Wenn die Sonne Beton zerschlägt: Brecheranlage arbeitet mit Elektroantrieb und Photovoltaik-Strom© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2013)
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Nord- und Ostsee erlebte Oliver Strunk in Glüsing bei Heide den Boom von Windkraftanlagen und den Run auf die Solarstromenergie mit. Im Rahmen des Aufbaus eines großzügigen Recyclinghofs mit angeschlossener Kiesgrube stellte Strunk seit 2009 Dachflächen auf seinen Betriebsgebäuden für Photovoltaikanlagen zur Verfügung, die ca. 326 kW Strom für den Eigenbedarf erzeugen.
Editorial: Kampf um die Ressourcen© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2013)
Das Bevölkerungswachstum wird global ebenso weitergehen wie der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen. Auch wenn sich die Steigungen dieser Kurven langfristig abschwächen werden, so ist es doch nicht unwahrscheinlich, dass es in absehbarer Zeit zu Verteilungskämpfen auf unserem Planeten kommen wird. So die wenig beruhigende Einschätzung von Wissenschaftlern, die sich kürzlich in Berlin zur alljährlichen Recycling- und Rohstoffkonferenz trafen.
Wie altern Deponien?© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Siedlungsabfalldeponien haben ein äußerst inhomogenes und komplexes Innenleben. In ihnen sind Materialien unterschiedlichster Herkunft und Eigenschaft vertreten. Die organischen Bestandteile mit ihrem Potenzial zur Deponiegasbildung stehen hierbei im besonderen Fokus. Unter der Beteiligung verschiedener Bakterien wird das organische Material im Deponiekörper für kurze Zeit aerob, danach die längste Zeit anaerob umgesetzt und das über einen Zeitraum von bis zu 200 Jahren. Das Endprodukt dieser organischen Umsetzung sind neben Spurenelementen im Wesentlichen Kohlendioxid (ca. 45%) und Methan (ca. 55%). Beide Gase werden als Treibhausgase eingestuft, wobei das Methan im Vergleich zu Kohlendioxid eine über das 23-fache höhere Wirkung (Aufgrund des COP-Beschlusses ab 2012) auf die Klimaerwärmung hat. Hieraus leitet sich die Auflage ab, dass Deponiegasemissionen kontrolliert abgeführt werden müssen.
Wirbelsturm zerfasert Fiberglasstücke: Querstromzerspaner schafft auch High-Tech-Materialien aus GFK© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2012)
Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) finden sich in Stoßfängern und Karosserien der Automobile, in den Leitwerken der Flugzeuge, in Windkraftanlagen, Paddelbooten und auch in Abwasserrohren und Trinkwassertanks. Die korrosionsresistenten, langlebigen und sehr stabilen Werkstoffe sind hoch geschätzt. Für das Recycling stellen die Materialien allerdings aus den gleichen Gründen eine große Herausforderung dar. Ein Querstromzerspaner versuchte sich auch an diesem Material.
Vorsorge tut Not: Chancen und Risiken von Nanotechnologien – Teil 2© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2012)
Viel weiß die Wissenschaft noch nicht darüber, wie nano-kleine Partikel und Fasern auf Mensch und Umwelt wirken. Was bekannt ist, gibt jedoch hinreichend Anlass zur Besorgnis. Vorsorglich schlägt der Sachverständigenrat für Umweltfragen daher eine Fülle von Maßnahmen vor, die es in sich haben.