30. Abfall- und Ressourcenforum 2018


VDI-Richtlinie zu Emissionen von Gasen, Gerüchen und Stäuben aus diffusen Quellen
Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
Die VDI 3790 Blatt 2 wurde im Juni 2017 im Weißdruck veröffentlicht. Standen in der früheren Ausgabe aus dem Jahre 2000 überwiegend die Geruchsemissionen im Vordergrund, so hat sich diese Situation durch die Weiterentwicklung der rechtlichen Vorgaben doch so wesentlich verändert, dass diese Überarbeitung notwendig wurde.
Optimierung der Erfassung, Aufbereitung und stofflich-energetischen Verwertung von Grüngut in Deutschland (Grün-OPTI) – Status quo, Defizite und Potenziale
Dipl.-Ing. Thomas Raussen, Dr.-Ing. Michael Kern, Dr. Felix Richter
Das zweijährige Forschungsvorhaben Grün-OPTI will einen Beitrag dazu leisten, die Grünguterfassung und -verwertung in Deutschland im Hinblick auf die Produktion von Festbrennstoffen und hochwertigen Komposten zu optimieren, da trotz rechtlicher Vorgaben zur Getrennterfassung knapp 50 % des Grünguts nicht als solches entsorgt und entsprechend optimal verwertet werden.
Kennzahlen der Abfallwirtschaft – Benchmark als Herausforderung
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer
Das Mitwirken an einem Benchmarkingprozess ist für jede Kommune eine lohnende Investition, da auch in änderbaren Aspekten erhebliche Kosten- und Erlösunterschiede die tägliche Realität sind. Dass dabei immer wieder „Äpfel mit Birnen“ verglichen werden, ist selbstverständlich. Nur bestimmt kein europäisches Gesetz und keine deutsche Verordnung, dass eine Kommune den Weg der Abfallwirtschaft – im übertragenen Sinn – über Birnen oder über Äpfel bewältigen muss.
Globaler Klimawandel, regionale Auswirkungen: Wo stehen wir heute?
Dr. Paul Becker
Vor dem Hintergrund eines de facto ungebremsten Anstieges der globalen CO2-Emissionen ist von einer ungebremsten weiteren globalen Erwärmung auszugehen, die in Deutschland sogar noch stärker als im globalen Mittel ausfällt.
Aktuelle Entwicklungen im Deponierecht
Dr. Karl Biedermann
Die im Dezember 2015 von der Europäischen Kommission (EU-Kommission) im Rahmen des Legislativpaketes im zweiten Anlauf vorgelegten Änderungsvorschläge zur EU-Deponierichtlinie wurden im Rat der Europäischen Union (Rat) verhandelt und zu einem Kompromissvorschlag als Mandat für den Trilog aggregiert.
Dezentrale Aufbereitung von Grüngut zur stofflichen und energetischen Verwertung im Verbund
Hans-Peter Erhard
In Deutschland werden, auch aufgrund gesetzlicher Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, große Mengen Grüngut (mehrere Millionen Tonnen) pro Jahr zumeist bevölkerungsnah auf dezentralen Plätzen gesammelt. Die Weiterverarbeitung erfolgt ebenfalls auf kleineren bis mittelgroßen Anlagen in der Nähe der Sammelstellen.
Stand der düngerechtlichen Regelung und Auswirkungen auf den Einsatz von Komposten in der Landwirtschaft
Dr. agr. Jons-Alexander Eisele
Vor dem Hintergrund bisher nicht erreichter Umweltziele bei Auswirkungen der landwirtschaftlichen Düngung auf Gewässer, Boden und Luft ist das Düngerecht 2017 umfassend novelliert worden.
Die Orientierungshilfe für die Abstimmungsvereinbarung – Chancen und Risiken
Walter Hartwig
Die Systeme und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf den Text einer Orientierungshilfe verständigt, die die Verhandlungen über eine neue Abstimmungsvereinbarung erleichtern soll.
BiKoFlex – Bioabfallvergärungsanlagen generieren substanzielle Produkte für den Strommarkt
Dipl.-Ing. Thomas Raussen, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Manuel Stelzer, Dipl.-Ing. Uwe Hoffstede
Kombinierte Bioabfallvergärungs- und -kompostierungsanlagen (BiKo) haben ihre feste Rolle in der Abfallwirtschaft. Die Produktion von Biogas bietet den Betreibern solcher Anlagen neben Entsorgungserlösen eine zusätzliche Einkommensquelle über die Einspeisung elektrischer Energie, die nach EEG vergütet wird.
