Wiederverwendung

Handeln, ohne dass Abfälle entstehen, ist ökoeffizient: Werden Abfälle vermieden, sind sie nicht zu entsorgen. Damit wird keine Energie benötigt und es fallen keine Kosten und Emissionen auch klimarelevanter Art an.

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Anspruchsvolle Großprofil-Sanierung mit UV-lichthärtendem Liner in der historischen Altstadt von Tournai
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Die Sanierung eines Abwasserkanals mit einem UV-lichthärtenden GFK-Schlauchliner im belgischen Tournai war für das Sanierungsunternehmen Godart ein technologisch wie auch logistisch höchst anspruchsvolles Projekt: Der gemauerte Kanal in einem unten rechteckigen und oben halbrunden Sonderprofil mit dem Durchmesser DN 960 an der zum UNESCO-Welterbe zählenden Kathedrale Notre-Dame war stark beschädigt. In einem ersten Schritt mussten die Sanierungsspezialisten in dem Kanal im Altrohrzustand III deshalb mit eingemauerten GFK-Halbschalen zunächst eine glatte elliptische Form schaffen, bevor der Liner mit einer tragenden Laminatschicht von 16,3 mm eingezogen werden konnte. Enge Schächte, Richtungsänderungen von zehn Grad und hoher Zeitdruck beim Einbau der Liner machten diese Baustelle zu einem Referenzprojekt für die grabenlose Sanierung.

Der Einfluss der Stichprobengröße auf die Ergebnisse der Kanalzustandsprognose
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2015)
Der Einfluss der Stichprobengröße auf die Ergebnisse der Kanalzustandsprognose wird analysiert. Aus den statistisch-stochastischen Modellierungen ergibt sich, dass eine für die Kanalzustandsprognose repräsentative Stichprobe aus mindestens 500 Objekten bestehen sollte. Schlüsselwörter: Kanalnetz, Grundstücksanschluss, Kanalzustandsprognose, Weibullverteilung, Monte-Carlo-Methode.

Fremdwasser in Kanalisationsnetzen: Keine Sanierung, wenn das Grundwasser steigt?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Rund zwei Milliarden Kubikmeter Fremdwasser belasten jährlich Deutschlands Kanalnetze und Kläranlagen. Hydraulisch überlastete Netze führen zur Verschmutzung von Oberflächengewässern, hydraulisch überlastete Kläranlagen leiden unter reduziertem Wirkungsgrad. Die Fremdwasserfracht stammt überwiegend aus undichten Abwasser-Kanalisationsnetzen. Der RSV - Rohrleitungssanierungsverband e. V. nimmt deshalb eine aktuelle Veröffentlichung des Umweltbundesamtes (UBA) zu diesem Thema zum Anlass, auf die ungebrochene Bedeutung konsequent realisierter Kanalsanierungsprogramme hinzuweisen.

Welches Sanierungsverfahren bei welchem Schaden?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Für eine erfolgreiche Sanierung muss der Sanierungsplaner Funktionsweise, Risiken und Einsatzgrenzen der verschiedenen Verfahren kennen, um das geeignete Verfahren oder die Verfahrensgruppe festlegen zu können. Nicht jedes Sanierungsverfahren ist für jedes Schadensbild gleichermaßen geeignet. Darüber hinaus sind bei der Auswahl auch die haltungsspezifischen Randbedingungen und die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen, da hierin Ausschlusskriterien bestehen können.

Schlauchlining ist kein Selbstläufer – der Teufel steckt im Detail
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Die Renovation bestehender Abwasserkanäle ist fester Bestandteil der täglichen Arbeit der Entwässerungsnetzbetreiber. Der Anteil der geschlossenen Verfahren zur Instandsetzung von Entwässerungsanlagen steigt stetig an und man darf davon ausgehen, dass diese Arbeitstechnik aufgrund der mittlerweile vorliegenden, mehrjährigen Erfahrungen als Selbstläufer zu sehen ist. Die Praxis zeigt jedoch leider ein anderes Bild, denn der Teufel steckt, wie so oft, im Detail: Beginnend mit der Qualität und der Tiefe der Grundlagendatenerhebung, über die Abstimmung aller Schnittstellen im Planungsprozess bis hin zur Vollständigkeit und Klarheit der Vertragsgrundlagen mit der ausführenden Firma gibt es eine Vielzahl von Punkten, die es zu beachten gilt, um den „roten Faden“ auf dem Weg zur erfolgreichen Linersanierung nicht zu verlieren.

