Wiederverwendung

Handeln, ohne dass Abfälle entstehen, ist ökoeffizient: Werden Abfälle vermieden, sind sie nicht zu entsorgen. Damit wird keine Energie benötigt und es fallen keine Kosten und Emissionen auch klimarelevanter Art an.

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Neueste Fachartikel
 
Der Lehrstuhl für Abfallverwertung und Abfalltechnik der Montanuniversität Leoben bearbeitet eine Vielzahl von Forschungsprojekten zu den Themen stoffliche und energetische Verwertung und umweltgerechte Behandlung und veranstaltet in regelmäßigen Abständen Tagungen zu Themen wie Recycling, Abfallwirtschaft und Deponietechnik. 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Artikel der "Recy & DepoTech" präsentieren, der größten Abfallwirtschaftstagung in Österreich.
 
Alle Artikel der Veranstaltung >>>
 
Das neue Kreislaufwirtschaft-Paket: Geniestreich oder heiße Luft?
Dr. Andreas Bartl

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2015 ein sog. Kreislaufwirtschaftspaket vorgestellt. Das Paket schlägt die Änderung einiger Richtlinien im Bereich Abfallwirtschaft vor, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft verbessert, Arbeitsplätze geschaffen und die Umwelt geschützt werden sollen.


Untersuchung der Zusammensetzung von Elektrokleingeräten und Entwicklung einer Demontagedatenbank
Dipl.-Ing. Mag. Peter Beigl, Dr. Stefan Salhofer

Die Verbesserung von Verfahren zur Aufbereitung und Verwertung von Elektroaltgeräten (EAG) erfordert umfassendere Methoden und Datengrundlagen zur Charakterisierung dieses heterogenen Abfallstroms. Der derzeitige Schwerpunkt der Beprobung von EAG basiert zumeist auf analytischen Verfahren von wertstoffreichen Bauteilen wie z.B. Leiterplatten. Die Zusammensetzung des Abfallstroms basierend auf den typischen Eigenschaften von Produktgruppen wurde bisher kaum untersucht.


Bioabfall vs. organikreiche Restabfälle als Co-Substrat für bestehende Faultürme auf Kläranlagen
Michael J. Meirer, Dr.-Ing. Wolfgang Müller, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis

In diesem Projekt wurde bzw. wird untersucht, ob es möglich ist, den biogenen Anteil von Restabfällen derart aufzubereiten, um sie als alternatives Co-Substrat zu den derzeit verwendeten getrennt gesammelten Bioabfällen in den Faultürmen von Kläranlagen einsetzten zu können. Die Bioabfälle könnten somit wieder höherwertig verarbeitet und dem Nährstoffkreislauf rückgeführt werden.



Nachrichten >>>

Neues Verpackungsgesetz passiert den Bundesrat - Künftig mehr Recycling und höhere Effizienz
Das Verpackungsgesetz hat heute im Bundesrat die letzte parlamentarische Hürde genommen. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen haben die Länder den Kompromiss akzeptiert, den das Bundesumweltministerium erarbeitet hatte. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die Entscheidung des Bundesrats als einen Sieg der Vernunft. Mit dem neuen Gesetz wird die bestehende Verpackungsverordnung weiterentwickelt. Ziel ist es, das Recycling – aber auch die Vermeidung – von Verpackungsabfällen noch stärker zu fördern.

Verpackungsgesetz im Bundesrat: Chance für mehr Ressourcenschutz und Bürgerfreundlichkeit nicht genutzt
Der Bundesrat hat heute dem Verpackungsgesetz zugestimmt. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ist von dem Ergebnis enttäuscht. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp: „Das Verpackungsgesetz macht die Kreislaufwirtschaft nicht ökologischer. Weder werden die Verpackungsmengen dadurch sinken, noch wird deutlich hochwertiger recycelt werden. Außerdem bleibt die für den Bürger wenig verständliche Trennung von Verpackungen und Nichtverpackungen bestehen. Damit wurde eine große Chance für mehr Ressourcenschutz und Bürgerfreundlichkeit vergeben.“

Hendricks: „Bundesregierung treibt die Neustrukturierung im Atombereich voran“
Nach der Neuordnung der behördlichen Zuständigkeiten für die Endlagerung hochaktiver radioaktiver Abfälle stellt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch den Betrieb von atomaren Zwischenlagern auf neue Füße. Diese bisher von den Atomkonzernen wahrgenommene Aufgabe fällt in Zukunft in die Verantwortung des Bundes. Die zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) wird zu 100 Prozent in den Besitz des Bundes übergehen. Zu ihrem Geschäftsfeld gehören künftig nicht nur die zentralen Zwischenlager in Gorleben und Ahaus, sondern ab 2019 auch die 12 dezentralen Zwischenlager an den AKW-Standorten. Zudem wird sie in einem weiteren Schritt auch die Verantwortung für die 12 Lager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und Rückbau der Atomkraftwerke übernehmen.



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