Deponiebewirtschaftung

Leider gelten Deponien auch heutzutage noch immer als eine der wichtigsten abfallwirtschaftlichen Senken

alle Fotographien von: Heinrich Wegmann
 


Zurückholen statt abbauen: Ein cleveres Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2016)
Weltweit werden zurzeit Verfahren erprobt, die an unterschiedlichen Stellen der Abwasser- und Klärschlammentsorgung ansetzen, um das elementar wichtige Element Phosphor zurückzugewinnen. An der Universität Stuttgart wurde gemeinsam mit Partnern das so genannte Stuttgarter Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm entwickelt. Es kommt in der Kläranlage Offenburg als Pilotanlage großtechnisch zum Einsatz.

Rückgewinnung von Filtersanden durch Trennung von Aktivkohle-Sand-Gemischen aus der Langsamsandfiltration
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Mit der Errichtung einer Sandwäsche in der Wassergewinnung Westhofen ist eine verfahrenstechnisch wirkungsvolle Trennung von Aktivkohle-Sand-Gemischen ermöglicht worden. Die Durchführung routinemäßiger Qualitätskontrollen des gewaschenen Sandes sichert die Wiederverwendung des Materials in der Langsamsandfiltration. Aufgrund der guten Erfahrungen mit der neuen, in Teilen innovativen Technik wurden im Rahmen eines Sanierungsprogramms die bei WWW bestehenden Sandwäschen älterer Bauart auf die neue Technik umgerüstet.

Runderneuerung des Wasserwerkes Süderelbmarsch – Teil 2: Verfahrensumstellung der Spülwasserbehandlung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
HAMBURG WASSER saniert das 1956 erbaute Wasserwerk Süderelbmarsch umfassend und passt es verfahrenstechnisch an den Stand der Technik an (siehe auch „DVGW energie | wasser-praxis“ 7-8/2014). Neben der Trinkwasseraufbereitung wird auch die bisherige klassische Behandlung des Filterspülwassers über Schwerkraftabscheidung des Eisen- und Manganschlamms verändert. Durch die Kapazitätserhöhung des Werks fällt zukünftig deutlich mehr Spülwasser an, das nicht mehr innerhalb der vorhandenen drei Absetzbecken bis zum geforderten Einleitgrenzwert von ≤ 1 mg/l Eisenges. aufbereitet werden kann. Deshalb wird derzeit eine neue Anlage zur kontinuierlichen Behandlung des Spülwassers installiert.

Die Energie unter unseren Füßen: Projekte zur Abwasserwärmenutzung in Oldenburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Die Rückgewinnung und energetische Nutzung der Abwasserwärme ist spätestens seit dem Jahr 2012 mit dem Betrieb einer gemeinschaftlichen Pilotanlage des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes und des Instituts für Rohrleitungsbau in Oldenburg angekommen. Seitdem hat sich dort im Bereich der Abwasserwärmerückgewinnung aus der Kanalisation einiges getan: So wurden wichtige Betriebsparameter näher untersucht, Netzwerke geknüpft und Potenziale im Stadtgebiet aufgezeigt. Konkret wurde im Jahr 2015 die größte Anlage dieser Art in Deutschland gebaut und inzwischen teilweise in Betrieb genommen. Eine zusammen mit dem iro und der Jade Hochschule am Standort Oldenburg entwickelte Potenzialstudie weist weitere mögliche Anlagenstandorte aus, von denen einige bereits in der Planungsphase sind oder kurz vor der Realisierung stehen.

Anwendungsreife erreicht
© Rhombos Verlag (6/2015)
Das P-RoC-Verfahren ermöglicht die Phosphor-Rückgewinnung aus Abwässern von Kommunen, Landwirtschaft und Industrie

Modernisierung der Kläranlage Bremen-Farge - Optimierung der Energieerzeugung und der Klärschlammentsorgung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Die energetische Optimierung einer Abwasserreinigungsanlage ist eine komplexe Aufgabe. Anhand des Fließweges des Abwassers durch die Kläranlage Bremen Farge werden dort einige umgesetzte Maßnahmen vorgestellt. Die Energieerzeugung aus den Faulgasen der Klärschlammbehandlung steht hier im Mittelpunkt, ist aber nicht die einzige effektive Maßnahme.

Selbstüberwachung öffentlicher Abwasseranlagen – Aufgezeigt an der nordrhein-westfälischen SüwVO Abwasser (Teil II)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Nicht nur die unmittelbare Gewässerbenutzung durch das tatsächliche Einleiteverhalten der einzelnen Sonderbauwerke „Regenüberlaufbecken“ und „Stauraumkanal“ der Ortsentwässerung wird durch die SüwVO Abw abgefragt, sondern „bei Bedarf“ auch die Mengen der aufgrund der Drosselung zurückgehaltenen und nicht entlasteten, sondern der „Abwasserbehandlungsanlage“ zugeleiteten Abwassermengen.

Bau von Stauraum in der Mischwasserkanalisation von Berlin-Charlottenburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Um bei starkem Regen Mischwasserüberläufe in den Landwehrkanal zu verhindern, erweitern die Berliner Wasserbetriebe in Berlin-Charlottenburg unter der Fasanen und der Kantstraße die bestehende Kanalisation hydraulisch und bauen sie auf 1,8 Kilometer Länge zu einem bewirtschafteten Stauraumkanal mit einer Kapazität von 2.700 Kubikmetern um. Ein erster, 542 Meter langer Abschnitt, auf dem auch eine U-Bahn-Linie unterquert wurde, ist bereits fertiggestellt. Der neue Kanal in Dimensionen DN 1600 bis DN 1400 im anstehenden Grundwasser wird ausschließlich im Vortrieb errichtet, wobei im ebenso schmalen wie dicht belegten Straßenraum der schwierige Baugrund zu den zentralen Herausforderungen gehört.

Mikroschadstoffe aus Abwasseranlagen in Rheinland-Pfalz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2015)
In der Nahe erfolgt eine frachtbasierte Bewertung der Gesamtemissionen für ausgewählte Mikroschadstoffe. Ein Überblick über die Ergebnisse der Messkampagnen im Ablauf fünf ausgewählter kommunaler Kläranlagen wird gegeben. Diese werden hinsichtlich des Einflusses der Siedlungscharakteristik auf die Emission von Mikroschadstoffen und deren Dynamik diskutiert [1].

Durch Raumanalysen das energetische Potenzial von Abwasser heben
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2015)
Die Nutzung von Wärme aus Abwasser kann ein Baustein einer kommunalen Gesamt Strategie zur Senkung des Primärenergiebedarfs sein und zur Reduktion des CO2 – Ausstoßes beitragen. Im Vorfeld von Einzelentscheidungen, die Investoren und Bauwillige an konkreten Standorten zu treten haben, kann eine strategisch ausgerichtete Standortauswahl genutzt werden, um zukünftige Interessen und Bauaktivitäten zu koordinieren. Ein Ansatz zur Unterstützung der Suche technisch einfach zu erschließender Standorte wird vorgestellt, der Entscheidungsträgern einen ersten Überblick bietet.

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