht.
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Einfluss der Bodenbearbeitung auf das Retentionsvermögen im Kania-TeileinzugsgebietIn der Region Großpolen (Wielkopolska) muss jede Art des Wasserrückhalts genutzt werden. Maßnahmen der Bodenbearbeitung werden häufig in verschiedenen Entwicklungsprogrammen auf allen Entscheidungsebenen in Polen genannt. Außerdem können Einsaat einer Nach-bzw. Zwischenfrucht als Erosionsschutzmaßnahmen in Polen aus Mitteln der EU gefördert werden. Im vorliegenden Beitrag werden mit Hilfe eines Entscheidungssystems und GIS am Beispiel eines Teileinzugsgebietes in Großpolen die Möglichkeiten der Bodenbearbeitung (Speicherkapazität, Umsetzungsmöglichkeiten) erläutert.
Biokohle in der Landwirtschaft - Potenzial und mögliche Einschränkungen beim Einsatz als Bodenverbesserer und zur KohlenstoffsequestrierungEs gibt verschiedene, sich oftmals ergänzende Motive für den Einsatz von Biokohle (verkohltes rezentes organisches Material). Zu ihnen gehören (i) Strategien gegen den Klimawandel, (ii) die Energieproduktion, (iii) die Bodenverbesserung und (iv) die Abfallentsorgung (Abb. 1; Lehmann und Joseph, 2009), wobei hier die Anwendungsgebiete „Strategien gegen den Klimawandel“ und „Bodenverbesserung“ im Mittelpunkt stehen sollen. Die Idee zur Nutzung von Biokohle als Bodenverbesserer entspringt der Entdeckung der so genannten „Indianer Schwarzerden“ (Terra Preta) im brasilianischen Amazonasgebiet.
Verminderung von Bodenerosion durch nachhaltige BodenbewirtschaftungSeit 1994 werden an drei Standorten in Niederösterreich Versuche durchgeführt, um die Auswirkungen unterschiedlicher Bodenbearbeitung auf Erosion, Oberflächenabfluss, Nahrstoff- und Pestizidverluste sowie auf den Pflanzenertrag zu untersuchen. Es zeigt sich, dass Systeme mit reduzierter Bearbeitungsintensität einen wirkungsvollen Erosionsschutz bei gleichzeitiger Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit darstellen. Nichtsdestotrotz müssen zusätzlich standortspezifische Bedingungen bei der Auswahl der geeigneten Schutzmaßnahme berücksichtigt werden.
Abbau von Bodenschätzen – um jeden Preis?Die Aktivitäten der Metall- und Bergbauindustrie haben weitreichende
Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. Vorreiter-Unternehmen übernehmen bereits Verantwortung, doch die Branche treibt nach wie vor auch sehr kritische Vorhaben voran.
Der Boden der TatsachenDie Grundlage unseres Lebens wird immer mehr vom Winde verweht, ausgewaschen oder vergiftet. Lösungen gehen bisher vor allem von unten, von innovativen Landwirten aus, bieten aber weltweit enorme Möglichkeiten für Ernährungssicherung und Klimaschutz.
Meeresforschung und der brasilianische RegenwaldZusammen mit Kollegen aus Brasilien und den USA konnten deutsche Wissenschaftler um Dr. Thorsten Dittmar vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie nachweisen, dass die Brandrodung des Regenwaldes in den vergangenen Jahrhunderten große Mengen Holzkohle im Waldboden hinterlassen hat, die durch Regenwasser ausgewaschen und über Flüsse ins Meer transportiert werden. Die vorliegende Studie legt nahe, dass die Menge an dieser stabilen Form von Kohlenstoff in der Tiefsee durch menschliche Aktivität zunehmen wird, mit unbekannten Folgen auf die Meeresorganismen und den globalen Kohlenstoffkreislauf. Die Ergebnisse wurden jetzt im internationalen Fachblatt Nature Geoscience veröffentlicht.