Schlauchlining mit Warmwasserhärtung: Ökologie und Ökonomie im Gleichtakt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Die grabenlose Sanierung eines stark mit Fremdwasser belasteten Hauptsammlers per Schlauchlining in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Linden war ein technisch, ökologisch und organisatorisch gleichermaßen bemerkenswertes Projekt. Die Investition von ca. 1,1 Mio. Euro amortisiert sich über deutliche Einsparungen bei Abwasserabgaben und Betriebskosten. Damit wird deutlich, dass Kanalsanierungen nicht nur die Umwelt schonen und Rechtssicherheit schaffen, sondern auch die kommunalen Abwasseretats entlasten. Lindens Kanalnetz ist ein reines Mischwassersystem von ca. 8.000 m Länge, wobei allein über den Hauptsammler das Abwasser von ca. 80 % der Haushalte entsorgt wird.

Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen – Ergebnisse aus Forschung und Praxis (Teil 2)
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2015)
Dichtheitsprüfungen an Abwasserdruckleitungen stellen für einen Großteil der Inspektionsdienstleister weiterhin eine erhebliche und oft nicht zu bewältigende Herausforderung dar – das ist eine der zentralen Erkenntnisse einer vom IKT durchgeführten Untersuchung. Nachdem im ersten Teil des Beitrags (vgl. bbr 6/2015) einzelne Inspektionstechniken erläutert und die Probleme bei der Auswahl eines geeigneten Sanierungsverfahrens aufgezeigt wurden, wird nachfolgend ein qualitatives Risikomodell für den Praxiseinsatz vorgestellt.

Ein „großes Maul“ aus GFK für Unnas Kortelbach-Sammler
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Der Kortelbach-Sammler ist ein vor Jahrzehnten verrohrter und ins Kanalnetz der Stadt Unna integrierter begehbarer Maulprofil-Kanal. Schwerste Schäden und problematische Randbedingungen machten ihn zu einem dringlichen Sanierungsfall auf höchstem technischen Niveau. Die Sanierung durch ein Relining mit maßgefertigten GFK-Profilen setzte eine unterirdische Umleitung der Vorflut ebenso voraus wie eine teilweise Erneuerung der Bauwerkssohle: eine extreme Herausforderung für Planung, Projektvorbereitung und Baudurchführung.

Gesamtheitliche Kanal-TV-Inspektion als Basis zur Sanierungsplanung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Täglich werden viele Kanäle erneuert, repariert oder saniert. Eine nachhaltige Kanaluntersuchung ist in den wenigsten Fällen Basis für eine gesamtheitliche Sanierungsplanung. Gesamtheitlich heißt, dass alle Rohre, also auch die Anschlusskanäle, genauestens untersucht und in der Lage vermessen sind bzw. in 3D dargestellt werden. Der Einsatz eines Kamerasystems mit elektronischer Lagevermessung, welches auch verzweigte Hausanschlüsse untersuchen kann, ist hierfür unabdingbar. Vorgestellt wird ein Modellprojekt zur Sanierungsplanung von Abwasserleitungen in der Sächsischen Gemeinde Weinböhla, bei dem im Rahmen einer Kanal-TV-Inspektion 3D-Technik zur Erfassung von Haupt- und Anschlussleitungen eingesetzt wurde.

Sanierung privater Kanäle
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Es steht schlecht um die privaten Leitungsnetze: Fachleute aus der Grundstücksentwässerung sprechen davon, dass rund die Hälfte der privaten Kanäle beschädigt sind. Verschiedene Sanierungstechniken stehen zur Auswahl. Ziel bei der Sanierung der Grundstücksentwässerung ist, dichte, standsichere und betriebssichere Abwasserleitungen über eine angestrebte Nutzungsdauer herzustellen.

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