Rheinquerung bei Bingen – Stromversorgung wichtiger Trassen mittels grabenloser Technik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Die Deutsche Bahn AG hat den Neubau einer Einspeiseleitungstrasse veranlasst, um die Stromversorgung wichtiger Strecken für den Güter- und Fernverkehr zu sichern. Die etwa 3,5 km lange Stromtrasse wurde auf ganzer Länge erdverlegt geplant und hergestellt. Hierbei wurden für rund 50 % der Strecke Sonderbauwerke zur Unterquerung von Hindernissen erforderlich – etwa für die Unterquerung des Rheins auf ca. 1.300 m Länge, in geschlossener Bauweise mittels Rohrvortriebsverfahren. Neben Planungsphase und Bauausführung werden auch die Rolle einer fachtechnischen Baubegleitung sowie die Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien während der Bauausführung beleuchtet.

Der spannende Geothermiemarkt Türkei
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Einer der momentan interessantesten Geothermiemärkte ist die Türkei, die aufgrund ihrer besonderen geologischen Lage ein enormes geothermisches Potenzial aufweist. Mit einem Wachstum von mehr als 500 MW installierter elektrischer Leistung in den letzten sechs Jahren, davon 100 MW allein in 2015, zeigt die geothermische Entwicklung des Landes eine hohe Dynamik. Auch in der geothermischen Wärmenutzung befindet sich die Türkei mit zahlreichen Fernwärmenetz-Projekten und anderen industriellen Anwendungen in einer Vorreiterrolle. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Sowohl Investitionen wie auch geothermische Ressourcen sind noch nicht ausgeschöpft und viele weitere Anlagen befinden sich im Bau.

Leistungsbeschreibung der Baugrundverhältnisse durch Angabe von Homogenbereichen nach ATV DIN 18300 beim Leitungstiefbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
In nahezu jedem Leistungsverzeichnis für den Leitungstiefbau wurden bislang die Bodenklassen 1 bis 7 der ATV DIN 18300 Erdarbeiten für die jeweiligen Leistungspositionen zum Aushub von Gräben und Baugruben herangezogen. Die Norm wurde nun überarbeitet und mit anderen VOB-Normen harmonisiert. Dabei wurden die konkret definierten Bodenklassen durch variabel zu definierende Homogenbereiche ersetzt.

Smart Meter: Datensicherheit und Datenschutz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Lange hat sich der Rollout hinausgezögert, aber mit dem vorliegenden Regierungsentwurf für das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ rückt der 1. Januar 2017 als neuer Smart-Meter-Einführungstermin in greifbare Nähe. Doch wie aktuell sind noch die Bedenken bezüglich Datensicherheit und Datenschutz intelligenter Messsysteme?

Herausforderung Marktraumumstellung – Projektstruktur aus Sicht eines Verteilnetzbetreibers
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Etwa 20 Prozent des deutschen Erdgasmarktes werden mit L-Gas versorgt. Aufgrund des kontinuierlichen Rückgangs der heimischen L-Gas- Förderung und der schrittweisen Reduzierung der Importe aus den Niederlanden werden seit diesem Jahr weitreichende Anpassungen der bisherigen L-Gas-Versorgungsgebiete in Nordund Westdeutschland auf H-Gas erforderlich. Bis etwa 2030 müssen in Deutschland ca. fünf bis sechs Millionen Gasgeräte an den höheren Wobbe-Index des H-Gases angepasst und die Transport- und Versorgungsnetze entsprechend umgestellt werden. Dieser Prozess wird als Marktraumumstellung bzw. L-/H-Gas- Anpassung bezeichnet.