Arktis 2012: Neue Rekordschmelze im September erwartet
Eisforscher vom KlimaCampus, Universität Hamburg, prognostizieren für September die geringste jemals gemessene Eisbedeckung. Mit 4,1 Millionen Quadratkilometern würde die Fläche sogar noch das Rekordminus von 2007 (4,3 Mio. km²) deutlich unterschreiten. Im vergangenen Jahr lagen Lars Kaleschke und sein Team mit ihrer Prognose exakt richtig.
Vielfalt
Die Fülle in Flora und Fauna wird mit Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet - ein oft vergessener Teil davon ist die kulturelle Vielfalt, die laut UNESCO ebenso notwendig ist für die Menschheit wie Biodiversität für die Natur
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Koexistenzschutz im MehrebenensystemDer Schutz der Biodiversität im Kontext gentechnischer Forschung und Manipulation unter den Maßgaben des europäischen, internationalen und nationalen Rechts
Der Wert unserer WeltDie TEEB-Studie zur Biodiversität liefert wichtige Informationen, um Biodiversität ins Management zu integrieren.
Deutsche Windräder Todesfalle für Fledermäuse aus NordosteuropaWindkraftanlagen können Auswirkungen auf weit entfernte Ökosysteme haben. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wiesen jetzt nach, dass Fledermäuse, die an Windrädern in Deutschland zu Tode kommen, vor allem aus dem osteuropäischen Raum stammen.
Der BIOTA West Atlas – 10 Jahre Biodiversitätsforschung in einem BuchRund 150 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen haben 10 Jahre lang zusammen mit afrikanischen Partnern die biologische Vielfalt Westafrikas und deren Wandel untersucht. Die Ergebnisse dieses vom Bundesforschungsministerium geförderten Mammutprojekts „BIOTA (Biodiversity Transect Analysis) West“ liegen nun in drei Atlanten vor, die kürzlich erschienen sind.
Biodiversitätsforschung: Preise für Göttinger NachwuchswissenschaftlerDie Gesellschaft für Ökologie hat die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Juliano Sarmento Cabral und Dr. Yann Clough von der Universität Göttingen für ihre herausragenden Arbeiten in der Biodiversitätsforschung ausgezeichnet. Dr. Sarmento Cabral forscht in Göttingen in der Free Floater-Nachwuchsgruppe Biodiversität, Makroökologie und Biogeographie an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie. Dr. Clough ist Mitglied der Abteilung Agrarökologie an der Fakultät für Agrarwissenschaften.
Effizienz
Ein schonender Umgang mit den Ressourcen muss neben der Steigerung der Effizienz alle Rahmenbedingungen im Blick haben
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Branchen- und technologieübergreifende Ansätze im Strategiebereich RessourceneffizienzEine ganzheitliche Betrachtung von materiellen Wertschöpfungsketten
ermöglicht eine umfassende Analyse von Stoffströmen und damit einhergehend die Identifikation möglicher Rohstoffverluste. Die Analyse vor allem rohstoffintensiver und technologiestrategischer Wertschöpfungsketten erscheint in diesem Zusammenhang als prioritär. Input- und Outputströme auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette können ressourceneffizient in weitere Wertschöpfungsketten integriert werden.
Material- und Kosteneffizienz in der Abfallwirtschaft durch Weiterentwicklung der MaterialflusskostenrechnungDie Materialflusskostenrechnung ist ein Instrument des Umweltcontrollings mit dem Ziel, die betriebliche Materialeffizienz zu steigern, um so Kosten zu senken und zugleich damit verbundene Umweltwirkungen zu reduzieren. In ihrer bestehenden Form kann die Materialflusskostenrechnung jedoch nur bedingt in Unternehmen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft angewandt werden, da der Einsatz von Reduzenda (Abfälle, Abwasser aus vorgelagerten Wertschöpfungsstufen) bislang methodisch nicht berücksichtigt wurde.
