28. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum


Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland aus Sicht des Bundesumweltministeriums
MinDir Dr. Helge Wendenburg
Die kontinuierliche Versorgung mit Rohstoffen ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg und die Weiterentwicklung unserer Wirtschaft.
Repair und Re-use – gesellschaftliche und ökologische Herausforderung
Dipl.-Volkswirt Frank Becker
Mit COP 21 gibt es seit Dezember 2015 zum ersten Mal in der Geschichte ein völkerrechtlich verbindliches Klimaabkommen. Deutschland wird zugetraut diese gesetzten Klimaziele zu erreichen.
Grüngutkonzeption des EVS für das Saarland – hochwertige stoffliche und energetische Verwertung
Dr.-Ing. Michael Kern, Prof. Dr. Frank Baur, Andreas Klein, Jürgen Philippi, Norbert Karl
Nach der saarländischen Abfallgesetzgebung ist ab 2018 der Entsorgungsverband Saar (EVS) für die Grüngutverwertung und den Transport zu den Verwertungsstellen zuständig. Die Erfassung der Grüngutmengen verbleibt weiterhin bei den Kommunen. Vor diesem Hintergrund hat der EVS die Arbeitsgemeinschaft IZES gGmbH/Witzenhausen-Institut GmbH mit der Erstellung des Grüngutkonzeptes für das Saarland beauftragt. Zielvorgabe für die Konzeption war, dass eine hochwertige rechtskonforme Verwertung unter wirtschaftlichen Bedingungen sowie unter Einbeziehung bestehender kommunaler Strukturen im Saarland sichergestellt wird. Insgesamt wurden vier verschiedene Konzeptvarianten untersucht. Der erwartete Kostenrahmen lag je nach Variante zwischen 44 bis 55 €/Mg bzw. zwischen 6,60 € bis 8,25 €/m³ Grüngut.
Relevanz von Wertstoffhöfen für die Wertstofferfassung im ländlichen Raum
Dr. Jürgen Roth
Neben der seit fast 20 Jahren bestehenden flächendeckenden Wertstoffsammlung im Holsystem für Papier- und für Bio- und Grünabfälle wurden im Wetteraukreis seit 2005 zehn dezentrale Recyclinghöfe eingerichtet.
Wertstoffhof plus – Bedeutung von Wertstoffhöfen bei der Erfassung in Städten
Helmut Schmidt
Die Wertstoffhöfe erfreuen sich in München größter Beliebtheit. Sie bieten beste Voraussetzungen zur sortenreinen Erfassung und damit auch zum hochwertigen Recycling. Gleichzeitig zeichnet sich der Betrieb der Wertstoffhöfe durch hohe Wirtschaftlichkeit aus.
Anforderungen an eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft aus Sicht des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Prof. Dr. Günther Bachmann
Ist eine Kreislaufwirtschaft nicht per se nachhaltig? Ist der Ausdruck „nachhaltige Kreislaufwirtschaft“ nicht eine Tautologie, zudem eine störende, weil der Begriff nachhaltig unscharf ist?
Weiterentwicklung der energetischen Abfallverwertung – Potenziale und Lösungen
Professor Dr.-Ing. Michael Beckmann, Dipl.-Ing. Tobias Widder
Betreiber von Abfallverbrennungsanlagen sind einem steigenden Druck volatiler Märkte für Abfälle, Energie und Rohstoffe ausgesetzt. Zur Sicherung einer dauerhaft tragfähigen Geschäftsgrundlage muss die Konkurrenzfähigkeit jeder Anlage gegenüber den in den Märkten befindlichen Wettbewerbern stetig verbessert werden. Wie im Folgenden aufgezeigt werden soll, ist dafür Spielraum vorhanden, wenn es gelingt, die zahlreichen Einzelmaßnahmen für eine Gesamtoptimierung zu nutzen.
Ökonomischer Vergleich von konventionellen Stilllegungs- und Nachsorgemaßnahmen mit dem Deponierückbau
Jochen Bender, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Dr. Michael Krüger
Anhand einer exemplarischen Musterdeponie wird ein integriertes Planungsmodell zur betriebswirtschaftlichen Bewertung von Deponierückbauprojekten unter Unsicherheit vorgestellt.
Energetische Nutzung von biogenen Reststoffströmen durch thermo-katalytisches Reforming TCR®
Dr.-Ing. Robert Daschner, Dipl.-Wi.-Ing. Fabian Stenzel, Prof. Dr. Andreas Hornung
Die TCR®-Technologie kann bei der stofflichen und energetischen Verwertung von biogenen Reststoffen, wie Gärresten, Klärschlamm, Bioabfall, Grünschnitt, Siebüberläufen und vielen weiteren, die Wertschöpfung erhöhen. Am Beispiel von Klärschlamm werden die Produktqualitäten in diesem Artikel dargestellt.
