Kombinierte Restabfall- und Bioabfallverwertung mit integrierter Vergärung in der MBA Lübeck
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck betreiben im Abfallwirtschaftszentrum Lübeck eine MBA im System der Nassvergärung als integralem Bestandteil. Zur weiteren Auslastung der Anlage werden seit 2010 Bioabfälle parallel behandelt. Durch den 2-linigen Aufbau der Anlage waren dafür nur wenige Umbauten erforderlich. Im Betrieb mit Bioabfällen konnten hohe Verfügbarkeiten erreicht und zertifizierte Kompostqualitäten hergestellt werden. Der sehr geringe Störstoffanteil im Kompost sichert einen guten Absatz des Produktes. Der Gasertrag aus den Bioabfällen soll durch einen besseren Materialaufschluss deutlich erhöht werden. Aufgrund der guten Ergebnisse werden weitere Kapazitäten für die Behandlung von Bioabfall in der MBA Lübeck geschaffen.

Einheitliche Mindestanforderungen
© Rhombos Verlag (4/2014)
Für die Überarbeitung der Besten verfügbaren Techniken (BVT) für mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen hat das Umweltbundesamt im Arbeitsgruppenprozess konkrete Vorschläge entwickelt

Marktpotenziale und Stoffkreislaufschließung durch Sekundärschwefel aus der Biogasaufbereitung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Bis in die 1970’er Jahre wurde Schwefel hauptsächlich in Schwefelminen gefördert, wobei heutzutage der größte Teil des Schwefels durch Regenerierung wiedergewonnen wird. Dieser Anteil ist insbesondere in den letzten Jahrzehnten gestiegen, da die Grenzwerte für Schwefeloxidemissionen gesunken sind und daher mehr Schwefel aus dem Abgasstrom abgeschieden wird.

Ansätze für eine großtechnische Umsetzung eines biologischen Laugungsverfahrens zur Rückgewinnung von Schwermetallen aus Elektro- und Elektronikschrott
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die biologische Laugung stellt eine potentielle Möglichkeit zur effizienten Rückgewinnung von Metallen aus Abfallströmen dar. Am Lehrstuhl Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft der Universität Duisburg-Essen wurde eine kontinuierliche zweistufige Versuchsanlage konzipiert und gebaut. Die für die Laugung notwendigen Bakterienstämme können in einem Fermenter sicher kultiviert werden. Durch die Untersuchungen an der Versuchsanlage sollen eine ökonomisch und ökologisch optimale Prozessfahrweise und die entsprechenden Prozessparameter ermittelt werden.

Innovatives Monitoringtool zur Emissionsbewertung von biologischen Abfallbehandlungsanlagen und Deponien
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Anhand von drei verschiedenen Fallstudien wurde das Potential von einer mikrometeorologischen Methode in Verbindung mit einem open-path Messgerät zur Emissionsbewertung dargestellt. Mithilfe dieser Methode können große Flächen schnell optisch abgescannt werden ohne die Gasflüsse an der Oberfläche bzw. Austrittsstelle zu beeinflussen. Mit den Ergebnissen dieser Studien und der Dissertation soll ein Quantifizierungstool zur Verfügung stehen, welches sich zukünftig als eine mögliche Standardmethode für Emissionsmessungen von Treibhausgasen in unterschiedlichen Einsatzbereichen in der Abfallwirtschaft etablieren könnte.

bifa-Text Nr. 64: Hygienisch optimierte Sammlung von Bioabfällen mit ecovio-Bioabfalltüten
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2014)
Im bifa-Text Nr. 64 wurde die Sammlung von Bioabfall ohne Bioabfalltüten mit der Sammlung in Papier-, PE- und Bioabfalltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff ecovio verglichen.

