Wertstofftonne in gemeinsamer Trägerschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die Stadt Dortmund/Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) hat zum 01.01.2011 eine Systemumstellung in der getrennten Abfallsammlung vor dem Hintergrund des neuen KrWG vorgenommen. Über die im Stadtgebiet bereits vorhandenen Gelben Tonnen, in denen bis dato ausschließlich Leichtstoffverpackungen gesammelt wurden, konnten nun zusätzlich stoffgleiche Nichtverpackungen, Elektrokleingeräte sowie CDs miterfasst werden. Durch diesen Schritt wurde die bisherige Gelbe Tonne zur Dortmunder Wertstofftonne (DWT) aufgewertet. Wesentlicher Aspekt des Dortmunder Modells ist die gemeinsame Trägerschaft der Wertstofferfassung von Kommune und dualen Systemen.

Wertstofftonne mit Gebietsaufteilung in Berlin
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Zwei Jahre gemeinsame Wertstofftonne im Land Berlin. Die Orange Box der BSRund die Gelbe Tonneplus der ALBA-Gruppe wurden unter der Aufteilung der Sammelgebiete zu einer gemeinsamen Wertstofftonne entwickelt, deren Umsetzung inzwischen geübte Praxis geworden ist. Die Orange Box konnte als trockene Wertstofftonne gut recycelt werden. In der gemeinsamen Wertstofftonne werden 24 kg/Einwohner mit einem Kunststoffanteil von 50 % erfasst. Davon werden lediglich ca. 4 kgKunststoff/Einwohner stofflich recycelt. Die Pflichten des KrWG „Schadlosigkeit der Entsorgung“, „ökologische Vorteilhaftigkeit“ und „wirtschaftliche Zumutbarkeit“ werden thematisiert und in den Kontext der öffentlichen Siedlungsabfallentsorgung gestellt.

WSH – Kompaktes Bauen in der Stadt
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
- Stadtreinigung Hamburg - Recyclinghöfe der SRH - Kennzahlen - Bauliche Konzeptionen - Ausblick

Sammlung von Wert- und Problemstoffen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Das Unternehmen - 1966 gegründet - Familiengeführtes Unternehmen - über 280 Mitarbeiter - 9000m² WErareal in Südlohn und Halberstadt

Erfahrungen aus dem Re-Use Netzwerk Österreich
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Mit Inkrafttreten der EU-Abfallrahmenrichtlinie im Jahr 2008 wurde die bisherige dreistufige Abfallhierarchie durch eine fünfstufige ersetzt. Die neu eingeführte Stufe der „Vorbereitung zur Wiederverwendung 1führte zu intensiven Diskussionen in der Branche, wie diese neue Herausforderung umgesetzt werden könnte. In Österreich wurde vielfach der Weg eingeschlagen, dass sozialwirtschaftliche Einrichtungen mit der kommunalen Abfallwirtschaft zusammenarbeiten, um als Re-Use-Netzwerk vorhandene Kompetenzen zur Umsetzung der Vorbereitung zur WV zu nützen. In allen Re-Use-Netzwerken werden die Kernaufgaben Sammlung und Weitergabe, Logistik und Aufbereitung, Verkauf und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.

Gewerbliche Abfälle in der Biotonne?
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (4/2015)
Die Biotonne ist ein etabliertes Sammelsystem für organische Abfälle aus privaten Haushaltungen. Mit der verpflichtenden Getrenntsammlung ist einmal mehr die Frage aufgekommen, ob nicht auch gewerbliche Bioabfälle über dieses System mit erfasst werden können.

Bioabfallerfassung in verdichteten Gebieten und mit Unterflursystem
© IWARU, FH Münster (2/2015)
2009 haben die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und die Stadtreinigung Hamburg (SRH) zur Verbesserung der Getrenntsammlung eine Recycling-Offensive gestartet. Um auch die Getrenntsammlung im mehrgeschossigen Wohnungsbau zu steigern, hat die SRH ergänzend ein Bündnis zur Hamburger Recycling-Offensive mit den Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Hamburg (Wowi) geschlossen.

Ist die Einführung einer getrennten Bioabfallsammlung ökoeffizient?
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Die Ökoeffizienz der Biotonne zu beurteilen ist schwierig. Das Ergebnis hängt von den betrachteten Umweltparametern, deren Wertung und dem gewählten Bilanzraum ab. Gesamtökologisch ist die ausgeweitete Biotonne von deutlich geringerer Wirkung als vielfach angenommen.

Qualität in Müllabfuhr und Stadtreinigung: Bedeutung und Messbarkeit
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Seit ca. sechs Jahren wird auf nationaler wie europäischer Ebene eine intensive Diskussion über die Normung ausgewählter Kommunaldienstleistungen unter Angabe von Service Levels geführt. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Qualitätsbetrachtung in diesem Dienstleistungsspektrum zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Forschungen verfolgen das Ziel, für die haushaltsnahe Abfallsammlung praxisrelevante Qualitätsmerkmale abzuleiten und eine Methodik zu deren Messung sowie qualitätsbezogene Kennzahlen zu entwickeln.

Einführung Grundgebühr, Identifikation und Tourenplanung
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Mit Beschluss des Werkausschusses startete zum 01.01.2011 im Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, WBL, Eigenbetrieb des Stadt Ludwigshafen am Rhein, die Einführung eines Behälteridentifikationssystems im Bereich Restabfall-, Bioabfall- sowie Altpapier- und Leichtverpackungsbehälter (rd. 90.000 MGB) als erster Baustein einer modernen und zukunftsorientierten Ressourcenwirtschaft.

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