Stoffspezifische Behandlung biogener Abfälle im Biomassekompetenzzentrum Kapiteltal mit der MB2A der ZAK
Dipl.-Ing. Jan B. Deubig, Dr.-Ing. Gregor Stadtmüller, Dipl.-Ing. Michael Greuel, B.Sc. Eric Gerhardt, B.A. Felix Herrmann
Die Bündelung von rund 60.000 Mg/a Bioabfällen im Rahmen einer interkommunalen Kooperation bedingte die Konversion und Weiterentwicklung der Restabfall-MBA der ZAK zu einer Bioabfall-MBA, in der die Bioabfälle stoffspezifisch in einer Kaskadennutzung recycelt und verwertet werden.
Verbrennungsmarkt in Deutschland – Mengen, Ausschreibung, Vergabe, Trends und Preise
Dipl.-Geogr. Mark Döing
Der Verbrennungsmarkt in Deutschland befindet sich aktuell im Umbruch.
Stand der Novellierung EEG 2016 – Konsequenzen für die Abfallwirtschaft
Dr. Bernhard Dreher
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende. Sie soll unsere Stromversorgung klima- und umweltverträglicher und uns unabhängiger von knapper werdenden, fossilen Brennstoffen machen.
Echtzeit-Qualitätssicherung von Ersatzbrennstoffen durch Nahinfrarottechnik
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme, M.Sc. Peter Krämer
Die Qualitätsanforderungen an einen Ersatzbrennstoff resultieren zum einen aus den genehmigungsrechtlichen Vorgaben der zuständigen Behörde und zum anderen aus den Anforderungen der jeweiligen Verwertungsanlage, die sich aus der spezifischen Verfahrenstechnik und den Qualitätsspezifikationen von gegebenenfalls entstehen-den Produkten, Nebenprodukten und Abfällen ergeben.
Vorsortierung von Gewerbeabfall – Wertstoffpotenziale, Grenzen und Wirtschaftlichkeit
Andreas Freund
Die Gewerbeabfallsortierung lohnt sich generell unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung und Wertstoffgewinnung.
Ergebnisse des BMBF-Verbundvorhabens „TÖNSLM – Rückgewinnung von Ressourcen aus Siedlungsabfalldeponien“
Dipl.-Ing (FH), Dipl. UWT Sebastian Wanka, Dr.-Ing. Kai Münnich, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke
Anhand des BMBF-Forschungsvorhaben „r³-Strategische Metalle – Verbundvorhaben: TÖNSLM – Entwicklung innovativer Verfahren zur Rückgewinnung ausgewählter Ressourcen aus Siedlungsabfall- und Schlackedeponien“ konnte der Rückbau von Deponat mit dem Ziel der Wertstoffgewinnung umfassend betrachtet werden.
Flexibilität und Perspektiven der MBA-Anlagen im Rahmen der stoffspezifischen Abfallbehandlung
Thomas Grundmann, Dipl.-Biol. Sigrid Hams
Mit der Abkehr von der Ablagerung unvorbehandelter Siedlungsabfälle wurden nach 2001 erhebliche Behandlungskapazitäten für Siedlungsabfälle aufgebaut. In Verbindung mit der Ausweitung der getrennten Sammlung von stofflich verwertbaren Stoffströmen, mit der Erzeugung von Brennstoffen aus Abfall und deren energetischen Verwertung, werden heute nahezu alle anfallenden Siedlungsabfälle stofflich oder energetisch verwertet oder biologisch bzw. thermisch behandelt.
Situation der Deponiebedarfsdeckung in Deutschland
Hartmut Haeming
Als im Jahr 2005 nach dem Ende der TASi-Übergangsregelung nach mehr als einem Jahrzehnt die Deponierung unvorbehandelter organischer Abfälle beendet wurde, wurde sowohl von der Politik wie auch den Medien das „Ende der Deponierung in Deutschland“ verkündet.
Neues Abfallwirtschaftskonzept Kassel – Stoffstromverlagerung Bioabfälle
Dipl.-Ing. Gerhard Halm
Die Ergebnisse des Kasseler Projektes zur Einführung einer trockenen und nassen Abfalltonne verdeutlichten, dass weitere Wertstoffpotenziale aus dem Restabfall zu erschließen sind. Ein wesentliches Thema war dabei die Erweiterung und Optimierung der flächendeckenden Getrennterfassung von Bioabfällen aus Haushaltungen. Bioabfälle stellen nach wie vor das größte Verwertungspotenzial dar.
Zukunft Wertstoffhof 2020
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz – wirklich ernst gemeint – hat die Identität der früheren Abfallwirtschaft auf den Kopf gestellt.
Neues Abfallwirtschaftskonzept Kassel – Stoffstromverlagerung Bioabfälle
Dipl.-Ing. Gerhard Halm
Optimierungen der Abfallwirtschaft sind durch attraktive Serviceleistungen und nachvollziehbare Preisgestaltungen möglich.
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