Betriebserfahrungen mit der integrierten mechanisch-biologischen Behandlungsanlage für feste Abfälle in Larnaca/Zypern
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Im zypriotischen Larnaca ging im April 2010 eine integrierte mechanisch-biologische Behandlungsanlage für 160.000 t gemischte häusliche Abfälle, 20.000 t vorsortierte Abfälle (aus separaten Sammlungen beim Erzeuger) und 20.000 t Grünabfällen jährlich in Betrieb. Die Anlage ist darauf ausgerichtet einerseits für grobe Kornfraktionen aus Abfall mechanische Trennvorgänge bis zur sortenreinen Rückgewinnung recyclingfähiger Materialien durchzuführen, andererseits die Feinfraktion, die reich an organischen Bestandteilen ist, auf dem biologischen Weg zu stabilisieren und zur Bodenverbesserung nutzbar zu machen.

Stand und Entwicklungsszenarien für die MBA in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
In Deutschland werden derzeit 45 Anlagen mit MBA-Technologie betrieben. Konzeption und Betrieb der heutigen Anlagen wurden und werden maßgeblich durch die genehmigungsrechtlichen Anforderungen geprägt. Die Anlagen weisen hinsichtlich Anlagenkapazität, technischer Ausstattung und konzeptioneller Ausrichtung eine große Vielfalt auf. Alle Anlagen verfolgen das Ziel, Abfälle aufzubereiten und aufzutrennen, um die daraus erzeugten Stoffströme dem Recycling oder der Verwertung zuführen zu können. Die Anlagen werden in einem Spannungsfeld mit sich ständig ändernden abfallrechtlichen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrieben. Dies stellt hohe Anforderungen an die Qualität, die Wirtschaftlichkeit und die Betriebsführung. Aufgrund der Flexibilität der Anlagen mit MBA-Technologie können deren Betreiber auf sich ändernde Rahmenbedingungen vergleichsweise gut reagieren. Zudem weisen die Kombinationsverfahren aus Anlagen mit MBA-Technologie und EBS-Verwertung hohe Energieeffizienzen auf. Dies wird im zukünftigen Wettbewerb eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.

Zukunft der Entsorgungswege – Konsequenzen und anstehende Maßnahmen
© IWARU, FH Münster (2/2013)
Bis 2020 sind aufgrund des novellierten Kreislaufwirtschaftsgesetzes erhebliche Veränderungen auf dem Entsorgungsmarkt zu erwarten. Bei stabilem Siedlungsabfallaufkommen finden innerhalb dessen Verschiebungen bei den Stoffströmen statt: Die Restabfallmengen sinken, das Aufkommen der Fraktionen Bioabfall, „LVP/ Wertstofftonne“ und „Sperrmüll“ steigt. Dies führt u. a. dazu, dass sich der Wettbewerb um die Abfallmengen für die energetische Verwertung verschärft, denn Verbrenner treffen auf ein sinkendes Restabfallaufkommen und ein nur leicht steigendes Aufkommen an Ersatzbrennstoffen. Diese Marktsituation stellt sowohl private als auch kommunale Entsorger vor eine schwierige Situation. Die „Preisschere“, d. h. die abnehmenden erzielbaren Behandlungspreise bei gleichzeitig steigenden Lohn- und Transportkosten, wird als deutlichster Trend wahrgenommen. Steigende Energiepreise und Retrofitmaßnahmen in die Energieeffizienz der Anlagen sind für einige Marktteilnehmer ein Ausweg aus diesem Dilemma.

Rückgewinnung von Nichteisenmetallen durch mechanisch biologische Aufbereitung und aus MVA Rostaschen im Vergleich
© IWARU, FH Münster (2/2013)
Die Behandlung von Hausmüll findet zu rd. 70 Ma.-% in Müllverbrennungsanlagen statt. Obwohl dieser Behandlungsweg keinen direkten Zugriff auf NE-Metalle ermöglicht, bietet die bei der Verbrennung entstehende Rostasche ein NE-Metallpotential. Um eine Aussage über die Rostaschenzusammensetzung treffen zu können, die für die Ermittlung des technisch verfügbaren NE-Metallpotentials aussagekräftig ist, muß die Rostaschenanalyse aufbereitungstechnische Anforderungen entsprechen. Eine rein chemische Analyse wird prinzipiell einen höheren Metallgehalt aufweisen als eine aufbereitungstechnische Bewertung der Rostasche, in der lediglich gediegenes Metall aus der Rostasche separiert wird.

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