Umsetzung Verpackungsgesetz – Herausforderungen aus Sicht eines Systembetreibers
Dr. Fritz Flanderka
Die (dualen) Systeme sind bei der Umsetzung des Verpackungsgesetzes in allen Funktionsbereichen betroffen und müssen sich auf weitreichende Änderungen einstellen.
Grünguterfassung sowie stoffliche und energetische Verwertung im Landkreis Bergstraße
Dipl.-Ing. Wolfram Gutknecht
Der ZAKB erfasst und verarbeitet jährlich rund 20.000 Mg Grüngut aus verschiedenen Herkünften. Ziel der Grüngutaufbereitung ist es, einen möglichst großen Teil der holzigen Bestandteile für die Erzeugung von verschiedenen Brennstoffqualitäten zu separieren.
Einsatzmöglichkeiten von KI-basierter Robotersortiertechnik zur Maximierung der Rückgewinnungsraten
Dipl.-Ing. Thomas Baldt
Verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen sowie der Rückstau bedingt durch das Schließen der Pforten in China haben zu einem großen Druck für die Entsorger und Recycler geführt. Um einen profitablen Betrieb der Anlagen zu ermöglichen, müssen neue Konzepte entwickelt werden.
Neue Wege in der Abfallwirtschaft – Erfahrungen und Perspektiven im Landkreis Ahrweiler
Sascha Hurtenbach
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler (AWB) hat im Jahr 2017 eine erhebliche Weiterentwicklung seiner strategischen und operativen Ausrichtung umgesetzt.
Gewerbeabfallentsorgung in Deutschland bis 2030 – Aufkommen, Kapazitäten, Verwertungswege, Marktentwicklung
Dipl.-Kfm. Dirk Briese
Die Entsorgung von Gewerbeabfällen wurde mit der Novellierung der Gewerbeabfallverordnung in Deutschland im vergangenen Jahr neu strukturiert.
Problem Kunststoffe/Fremdstoffe in Bioabfall und Kompost – Aktuelle Situation und Lösungsansätze in Deutschland
Dr. Bertram Kehres
Was für alle Recyclingprodukte selbstverständlich ist, gilt auch bei der Kreislaufwirtschaft von Bioabfällen: Die Endprodukte können nur so gut sein wie die Ausgangsstoffe, aus denen sie hergestellt sind.
Deponiekapazitäten in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Deponierecht
Hartmut Haeming
Dieser Beitrag stellt ein Update gegenüber der Deponiesituation im Vorjahr dar.
Perspektiven der mechanischen, mechanisch-biologischen und der stoffstromspezifischen Abfallbehandlung
Katrin Büscher, Johanna Weppel
Die aktuellen Veränderungen der europäischen und nationalen Energie- und Umweltpolitik sowie der demografische Wandel werden sich langfristig direkt oder indirekt auf die Abfallströme, deren Zusammensetzungen, Mengen und Verwertungswege auswirken.
Hochwertige Verwertung von Bioabfällen und Ermittlung des Anlagenbestandes – Ergebnisse des UBA-Forschungsvorhabens
Dr.-Ing. Michael Kern, Dipl.-Geogr. Florian Knappe, Dipl.-Ing. Thomas Turk, Dipl.-Geoökologe Joachim Reinhardt
Bioabfälle stellen eine wertvolle Ressource dar, die hochwertig verwertet werden soll. Nachfolgend werden die zentralen Ansatzpunkte für eine hochwertige Verwertung sowie entsprechende Kriterien abgeleitet.
Umsetzung der Pflichtrestmülltonne – Gewerbebetriebe zur Entsorgung von Beseitigungsabfällen anschließen
Ass. iur. Daniele Carta
Der Anschluss von Gewerbebetrieben hinsichtlich solcher Siedlungsabfälle, die nicht verwertet werden, war bereits vor Inkrafttreten der neuen GewAbfV sowohl bei den Gewerbetreibenden als auch den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern ein unbeliebtes Thema.
Herausforderungen an den Vollzug der abfallwirtschaftlichen Vorgaben aus Sicht einer Genehmigungsbehörde
Dr. Ulrich Kleemann
Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) ist Obere Abfallbehörde für den Norden von Rheinland-Pfalz und ist für 14 Landkreise und zwei kreisfreie Städte mit insgesamt rund zwei Millionen Einwohner/-innen zuständig. An die Abfallbehörden wird oft der Anspruch formuliert, die Stoffströme im Sinne der fünfstufigen Abfallhierarchie des KrWG zu lenken. In der Realität fehlen jedoch oftmals die Instrumente zu einer wirksamen Stoffstromlenkung.
