Fachartikel zum Thema 'Technischer Umweltschutz':
Die Forschung und Entwicklung solarthermischer Turmkraftwerke in Verbindung mit solar-hybrid befeuerten Gasturbinen wurde während der letzten Jahre kontinuierlich vorangetrieben und konnte in einem Systemtest erfolgreich auf der Plataforma Solar de Almería (PSA, Spanien) demonstriert werden. Aktuelle Entwicklungsarbeiten befassen sich mit Anlagen für den Einsatz in Kraft-Wärme- Kopplungs-Anwendungen. Dabei sollen die heißen Abgase der Gasturbine z. B. zur Kälteerzeugung
oder zur Meerwasserentsalzung genutzt und damit höchste solare Wirkungsgrade erzielt werden.
Solarthermische Kraftwerke kommen aus ihrer Nische. Die Stromerzeugung mit der Kraft der Sonne ist im Aufschwung. Die Forderung nach deutlich reduzierten Kohlendioxid-Emissionen hat mehrere Staaten bewegt, Förderinstrumente zur Verfügung zu stellen, mit denen die Markteinführung solarthermischer Kraftwerke unterstützt wird. So wurde beispielsweise in Spanien die Vergütung für solarthermisch erzeugten Strom in Höhe von ca. 26 Cent pro Kilowattstunde gesetzlich festgelegt. Diese Förderinstrumente sind derzeit notwendig, da aus wirtschaftlicher Sicht solarthermische Kraftwerke gegenüber konventionellen Kraftwerken noch nicht wettbewerbsfähig sind. Hauptziel der Weiterentwicklung dieser Technologie ist es daher, die Stromgestehungskosten zukünftiger solarthermischer Kraftwerke zu reduzieren. Weltweit sind solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von etwa zehn Gigawatt in der Planung oder im Bau. Die ersten Anlagen gingen bereits in Betrieb.
| Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH - energie | wasser-praxis | |
| Quelle: | Heft 9 - 2009 (September 2009) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis: | € 4,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Stefano Giuliano Dr.-Ing. Reiner Buck | |
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Voll unter Strom: Bis 2050 Versorgung durch Erneuerbare Energien möglich – vielleicht:
© Deutscher Fachverlag (8/2010)
Die Europäische Klimastiftung (ECF) hat eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft veröffentlicht.
Geothermie-Industrieforschungsanlage zur Untersuchung hybrider Erdwärmesondenkonzepte
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH - bbr (2/2010)
Erdwärmetiefsonden zur Nutzung oberflächennaher Geothermie weisen für Raumheizzwecke ein hohes Wachstumspotenzial auf. Den bestehenden Konzepten der Erdwärmenutzung ist jedoch der Nachteil eigen, dass sich durch die langsame Abkühlung des Untergrundes aufgrund des fortschreitenden Wärmeentzuges die Arbeitszahl der angekoppelten Wärmepumpen verschlechtern kann und damit der Verbrauch an Primärenergie ansteigen würde. Es muss somit nicht gewährleistet sein, dass diese Heizsysteme über eine Nutzungszeit von 15 bis 20 Jahren mit gleichbleibend hoher Effizienz betrieben werden können.
Zur Berechnung der Vorwärmleistung bei der isenthalpen Drosselung
von Erdgas – Teil 1
© Oldenbourg Industrieverlag (8/2010)
Im Rahmen dieses Beitrages werden verschiedene Näherungsverfahren für die Berechnung der Vorwärmleistung bei der isenthalpen Drosselung von Erdgas in Gas- Druckregelanlagen (GDRA) diskutiert. Alternativ zu DVGW- G 499 (1997) bzw. DVGW- G 499 (2007) wird eine mögliche Vorgehensweise, die auf der Verwendung von Approximationsgleichungen für die Enthalpie von Erdgasen aufbaut, vorgeschlagen. Ergänzend werden ausgewählte Kriterien, die für die Festlegung der minimal möglichen Gasaustrittstemperatur maßgebend sind, diskutiert. Für den Sättigungswassergehalt von Erdgasen werden in Anlehnung an die im Gasfach eingeführten Zusammenhänge nach Bukacek Gebrauchsgleichungen entwickelt und vorgestellt. Hydratbildungskurven werden für ausgewählte Referenzgase angegeben.
Collaborative Natural Gas R&D in Europe – The GERG Approach
© Oldenbourg Industrieverlag (8/2010)
Natural gas is and will continue to be a major contributor to the energy requirements and the well-being of Europe for many decades to come. R&D is essential to this and will ensure the continued availability and efficient use of this precious resource and, although the gas industry is mature, it is imperative that it develops the latest technology to be in a position to adapt to new and changing requirements.
Oxygen Content in Natural Gas Infrastructure
© Oldenbourg Industrieverlag (8/2010)
Traces of oxygen may cause signifi cant damage to the natural gas infrastructure due to corrosion or the formation of (elemental) sulphur if oxygen-bearing gas reaches wet areas, e.g. as in natural gas storage facilities. The amendment of the Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV), which became effective in April 2008, foresees the fraction of biogas in the natural gas grid increasing to 10 billion cubic metres per annum until 2030. By the injection of processed biogas, oxygen will be introduced into the natural gas infrastructure. Therefore it is necessary to limit the oxygen content to a very small amount at those injection points which may be within reach of such wet areas.
