| Ressourcenschonung durch Abfallverwertung Dr. habil. Thomas U. Probst In Europa verändert sich die Entsorgungs- und Abfallwirtschaft nachhaltig, da sich die ressourcenoptimierte Kreislaufwirtschaft nun zunehmend in der aktuellen Umweltpolitik aus Gründen des Klimaschutzes und der Verteuerung von Ressourcen etabliert. |
| Kritische Übersicht über die Möglichkeiten der Kunststoffverwertung Dr. Dietmar Lohmann Die Verwertung polymerer Werkstoffe hat eine lange Tradition. Nützlichkeit und Notwendigkeit des Kunststoffrecyclings“ sind im Bewusstsein der Öffentlichkeit fest verankert, zumal auf diesem Gebiet im Rahmen der Kreislaufwirtschaft in den vergangenen Jahren zahlreiche technisch-technologische Fortschritte erzielt werden konnten. |
| Sinnhaftigkeit der vollständigen Abfallverwertung und Wege dahin Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl J. Thomé-Kozmiensky Neue oberirdische Deponien sollen nicht mehr gebaut und Siedlungsabfälle vollständig und umweltverträglich verwertet werden, so steht es im Eckpunktepapier der rot-grünen Bundesregierung von 1999. Das Ziel ist erreichbar, wenn Zwischenziele rechtlich verbindlich festgelegt werden. |
| Konsequenzen aus der Neugestaltung der Abfallrahmenrichtlinie Prof. Dr. Reinhard Müller Die Europäische Kommission hat im November 2005 ihre Thematische Strategie für Abfallvermeidung und -recycling“ vorgestellt. Gleichzeitig hat die Kommission eine grundlegende Überarbeitung der Abfallrahmenrichtlinie 75/442/EWG1 vorgeschlagen. |
| Haloclean – Ein Multi-Fuel-Konzept zur energetischen Verwertung von Biomasse und rohstofflichen Verwertung von Elektronikschrott Dr. Andreas Hornung, Frank Richter, Dipl.-Ing. Jochen Schöner, Andreas Apfelbacher, Prof. Dr.-Ing. Helmut Seifert Haloclean®, eine – ursprünglich für den thermischen Abbau von Elektronikschrott entwickelte – Niedertemperatur-Pyrolyse wurde am Forschungszentrum Karlsruhe in Kooperation mit Sea Marconi erfolgreich für die Pyrolyse von Biomasse optimiert. |
| Recycling von Mischkunststoffen aus der Elektroaltgeräteaufbereitung DI Markus Spitzbart, T. Leitner, Dr. Martin Schlummer, Dr. Andreas Mäurer Durch die Vielfalt der in Elektro- und Elektronikgeräten eingesetzten Kunststoffsorten gestaltet sich vor allem das (werk)stoffliche Recycling problematisch. Herkömmliche Erkennungsbzw. Trennverfahren führen in vielen Fällen nur zu einer Anreicherung diverser Kunststofffraktionen wodurch die hohen Reinheitsanforderungen an Recyklate nicht erfüllt werden können. |
| Beispielhafte Darstellung einer vollständigen Verwertung in MVA unter Berücksichtigung von Klima-, Ressourcen- und Immissionsschutz Dipl.-Biol. Horst Fehrenbach, Dipl.-Ing. Volker Weiss Das Leitbild einer nachhaltigen, also dauerhaft umweltgerechten Abfall- und Ressourcenwirtschaft umfasst die vollständige, möglichst hochwertige Verwertung von Siedlungsabfällen und die Schließung von oberirdischen Deponien bis zum Jahr 2020. |
| Rückgewinnung von wertvollen Materialien in der Photovoltaikindustrie Dr. Karsten Wambach, Anja Müller Die Rückgewinnung und Kreislaufführung von Stoffe, welche in Photovoltaikmodulen verwendet werden, ist dann sinnvoll, wenn entweder - der Wert des Materials so hoch ist, dass sich die Rückgewinnung und der Verkauf lohnen, - das Material so knapp ist, dass der Bedarf auch in der Photovoltaikindustrie kaum gedeckt werden kann, oder - von dem Material eine Gefährdung für den Menschen und/oder für die Umwelt ausgeht und daher eine Entsorgung ohne ein hochwertiges Recycling nicht sinnvoll ist. |
| Recycling von Stahlwerkstäuben im Drehrohrofen durch thermische Verflüchtigung Uwe Hasche Wenn über das Recycling von Stahlwerkstäuben im Drehrohrofen gesprochen wird, handelt es sich eigentlich um das Recycling von Zink. |
| Statement zur Podiumsdiskussion Ressourcenschonung durch Abfallverwertung“ im Rahmen der 6. Sächsischen Abfalltage Dr. Liane Deicke Die SPD hat gerade den Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms, den sog. Bremer Entwurf“, vorgelegt. Darin heißt es: Ressourcenverfügbarkeit ist die Voraussetzung für alle wirtschaftlichen und zivilisatorischen Aktivitäten. Deshalb ist die Sicherung der Ressourcenbasis ein existenzielles Grunderfordernis für jedwedes Gemeinwesen.“ |