Entsorgung von AKW-Rückbaumaterialien auf Deponien – Stand und Perspektiven
Christian Küppers
Beim Rückbau von Kernkraftwerken fallen Abfälle an, die zwar geringfügig radioaktiv kontaminiert sind, aufgrund der von ihrer Kontamination ausgehenden sehr geringen Risiken aber nach KrWG entsorgt („freigegeben“) werden dürfen.
Düngewirkung unterschiedlicher Siedlungsabfälle und Wirtschaftsdünger in einem langjährigen Vergleich
Dierk Koch
Die Ausbringung von wirtschaftseigenen Düngern (Gülle, Stallmist) und Siedlungsabfällen (Kompost und Klärschlamm) ist zugleich Segen und Fluch. Mit kaum einer anderen Tätigkeit steht der Landwirt so im Fokus der Öffentlichkeit.
LAGA M 34 – Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung
Dipl.-Ing. Florian Kreil
Die novellierte Gewerbeabfallverordnung ist am 1. August 2017 in Kraft getreten. Sie setzt auf der Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes anspruchsvolle Vorgaben für ein hochwertiges Recycling von Gewerbeabfällen und bestimmten Bau- und Abbruchabfällen um.
Modernisierung des Gemeinschafts-Müllheizkraftwerks Ludwigshafen – Weiterentwicklung der langfristigen Entsorgungssicherheit mit dem Projekt IGNIS
Dr. Thomas Grommes, Roman Gmür
Im fünfzigsten Jahr des Bestehens ihres Müllheizkraftwerks Ludwigshafen treffen die kommunalen Gesellschafter der GML die wegweisende Entscheidung, dass ihr Gemeinschafts- Müllheizkraftwerk für die nächsten 25 Jahre modernisiert wird.
Stand der Nutzung, Erfassung und Sortierung von LVP aus Haushaltungen
Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta
Der folgende Beitrag stellt eine Ist-Standerhebung zur LVP-Erfassung und Sortierung dar. Er umfasst die Analyse der aktuellen Kunststoffströme, die Ist-Standanalyse und die Bewertung der verschiedenen Erfassungssysteme aus Haushaltungen.
Altholzmarkt im Umbruch – Perspektiven nach der EEG-Novelle
Simon Obert
Der Altholzmarkt in Deutschland steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Ab dem 31.12.2020 beginnt der Ausstieg der Altholzkraftwerke aus der EEG-Förderung. Bis Ende 2026 ist dieser Prozess mehrheitlich abgeschlossen.
Recycling-Quoten in Deutschland – Schaffen wir die europäischen Recyclingziele?
Dipl.-Ing. Thomas Obermeier, Sylvia Lehmann
Für das Abfallpaket der EU-Kommission wurde im Trilogverfahren zwischen EU Kommission, Parlament und Rat in Brüssel im Dezember 2017 eine Einigung erreicht.Für die Recyclingquoten werden für die Jahre 2025 und 2030 erst 60 % und dann 65 % festgelegt und die Berechnungsmethode modifiziert.
Kreislaufwirtschaft heißt Kreisläufe schließen
Peter Kurth
Die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft im nationalen und internationalen Kontext ist mehr denn je Voraussetzung für die Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen, wie dem Klimaschutz, der Energiewende und der Ressourcenverantwortung.
Internationale Entwicklungen bei der mechanischen, mechanisch-biologischen und stoffstromspezifischen Abfallbehandlung
Prof. Dr. Michael Nelles, Dr. Gert Morscheck, Dr.-Ing. Abdallah Nassour
Die mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA) hat sich in den letzten 15 Jahren als wichtige Säule in der Kreislaufwirtschaft Deutschlands etabliert.
Entsorgung von Abfällen aus kerntechnischen Anlagen in Baden-Württemberg
OAR, Dipl.-Ing. Klaus Nagel
Beim Rückbau von Kernkraftwerken fällt eine geringe Menge auf Deponien der Klasse DK I oder höher zu beseitigender Abfälle an.
Verbrennungsoptimierung durch feinst vermahlene abfallstämmige Ersatzbrennstoffe – Neue Technologie zur Feinvermahlung und Trocknung von Ersatzbrennstoffen
Dirk Lechtenberg
Das auf die Aufbereitung und Nutzung von Ersatzbrennstoffen/alternativen Brennstoffen für die Zement- und Kalkindustrie spezialisierte Beratungsunternehmen MVW Lechtenberg wurde beauftragt, eine neuartige, kombinierte Zerkleinerungs-, Separierungs- und Trocknungstechnik, die Si-Tro-Zer-Technik, zu testen und zu bewerten.
