Nachrichten
 
Aktuelles aus den Nachrichtenagenturen unserer Partner.

Weichenstellung für die Zukunft – Namensänderung und neuer Vorstand für den ANS e.V.
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (31.10.2014)
Auf der Mitgliederversammlung des ANS e.V. am 30.9.2014 in Berlin wurde beschlossen, den Verein von "Arbeitskreis zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen" in "Arbeitskreis zur Nutzung von Sekundärrohstoffen und für Klimaschutz" umzubenennen. Damit wird dem erweiterten Themenspektrum, mit dem sich der ANS bereits in den letzten Jahren beschäftigt hat, Rechnung getragen.

Axpo verkauft Kompogas-Anlagenbau an Hitachi Zosen Inova
© Forum Z (30.10.2014)
Axpo und Hitachi Zosen Inova (HZI) haben einen Vertrag zur Übernahme der Kompogas-Geschäftstätigkeiten im Anlagenbau abgeschlossen. Die in Zürich ansässige HZI, ehemals Von Roll Inova, ist bereits Weltmarktführerin im Bereich der thermischen Energiegewinnung aus Abfall. Sie erweitert mit der Übernahme ihr Portfolio und wird zukünftig auch den Bau der bewährten Kompogas-Anlagen zur Energiegewinnung durch Vergärung anbieten. Damit führt das Unternehmen die Traditionsmarke Kompogas fort, die durch Axpo erfolgreich etabliert worden war. Der Betrieb der Anlagen in der Schweiz verbleibt hingegen bei Axpo.

Systembetreiber erlangen kein Eigentum an Verpackungen
© Gaßner, Groth, Siederer & Coll. (28.10.2014)
Nach dem Landgericht Ravensburg hat sich gestern nun auch das OLG Stuttgart als Berufungsgericht in einer Grundsatzentscheidung zur Frage geäußert, die seit längerer Zeit zwischen Systembetreibern und Kommunen im Streit steht (Az.: 12 U 28/14). [GGSC] sieht sich in seiner seit Jahren vertretenen Rechtsauffassung bestätigt, dass den Systembetreibern kein Eigentum – auch nicht in Form des Miteigentums – an den von Kommunen gesammelten Altpapiermengen erwächst.

„Schatz an der Küste“ – Neues Projekt soll Natur in Vorpommerscher Boddenlandschaft und Rostocker Heide bewahren
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (28.10.2014)
Bodden, Wieken, Moore – das sind Lebensr äume, die die Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide zu einer Schatztruhe der Natur machen. Mit einem neuen Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sollen diese Lebensr äume geschützt, ausgebaut und erlebbar gemacht werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit dem Namen „Schatz an der Küste” mit rund 5 Mio. Euro.

bvse/BDE/VBS-Eckpunkte für ein Wertstoffgesetz - Mehr Recycling sowie besserer Vollzug durch eine neutrale Zentrale Stelle
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (17.10.2014)
Die Verbände bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. und BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. sowie der VBS Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. haben in dieser Woche dem BMUB in einem persönlichen Gespräch ihre Vorstellungen für ein Wertstoffgesetz übermittelt. Die Recycling- und Entsorgungsverbände sehen auch nach der Verabschiedung der 7. Novelle der Verpackungsverordnung einen zwingend notwendigen Verbesserungsbedarf für Vollzug, Transparenz und eine ambitionierte Recyclingpolitik. Das geplante Wertstoffgesetz könne ein wichtiger Beitrag sein, den von der EU-Abfallrahmenrichtlinie gewollten Vorrang des Recyclings durchzusetzen.

Scharf: Anpassung an den Klimawandel bietet Chancen für die bayerische Wirtschaft - Deutschlandweit einmalige Untersuchung zu Folgen der Klimaänderung vorgestellt
© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (16.10.2014)
Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung mit regionalen Folgen auch für die bayerische Wirtschaft. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in Erding. "Schätzungen zufolge kann der Klimawandel in Deutschland bis zum Jahr 2050 Gesamtkosten in Höhe von 800 Milliarden Euro verursachen. Auch die bayerische Wirtschaft ist von den Veränderungen des Klimas betroffen: In Bayern werden beispielsweise bis 2050 die Niederschläge im Sommer deutlich abnehmen. Im besonders sensiblen bayerischen Alpenraum ist die Temperatur in den letzten 100 Jahren mit 1,5 Grad Celsius doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir derzeit an Anpassungsstrategien."

Festakt anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Bayerischen Klima-Allianz
© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (15.10.2014)
Der Freistaat selbst setzt beim Klimaschutz auf ein breites Bündnis von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Für ehrgeizige Klimaziele braucht es viele starke Partner. Deshalb hat die Bayerische Staatsregierung gemeinsam mit dem BUND Naturschutz in Bayern vor 10 Jahren die Klima-Allianz ins Leben gerufen.

Stilllegung der Müllpyrolyseanlage Burgau zum Jahresende 2015
© Forum Z (14.10.2014)
Die Müllpyrolyseanlage zur thermischen Behandlung von Siedlungsabfällen des Landkreises Günzburg wird zum 31. Dezember 2015 still gelegt. Dies hat der Kreistag in der Sitzung am 8. Oktober so beschlossen.

Abkühlung am Markt für Alttextilien – Krisen beeinflussen Nachfrage
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (14.10.2014)
Der Markt für Alttextilien kühlt sich merklich ab, so die Einschätzung von Thomas Böschen (TEXAID Deutschland) in seinem aktuellen Marktbericht.

International Cleanup Day 2014: Umweltverband zieht alarmierende Bilanz - 2,5 Tonnen Abfälle; NABU: Nord- und Ostsee werden als Müllkippe missbraucht
© Forum Z (14.10.2014)
Aus NABU-Sicht war der diesjährige "International Coastal Cleanup Day" (ICC) ein großer Erfolg. Bundesweit trafen sich fast zweihundert engagierte Meeresschützer, um im Rahmen von verschiedenen Aktionen mit dem NABU Strände an Nord- und Ostseeküste, aber auch Flussufer im Binnenland vom Müll zu befreien. Dabei wurden knapp 2,5 Tonnen Abfälle gesammelt. Neben Zigarettenkippen, Plastikverpackungen, Autoreifen, Resten von Fischernetzen und einem Computerbildschirm fanden die Sucher einen halbgefüllten Altölkanister. Sogar ein totes Schaf und einen skelettierten Schweinswal mussten die fleißigen Müllsammler bergen. "Die Funde sind alarmierend und zeigen, dass wir unsere Meere nach wie vor als Müllkippe missbrauchen. Damit muss Schluss sein", sagte NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Am erfolgreichsten waren die Sammler auf Borkum: Hier wurden über 900 Kilogramm Müll eingesammelt.

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