Modellierung und Simulation der Gewerbeabfallaufbereitung vor dem Hintergrund der Kosteneffizienz und hochwertiger VerwertungsstrategienIm vorliegenden Beitrag wird eine Methodik zur Nutzung von Simulationen innerhalb der Aufbereitungsoptionen von Gewerbeabfällen beschrieben. Auf Basis einer umfassenden Systemanalyse wird ein Modell entwickelt, welches es ermöglicht, die Kosten und die klimarelevanten Emissionen von Anlagen zur Aufbereitung von Gewerbeabfällen anhand definierter Szenarien zu simulieren und damit den Betrieb von Aufbereitungsanlagen zu optimieren. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Verwertungskosten der Aufbereitung von Abfällen aus der Gastronomie und dem Verwaltungsbereich geringer sind als die Verwertungskosten von Abfällen anderer untersuchter Branchen.
Richtiges Design: Optimierte Abluftreinigung verbessert EnergieeffizienzIm Werk Trnava, rund 45 Kilometer von der slowakischen Hauptstadt Bratislava entfernt, fertigt PSA Peugeot Citroën den Peugeot 207 und den Citroën C3 Picasso. Die vor über fünf Jahren installierte Abluftreinigungsanlage erfüllte die zwischenzeitlich verschärften Emissionsgrenzwerte nicht mehr.
Biomasse als Energieträger – ein Effizienzvergleich aus Sicht der LandnutzungDer Anstieg des weltweiten Ressourcenverbrauchs resultiert einerseits aus dem stetigen Anwachsen der Weltbevölkerung (s. Abb.1), andererseits aber zu einem erheblichen Teil aus dem gestiegenen Lebensstandard in den wirtschaftlich entwickelten Ländern. Zu den wichtigsten Ressourcen in diesem Zusammenhang gehören Land, Wasser und fossile Energieträger.
Energieeffizienz: Was können Wasserversorger tun?Die Energieeffizienz wird auch in der Wasserversorgung immer stärker thematisiert. Steigende Energiepreise und die Notwendigkeit zur Einsparung von CO2 machen die Steigerung der Energieeffizienz notwendig. In diesem Beitrag soll ein Überblick über den Energieverbrauch und das mögliche Einsparpotenzial der deutschen Wasserversorgung gegeben werden. Die Möglichkeiten, auf welchem Wege Energieeinsparung und Effizienzsteigerung zu erreichen sind, werden dargestellt. Ein Beispiel zur Reinigung von Rohrleitungen zeigt ein mögliches Energieeinsparpotenzial auf. Auch Maßnahmen, die mit Investitionen verbunden sind, wie z.B. die Reinigung von Rohrleitungen, können aufgrund der langfristigen Einsparung von Energie wirtschaftlich dargestellt werden.
Recycling und Materialeffizienz als tragende Säulen einer nachhaltigen IndustriegesellschaftDeutschland ist als hoch industrialisiertes und zugleich rohstoffarmes Land auf eine sichere Rohstoffversorgung durch Importe angewiesen. Unkalkulierbare Preisentwicklungen und zunehmende Verfügbarkeitsrisiken im Bereich vieler, für die deutsche Industrie bedeutsamer Rohstoffe, führen jedoch dazu, dass die konventionellen Ansätze zur Sicherung der Rohstoffversorgung allein nicht mehr ausreichen, um Stabilität und Wohlstand des Industriestandortes Deutschland zu erhalten. Diese sehen beispielsweise die Wahrung handelspolitischer Zugänge zu Rohstoffmärkten oder die außenpolitische Flankierung der Rohstoffbeschaffung vor.
Nachhaltigkeit
Der bewusste Umgang mit unseren Ressourcen braucht einen freien Kopf und ein offenes Herz.
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Resilienz als Voraussetzung für nachhaltige EntwicklungIn der Zeit vom 28. bis 30. März 2012 tagte eine Gruppe von 47 Wissenschaftlern, Vertretern von Behörden, Nicht-Regierungs-Organisationen, Firmen und der Medien in Wildbad-Kreuth, um zu erkunden, ob und in welchem Ausmaß die Resilienz-Theorie geeignet ist, den Prozess der nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen. Insbesondere ging es darum, Lösungsansätze zu finden, die dazu dienen können, die Auswirkungen der globale Erwärmung, der Verknappung wichtiger Ressourcen, des Flächenverlusts in großen Ökosystemen sowie der um sich greifenden Destabilisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft in vielen Teilen der Welt zu überwinden.