Ziele und Aufgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister und deren Umsetzung
Gunda Rachut
Die Produktverantwortung ist seit den Anfängen der Verpackungsverordnung deutlich ausgebaut worden. Neben den Verpackungen wurde sie auf Elektrogeräte, Batterien und Altautos ausgedehnt und ist auch auf europäischer Ebene ein fester Bestandteil einer Kreislaufwirtschaftskonzeption geworden.
Energie aus Abfall – Stand und Potenziale bis 2030
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme, Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker, Jörg Hanewinkel, Dipl.-Ing. Kathrin Weber
Nach der europäischen Abfallrahmenrichtlinie wird die energetische Verwertung von Abfällen als vierte Stufe der Hierarchie, nach der Vermeidung, der Vorbereitung zur Wiederverwendung und dem Recycling, eingeordnet. Dennoch wird eine große Menge an Abfällen, die für eine stoffliche Nutzung nicht mehr geeignet sind, der energetischen Verwertung zugeführt.
Fremdstoffe im Biogut – zur Bedeutung von mechanischer Vorbehandlung
Melanie Brune, Christoph Jansen, Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz
Aktuell werden in einem vom BMWi geförderten Vorhaben in Großversuchen die Einflüsse der mechanischen Vorbehandlung von Biogut (Zerkleinerung, Siebklassierung, Sortierung) auf den anaeroben Folgeprozess untersucht.
#wirfuerbio. Gemeinsam neue Wege gehen
Jens Ohde, Tanja Schweitzer
Die im kommunalen Bereich tätigen Abfallwirtschaftsgesellschaften haben im Frühjahr 2018 eine gemeinsame bis zum Winter laufende Kampagne zur Minimierung von Plastik im Biomüll gestartet.
Kreislaufwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Eric Rehbock
Die Weichen für mehr Recycling sind gestellt. Gab es früher noch einen heftigen Meinungskampf zwischen Verbrennern und Recyclern, so ist dieser Streit inzwischen von der Politik eindeutig entschieden worden.
Wertstoffpotenziale gemischter gewerblicher Siedlungsabfälle im Einzugsgebiet des MHKW Würzburg
Dipl.- Ing. Katharina Reh, Hon. Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke, Dipl.-Ing. Holger Linke, Alexander Kutscher
Im Auftrag des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Raum Würzburg (ZVAWS) wurden die Auswirkungen der novellierten GewAbfV im Einzugsgebiet des Müllheizkraftwerks Würzburg untersucht.
Siebüberläufe aus der biologischen Behandlung – Anforderungen, Markt und Perspektiven
Dr. Rainer Schrägle
Für die Versorgung von Biomasse(heiz)kraftwerken, welche auf Grundlage der Erneuerbaren- Energien-Gesetze (EEG) elektrischen Strom produzieren, kommen neben den klassischen Energieträgern Holz und Altholz auch andere biogene Abfälle und Energieträger in Betracht.
Kunststoffrecycling in Deutschland – Mengen, Märkte und Perspektiven
Dr. iur. Michael Scriba
Von den in Deutschland anfallenden Kunststoffabfällen gehen im Jahr knapp unter 40 Prozent in ein stoffliches Recycling.
Konsequenzen der neuen düngerechtlichen Regelungen für die Verwertung von Komposten in der Landwirtschaft
Dipl. agr. Ing. Michael Schneider, Sarah Röhlen
In Deutschland werden jährlich rund 2,5 Mio. t Kompost zu Düngungszwecken in der Landwirtschaft eingesetzt.
Optimierung der Erfassung, Aufbereitung und stofflich-energetischen Verwertung von Grüngut in Deutschland (Grün-OPTI) – Praxisversuche Aufbereitung und Brennstoffabtrennung sowie Empfehlungen
Dipl.-Ing. Thomas Raussen, Dr. Felix Richter, Dr.-Ing. Michael Kern
Im Forschungsvorhaben Grün-OPTI wurden neben der Analyse des Status quo der Erfassung, Aufbereitung und Verwertung von Grüngut in Deutschland sowie der Betrachtung noch ungenutzter Potenziale auch Praxisversuche zur Grüngutaufbereitung und Brennstofferzeugung auf drei Behandlungsanlagen über den Zeitraum von einem Jahr durchgeführt.
Problem Kunststoffe/Fremdstoffe in Bioabfall und Kompost – Aktuelle Situation und Lösungsansätze in Österreich
Hubert Seiringer
Bei der getrennten Sammlung von Haushaltsabfällen hat der biogene Anteil das größte Potenzial.