Das Verfahren der Netzplanung als Vorbild für andere Infrastrukturplanungen?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2015)
For the admission of high-voltage lines that cross the borders of federal states or to other Member States of the European Union, the Energy Industry Act (EnWG) and the Energy Line Extension Acceleration Act (NABEG) contain special rules. These regimes allow for accelerated legally secure approval of these constructions so that the power lines necessary for the implementation of the energy transition can be completed in time. In addition to a legal needs test and the introduction of public participation at all stages of the plan approval upstream process, the Federal Trade Planning as a new instrument was introduced. It replaces the Zoning and line determination process and determines with binding effect for the subsequent planning approval process a route corridor for the high-voltage line. The legal protection is focused on the authorization decision. Subject of the following paper is the question of whether these changes in the approval process for high voltage lines in the Energy Industry Act and the NABEG can be transferred to other authorization procedures for infrastructure projects. The paper concludes that many elements are not new legislation. This applies in particular to the legal needs assessment and public participation. The process of public participation is, however, modified by the introduction of a resolution conference, to be carried out in the scoping process and early public participation, notwithstanding § 25 para. 3 VwVfG pretend mandatory. This procedure should be adopted in other approval procedures for infrastructure projects. This also applies to the Federal sectoral planning which contributes to accelerated procedure and a shift of complex scanning operations with relieving effects for the subsequent planning approval. On the other hand, a concentration of legal protection on the final approval decision is not recommended.

See-Anlandung im Winter durch angepasstes HDD-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Zwei Hochleistungsseekabel für Windstrom wurden im Mai 2015 von der Halbinsel Kintyre zum schottischen Festland bei Hunterston durch die Irische See verlegt. Im November 2014 erhielt LMR Drilling den Auftrag, rechtzeitig vor Eintreffen des Kabellegers zwei parallel verlaufende, 400 m ins Meer ragende Kabelschutzrohre (d = 560 mm) als Anlandungshilfe zu installieren. Das Bohrverfahren wurde während der Planung und Arbeitsvorbereitung durch LMR Drilling so angepasst, dass Arbeiten auf und unter Wasser auf ein Minimum reduziert werden konnten, da die Arbeitsbedingungen auf See im Winter selten geeignet sind. Die Bohrarbeiten begannen am 24. Januar; am 10. März waren beide Kabelschutzrohre zur Zufriedenheit des Kunden installiert.

KonStGas – Konvergenz der Strom- und Gasnetze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Damit das Stromnetz auch in Zukunft sicher und zuverlässig betrieben werden kann, müssen leistungsfähige, effiziente und kostengünstige Speichermöglichkeiten entwickelt werden. Entsprechende Forschungsvorhaben werden seit einigen Jahren von mehreren Bundesministerien im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ unterstützt. Unter den geförderten Vorhaben befindet sich auch das Projekt KonStGas: Basierend auf Modellierungen und Analysen des gesamten Energieversorgungssystems wird dabei untersucht, welche Potenziale die Kopplung von Strom- und Gasnetzen in ihrer Funktion als Energiespeicher und -verteiler bieten kann.

Smart KKS – Erkennen geringfügiger Beschädigungen der Umhüllung erdverlegter kathodisch geschützter Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) dient dem Schutz erdverlegter Stahlrohrleitungen gegen Einflüsse von außen und sollte einer möglichst kontinuierlichen Überprüfung unterliegen. Aktuelle KKS- Fernüberwachungssysteme übertragen zwar täglich Messwerte an Auswertezentralen, die von Fachpersonal ausgewertet werden, ermöglichen jedoch kein kontinuierliches Erfassen oder Auswerten von Messwerten. Der folgende Beitrag stellt das Konzept der Online Überwachung als neue Möglichkeit der KKS-Fernüberwachung dar.

Perspektiven zur Breitbandentwicklung in Deutschland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Vorgestellt werden aktuelle Maßnahmen und Handlungsfelder für die effiziente Umsetzung eines flächendeckenden Breitbandausbaus unter Betrachtung kommunaler Umsetzungsszenarien. Um den Breitbandausbau voranzubringen, müssen grundlegende Entscheidungen zur Organisation und Umsetzung des Ausbaus auf regionaler und überregionaler Ebene getroffen werden.

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