Nachhaltige Biogasbereitstellung in Deutschland© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2013)
Die Bereitstellung von gewissen Substraten zur Biogaserzeugung wird teilweise kontrovers diskutiert („Tank-oder-Teller“- Diskussionen, „Vermaisung“ der Landschaft etc.). Im DVGW-Forschungsprojekt „Potenzialstudie zur nachhaltigen Erzeugung und Einspeisung gasförmiger, regenerativer Energieträger in Deutschland (Biogasatlas)“ wurde deshalb untersucht, wie hoch die Biogaserzeugungspotenziale unter Berücksichtigung verschiedenster Nachhaltigkeitsfaktoren sind.
Biomethanerzeugung: Bewährtes weitergedacht© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2013)
Unter den Verfahrenstechniken für die Biogasaufbereitung erfährt die membranbasierte Gaspermeation derzeit neue Beachtung. Gründe hierfür sind deutliche Entwicklungsfortschritte im Hinblick auf Produktgasqualität und Methanverlust. Darüber hinaus sind Membrananlagen eine leistungsstarke und wirtschaftliche Lösung für Märkte mit entsprechenden Rahmenbedingungen, in denen Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Regionales Virtuelles Kraftwerk – Eine Ist-Stand-Analyse© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2013)
Die politisch und gesellschaftlich gewollte Umgestaltung des Energiesektors in Deutschland stellt die regionalen und überregionalen Versorgungsunternehmen vor große Herausforderungen. Zu nennen ist hier insbesondere die Integration der regenerativen Energien in die Versorgungsstrukturen. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten zum großen Teil auf den Elektroenergiesektor. In den nachfolgenden Ausführungen wird über zwei aktuelle Forschungsvorhaben berichtet, die Lösungsansätze suchen, um Kleinst-KWK-Anlagen neben dem isolierten Bereich auch im Verbund zu betreiben.
Ride the Tide – Tidenturbinenforschung an der TU Berlin© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2013)
Neben den bekannten Technologien zur Energiegewinnung mittels der Wasser-, Solar- oder Windkraft, besteht auch die Möglichkeit zur Nutzung von Gezeitenströmungen durch sogenannte Tidenturbinen. An diese Anlagen werden besondere Anforderungen gestellt, insbesondere im Hinblick auf ihre Strömungsmechanik und Strukturdynamik. Daher werden an Technischen Universität (TU) Berlin unterschiedliche, interdisziplinäre Auslegungs- und Theorieansätze im Rahmen eines Forschungsvorhabens diskutiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf Tidenturbinen untersucht.
Erlöspotenziale von „Power to Gas“ am Markt für negative Sekundärregelleistung© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2013)
Die hier gezeigten Beispielrechnungen illustrieren exemplarisch die hohe Relevanz der Erlöse für die Bereitstellung von Regelleistung und -energie für die Wirtschaftlichkeit von P2G (Power to Gas). Für eine fundierte Bewertung der Erlöspotenziale einer P2G-Anlage am Regelleistungsmarkt sind anlagenspezifische und detaillierte Modellierungen notwendig. enervis verfügt hierzu über am Markt erprobte Modelle, die unter anderem den Regelenergiemarkt auf Basis von Marktszenarien modellieren können.
Kapazitätsbedarf in den Gasverteilnetzen© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2013)
Genügen der Netzentwicklungsplan und die regulatorischen Rahmenbedingungen den Anforderungen der Verteilnetzbetreiber? Am Beispiel der Erdgasversorgung in Dortmund wird die Entwicklung des Kapazitätsbedarfs im Verteilnetz von DEW21-Netz und deren Anforderung an den NEP dargestellt.
Helix-Sondenfelder zur Nutzung von Erdwärme - ein Praxisbeispiel© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Dank ihrer Spiralform sind sogenannte Helix-Sonden mit einer Rohrlänge von 40 Metern nur drei Meter hoch: viel Wärmetauscherfläche auf kleinem Raum. Damit erweisen sie sich als ideale Lösung für die Geothermienutzung an Orten, an denen aus geologischen Gründen nicht tief gebohrt werden kann. Der Beitrag zeigt beispielhaft die Planung eines langfristig auf die Nutzeranforderungen angepassten Helix-Sondenfeldes für den Neubau einer Produktionsstätte.
Überprüfung der Wirksamkeit einer Erdwärmesondensanierung© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Ein Anlass für die Sanierungsnotwendigkeit einer Erdwärmesonde ist ein baulicher Missstand an der Erdwärmesonde: Das Hinterfüllungsmaterial im Ringraum entfaltet keine ausreichend hydraulisch abdichtende Wirkung. Welches Sanierungsverfahren herangezogen wird, hängt von den lokalen Besonderheiten hinsichtlich des geologischen Untergrundaufbaus, dem Grundwasserfließen am Standort und der Zugänglichkeit der Sondenrohre ab. Das heißt, es handelt sich immer um eine Einzelfallentscheidung. Unabhängig davon muss das Verfahren nicht nur geeignet sein, den Schaden zu beheben, sondern der Erfolg der Sanierungsmaßnahme sollte auch konkret durch begleitende geophysikalische Messungen nachweisbar sein.
Breitbandausbau – Markteinstieg für Leitungsbauunternehmen?© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Der Bedarf an breitbandigen Telekommunikationsanwendungen wächst auch in Deutschland stetig. Die dadurch notwendig werdenden Investitionen in moderne Kabel- und Leerrohrinfrastrukturen liefern der Baubranche neue Geschäftsmöglichkeiten für die kommenden Jahre. Hier kann sich für die Leitungsbaubetriebe ein interessantes Betätigungsfeld eröffnen, wenngleich die meisten Unternehmen mit dem Einstieg in die Telekommunikationsbranche fachliches Neuland betreten.
Flowback beim Fracking© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Unter Fracking versteht man eine Methode der Gewinnung von Erdgas, bei der großräumige unterirdische Lagerstätten horizontal angebohrt und in diese Flüssigkeiten gepresst werden, um das Gestein aufzubrechen, damit Gase leichter zu den Bohrungen gelangen und gefördert werden können. Das gashaltige Gestein, in Deutschland häufig Schiefer, wird durch Einpressen von Wasser mit hohem Druck aufgesprengt. Hierdurch und unter Zuhilfenahme von dem Wasser beigefügten Chemikalien wird Gas freigesetzt.