Stand und Entwicklungen der Abfallverbrennung in Deutschland – Markt und Kapazitäten
Dipl.-Ing. Carsten Spohn
Der Beitrag beschreibt den derzeitigen Stand der thermischen Behandlung von Siedlungsabfällen in Deutschland.
Einsatzmöglichkeiten der Elektromobilität in der Stadtreinigung
Michael Steiner, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Die Elektromobilität stellt Politik, Hersteller, Versorger und Anwender gleichermaßen vor große Herausforderungen. Die Chancen der Elektromobilität sind erheblich, wenngleich derzeit noch einige Risiken zu überwinden sind.
Erfahrungen und Maßnahmen zur Steigerung der Bioabfallqualität im Landkreis Kulmbach
Detlef Zenk
Nach der Erprobung in einem Modellversuch wurde die Biotonne im Landkreis Kulmbach zum 01.01.1994 flächendeckend eingeführt.
Neue Anforderung an Quoten – Möglichkeiten und Grenzen moderner LVP-Sortieranlagen
Michael Wieczorek
der folgende Beitrag anlässlich des Kasseler Abfall- und Ressourcenforums beschäftigt sich mit Daten und Fakten der LVP-Sortieranlangen des Hauses Lobbe. Dabei ist festzustellen, dass große und leistungsfähige LVP-Sortieranlagen auf aktuellem Stand der Technik grundsätzlich dazu in der Lage sind, die ab dem 01.01.2019 gesetzlich geforderte Recyclingquote von > 50 % zu erreichen.
Synergien bei der Klärschlammmonoverbrennung in Müllheizkraftwerken
Dipl.-Ing. Jens van Helt, Andreas Münzmay, Marcus Neuerer
Bei der Integration einer Klärschlammverbrennung in eine Restabfallverbrennungslinie gilt es verfahrenstechnische Unterschiede, wie höhere Anforderungen an die Lagerung, eine nötige Trocknung des Klärschlamms, die Art des Ofens (Wirbelschicht oder Drehrohr), das Verfahren der Rauchgasreinigung (oft nass) sowie die Pflicht zum P-Recycling zu beachten.
Thermische Verwertung von Siebresten in dezentralen Drehrohröfen
Leonhard Unterberg
Die Menge an Siebüberläufen aus der Kompostierung, den Nachrotten von Trockenfermentationsanlagen sowie aus festen Gärresten der Nassfermentationsanlagen für Bio- und Grüngut erhöht sich durch die Verschärfung der Anforderungen aus der Düngemittelgesetzgebung bei steigenden Verwertungskosten für die externe thermische Verwertung der Siebüberläufe.
Stand und Perspektiven für gütegesicherte Sekundärbrennstoffe(SBS®)
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme, Dipl.-Biol. Sigrid Hams, Dipl.-Kfm. Michael Sudhaus
In den letzten Jahren wurden Sekundärbrennstoffe zur Mitverbrennung in einem Umfang von ca. 3 Mio. Mg/a eingesetzt, wobei die Zementindustrie Hauptabnehmer ist.
Von der Abfallwirtschaft zur Ressourcenwirtschaft – Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten am Beispiel einer Großstadt
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Ulrich Siechau, Maria Kaczmarzyk
Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Getrenntsammlung sind die zentralen Themen Hamburger Abfallwirtschaft.
Problem Kunststoffe/Fremdstoffe in Bioabfall und Kompost – Aktuelle Situation und Lösungsansätze in Italien
Marco Ricci-Jürgensen, Dr. Massimo Centemero
Die Getrenntsammlung von Bioabfällen wurde Mitte der 90er Jahre in Italien eingeführt und hat sich seitdem stark entwickelt. Den Haushalten wird systematisch ein Sammelsystem angeboten, das auf BAW-Biobeuteln basiert. Es ermöglicht eine hohe Abschöpfung von Küchen- und Nahrungsabfällen, reduziert den Organikanteil im Restmüll und kann auch in großen Städten erfolgreich angewendet werden, wie z. B. in Mailand, wo mehr als 100 kg pro Einwohner und Jahr Küchenabfall erfasst werden.
Problem Kunststoffe/Fremdstoffe in Bioabfall und Kompost – Aktuelle Situation und Lösungsansätze in der Schweiz
Dr.-Ing. Konrad Schleiss
In der Schweiz gibt es keine flächige Erhebung zu den Fremdstoff- und Kunststoffgehalten in Bioabfällen.
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